Die kleine Ausführung des LRT im Maßstab 1:50 steht schon bei mir im Wohnzimmer.

Julian Rapp, Technischer Versuch

Endlich. Es ist soweit.

5 Uhr morgens. Der Wecker klingelt. Danny Laible blinzelt. Er öffnet die Augen und ist schlagartig hellwach. Heute ist es soweit. Er springt aus dem Bett, stärkt sich und los geht’s. Nach wenigen Minuten im Auto ist er an seinem Arbeitsplatz angekommen. Dieser befindet sich bei Liebherr in Ehingen in der Abteilung Technischer Versuch, in der er seit zehn Jahren tätig ist. Zuvor hat er seine Ausbildung hier im Werk als Industriemechaniker absolviert. Schon als kleiner Junge entfachte sich seine Liebe für Liebherr-Krane. In den vergangenen Jahren eignete er sich zusätzlich ein fundiertes technisches Fachwissen an, bildete sich zum Maschinenbautechniker weiter und vertieft nun seine Kenntnisse täglich während der Arbeit. „Wir kennen die Krane von der Pike auf. Jede Neuentwicklung ist dennoch etwas Besonderes. Schon während der Konstruktionsphase sind wir mit im Boot. Und wenn dann der Kran in echt und 3D vor einem steht, geht’s für uns erst richtig los.“ Beim Erzählen spürt man Danny die Begeisterung für seinen Job richtiggehend an. „Und jetzt wird es noch spannender als sonst. Der neue Liebherr-Geländekran steht in den Startlöchern.“ Danny steht vor einem Ungetüm mit mannshohen Reifen. Kollege Julian Rapp sitzt bereits grinsend in der Kabine und startet den Motor. 264 PS brüllen über den Hof.


Coole Jungs, coole Maschine: Danny Laible und Julian Rapp an ihrem Arbeitsplatz
Coole Jungs, coole Maschine: Danny Laible und Julian Rapp an ihrem Arbeitsplatz

Mehr Power und Sicherheit für Sie

Das Ungetüm ist eine der beiden Neuentwicklungen, mit denen Liebherr sein Produktprogramm erweitert: ein LRT 1090-2.1 mit 90 Tonnen Tragkraft. Unweit davon entfernt steht das nächstgrößere Geländekran-Modell: der LRT 1100-2.1 mit 100 Tonnen Tragkraft. Das technische Grundkonzept beider Krane ist bis auf den Ausleger und das Ballastgewicht gleich. Sie sind leistungsstark und robust. Wie der Name schon sagt, trotzen sie mit großvolumiger Bereifung, sechs Gängen und einem starken Motor jedem noch so widrigen Gelände.

Wir sind mutig neue Wege gegangen und ich muss sagen, die LRT-Krane sind der Hammer!

Danny Laible, Technischer Versuch

„Besonders wichtig war es uns, einen sicheren Kran zu bauen“, sagt Danny Laible, der den Kran von Anfang an mitbegleitete. Einen Kran, den jeder auf der Baustelle problemlos bedienen kann. Die variable Abstützbasis VarioBase® leistet dabei einen wichtigen Beitrag. In jeder Position berechnet die Kransteuerung dabei aktuell die zulässigen Tragkräfte und sichert die Kranarbeit durch die integrierte Lastmomentbegrenzung ab. Zudem kann der Kran durch erhöhte Tragkräfte beim Heben über die Abstützung sogar Hübe der nächst höheren Kranklasse durchführen. Leitern, Haltegriffe und ein Podest bieten Sicherheit bei der Arbeit auf dem Kran.

Mehr Komfort bei Bedienung und Transport

Und auch an der Kranbedienung hat das Liebherr-Konstruktionsteam lange getüftelt. Sie sollte übersichtlich, selbsterklärend und sicher sein. Das Ergebnis: Der Kranfahrer kann sich voll und ganz auf das Arbeiten mit dem Kran und der Last konzentrieren. „Ich fühle mich richtig wohl in der LRTKrankabine“, sagt auch Julian Rapp und lehnt sich in seinem Sitz in der Kabine des LRT 1090-2.1 zurück. „Wie bei Liebherr üblich, ist die Kabine nach hinten neigbar. Damit habe ich die ganze Baustelle und den Kran im Blick“, erklärt er dabei. Für mehr Komfort sorgen zudem zusätzliche Ausstattungsoptionen wie eine klimatisierte Ablagebox, eine USB-Ladesteckdose und die 220 Millimeter mehr Platz im Vergleich zu anderen Krankabinen.

Und wie kommt der Kran auf die Baustelle? Er ist 3,87 Meter hoch, 3,3 Meter breit und wiegt weniger als 55 Tonnen mit kompletter Ausstattung. Das schafft ein Tieflader ohne mit der Wimper zu zucken.


Erich Schneider, Christoph Kleiner und Dieter Walz übergeben die ersten LRT-Krane an Matthias Wasel.
Erich Schneider, Christoph Kleiner und Dieter Walz übergeben die ersten LRT-Krane an Matthias Wasel.

Auslieferung der ersten LRT-Krane

„Es freut uns, dass wir jetzt wieder Geländekrane bei Liebherr kaufen können. Im Tagebau sind die Geräte unentbehrlich“, erklärt Matthias Wasel zufrieden. Zusammen mit seinem Bruder Thomas leitet er in zweiter Generation die Wasel GmbH. Ein wichtiges Einsatzgebiet für das Unternehmen ist der Braunkohleabbau. Die Tagebauexperten aus Bergheim orderten insgesamt sechs der neuen LRT-Krane. Die ersten beiden erhielten sie im November 2017 – jeweils die ersten ausgelieferten Modelle der beiden LRT-Krantypen, wie Christoph Kleiner, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Werk Ehingen GmbH, betonte.

Bei Liebherr können wir uns auf eine rasche Ersatzteilversorgung und einen hervorragenden Kundenservice verlassen.

Matthias Wasel, Geschäftsführer bei Wasel GmbH

Tagebau – das ist extremes Gelände und harte Arbeit. Ein klassischer Mobilkran kommt hier nicht weit. Selbst wenn er von Liebherr ist. Die Wasel GmbH setzt bisher Geländekrane unterschiedlicher Hersteller ein. Darunter ist bereits einer von Liebherr: Der LTL 1160 ist der stärkste Geländekran der Welt und leistet seit Jahren zuverlässig seine Dienste. Er wurde 1997 in Ehingen produziert. Nun sind unsere neuen Geländekrane startklar: LRT 1090-2.1 und LRT 1100-2.1. Matthias Wasel ist überzeugt: „Im Vergleich zu anderen Herstellern können wir uns bei Liebherr auf eine rasche Ersatzteilversorgung und einen hervorragenden Kundenservice verlassen.“

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