13.09.2017 Liebherr-Auszubildende sammeln Erfahrung im Ausland

Die Auszubildenden während des USA-Austauschs.

Die Auszubildenden während des USA-Austauschs.

Dieses Jahr konnten wieder zahlreiche Auszubildende der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in Kempten und der Liebherr-Ettlingen GmbH in ihrem Auslandsaufenthalt neue Erfahrungen sammeln. Insgesamt waren neunzehn Auszubildende in Saline (USA), Bangalore (Indien), Trondheim und Fredrikstad (Norwegen) und Suwon (Südkorea) zu Gast und erlebten den dortigen Arbeitsalltag und die anderen Kulturen.

Jeweils zwei Auszubildende waren für vier Wochen bei Liebherr Gear Technology, Inc. und Liebherr Automation Systems Co. in Saline und für drei Wochen bei Liebherr Machine Tools India Private Limited in Bangalore. In Saline konnten die Auszubildenden aus Deutschland bei einem Auftrag für Wälzfräsmaschinen mithelfen und unter anderem Maschinen und Schaltanlagen überholen. In Bangalore arbeiteten die beiden anderen Auszubildenden an ähnliche Aufgaben wie im Kemptener Werk und konnten so ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen und ausbauen.

Insgesamt vierzehn Liebherr-Auszubildende aus Kempten und Ettlingen waren im Zuge eines vierwöchigen Austauschs in Trondheim und Fredrikstad bei verschiedenen dort ansässigen Unternehmen: zwei Auszubildende zur Industriekauffrau/-mann, fünf Elektroniker/innen, sechs Industriemechaniker/innen und ein Produktdesigner. Ihre Einsatzgebiete in verschiedenen norwegischen Firmen waren breit gefächert: von der Werkzeugproduktion über Wartungsarbeiten in einer Schokoladenfabrik bis zur Instandhaltung von Lokomotiven war alles dabei.

Nach Südkorea durfte eine Auszubildende für einen vierwöchigen Montageeinsatz zu der Liebherr Machine Tools and Automation Korea Ltd., einem Joint Venture mit der DKTec Industry Corporation: dort sah sie auch ältere Liebherr-Maschinen im Einsatz und war begeistert von der fehlerfreien Einsatzfähigkeit und maßgenauen Fertigung von Zahnrädern. Ihr persönliches Highlight: die Herstellung eines Lerngeräts für Euchner-Sicherheitsschalter, zu dem sie in Deutschland die Pläne und das Material bereits vorbereitet hatte.

„Vielen Dank an alle Verantwortlichen und die Unterstützung, die wir erhalten haben! Es war eine bereichernde und unvergessliche Zeit in Kulturen, die sich zum Teil sehr von unserer Kultur unterscheiden. Wir konnten viele neue und schöne Erfahrungen sammeln, sowohl fachlich als auch kulturell“, so das Fazit aller teilnehmenden Liebherr-Auszubildenden.

Jedes Jahr besteht für die Azubis der Liebherr-Verzahntechnik GmbH die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, beispielsweise in die USA, nach Indien, China, Korea, Frankreich oder - unterstützt durch Erasmus+ – nach Norwegen. Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, das unter anderem Auslandsaufenthalte für Auszubildende finanziell fördert.