06.03.2017 Liebherr Offshore-Krane erschließen neue Märkte

  • Auftrag für einen neuen Heavy Lift Offshore Kran mit einer Traglast von bis zu 3.000 Tonnen bei einer Ausladung von 50 Meter und mit einer maximalen Hubhöhe von mehr als 170 Meter.
  • Es ist der größte Kran, den Liebherr jemals entwickelt hat.
  • Der Kran wird für die Installation von Windparks, sowie im Öl- und Gas-Sektor und für den Rückbau von Offshore-Anlagen eingesetzt
  • Mehr als 40 Jahre Erfahrung im maritimen Schwerlastgeschäft garantieren kontinuierliche Innovation für die Offshore-Industrie.

Liebherr-MCCtec Rostock GmbH hat den Zuschlag für die Lieferung des Schwerlastkrans für das Schiff „Orion“ erhalten. Dieser wird in Zukunft für die Installation von Windparks und für den Rückbau von Offshore-Anlagen eingesetzt. Bestellt wurde das Schiff von DEME bei COSCO (QiDong) Offshore, eine Tochtergesellschaft von COSCO Shipping Heavy Industry. Der Kran mit der Bezeichnung HLC (Heavy Lift Crane) 295000 verfügt über eine Kapazität von 3.000 Tonnen bei einer Ausladung von 50 Meter und einer maximale Hubhöhe von über 170 Meter. Die Lieferung erfolgt im Frühling 2019.

Design Entwurf eines neuen Liebherr HLC 295000 auf Deme´s Offshore-Installationsschiff der neuen Generation.

Design Entwurf eines neuen Liebherr HLC 295000 auf Deme´s Offshore-Installationsschiff der neuen Generation.

„Es ist eine große Ehre für uns mit DEME und COSCO an solch einem revolutionären Projekt zu arbeiten. Zudem passt dieser Schritt sehr gut in unsere Firmenstrategie“, sagt Gordon Clark, Verkaufsleiter Liebherr Offshore-Krane. „Die Zukunft im Schwerlastsektor ist vielversprechend und wir erwarten ein Wachstum sowohl in den Bereichen der alternativen Energien als auch im Rückbau von Offshore-Anlagen“, schlussfolgert Clark.

Schon im Jahr 2016 traf Liebherrs maritime Sparte die strategische Entscheidung das Schwerlastkran-Portfolio im Offshore-Bereich zu erweitern. Ziel ist es die Firma im stetig wachsenden Windenergiesektor und im Anlagen-Rückbau zu positionieren. Von beiden Bereichen wird in den kommenden Jahren ein hohes Auftragsvolumen erwartet.

„Der Ausbau unseres Schwerlastkran-Portfolios für die Offshore-Industrie erlaubt es uns, in einem Markt zu konkurrieren, der in den letzten Jahren von einigen wenigen Teilnehmern beherrscht wurde. Wir freuen uns darauf, an diesem Markt zu partizipieren und unseren Marktanteil zu erhöhen“, sagt Leopold Berthold, Geschäftsführer Liebherr Maritime Krane. „Der Vorstand und die Familie Liebherr haben diese Entwicklung während des letzten Jahres unterstützt. Dieser Auftrag ist ein Zeichen dafür, dass wir in die richtige Richtung gehen. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unser Sortiment stetig zu erweitern und den Zugang zu neuem Wachstumspotential zu ermöglichen“, ergänzt Berthold.

Das Liebherr-Werk in Rostock ist ideal für die Herstellung von Offshore-Kranen dieser Größenordnung geeigneten. Mit direkter Anbindung an die Ostsee ist der komplette Projektablauf inkl. Stahlbau, Montage, Installation/Verladung und Prüfung am Standort Rostock möglich.

„Wir haben eine lange und erfolgreiche Beziehung mit der Liebherr-Gruppe. Der neue Schwerlastkran (HLC) ist die beste Lösung für unsere Entwicklungspläne im Bereich von Schwerlastanwendungen auf hoher See, wie zum Beispiel die Installation von Windkraftanlagen. Zu diesem Zweck werden Krane mit besonders hoher Reichweite, großer Hubhöhe und extremer Traglast benötigt“, sagt ein DEME-Sprecher.

Abgesehen vom Hauptkran beinhaltet der Auftrag auch zwei Liebherr RL-K 4200 Offshore-Krane mit Knickausleger sowie einen Offshore-Kransimulator.

„Wir haben in der Vergangenheit viele Offshore- und Schiffsprojekte erfolgreich mit Liebherr abgeschlossen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Liebherr an diesem neuen Projekt“, schließt ein COSCO Sprecher.