25.02.2021 30 Jahre Partnerschaft mit Liebherr: Guindastes Tatuapé vergrößert Kranflotte mit neuem LTM 1500-8.1

  • Guindastes Tatuapé investiert in neuen Mobilkran LTM 1500-8.1
  • Neuer 8-Achs-Kran unterstützt die Errichtung einer neuen Zellstoff- und Papierfabrik in Brasilien
  • Mehr als 30 Jahre gute Partnerschaft zwischen Tatuapé und Liebherr

Guindastes Tatuapé mit Sitz in Sao Paulo, Brasilien, hat einen neuen Mobilkran LTM 1500-8.1 übernommen. Der 8-achsige Gigant ist der 27. Kran, den Tatuapé in den letzten 20 Jahren von Liebherr gekauft hat. Als eines der größten Kranvermietungsunternehmen in Brasilien verfügt Tatuapé über eine wachsende Flotte von Mobilkranen, die in ganz Brasilien und den umliegenden Ländern Südamerikas im Einsatz sind. Der neue 500-t-Kran wird zunächst bei der Montage einer Zellstoff- und Papierfabrik zum Einsatz kommen.

Übergabe des LTM 1500-8.1 an Guindastes Tatuapé in Brasilien: (V.l.n.r.) Rene Porto, Liebherr-Brasil, Denys Garzon Rodrigues, Tatuapé und Fabio Azevedo, Liebherr-Brasil.

Übergabe des LTM 1500-8.1 an Guindastes Tatuapé in Brasilien: (V.l.n.r.) Rene Porto, Liebherr-Brasil, Denys Garzon Rodrigues, Tatuapé und Fabio Azevedo, Liebherr-Brasil.

Übergabe des LTM 1500-8.1 an Guindastes Tatuapé in Brasilien: (V.l.n.r.) Rene Porto, Liebherr-Brasil, Denys Garzon Rodrigues, Tatuapé und Fabio Azevedo, Liebherr-Brasil.

Bereits 1988 besuchte der Firmeninhaber von Guindastes Tatuapé, Edson Garzon Esparbiere, das Liebherr-Werk in Ehingen, Deutschland. Er lernte Dr. Hans Liebherr, den Gründer der Firmengruppe Liebherr, persönlich kennen. Es war der Beginn einer großartigen Partnerschaft, die über Jahre hinweg wuchs und Tatuapé kaufte immer mehr Mobilkrane von Liebherr. Für Tatuapé sind nicht nur die Technik und der Wert der Krane wichtig, sondern auch der Service und die Kundenbetreuung. "Die Geräte von Liebherr sind die besten der Welt. Sowohl in Bezug auf die Produktivität als auch auf den Wiederverkaufswert", erklärt Denys Garzon Rodrigues, kaufmännischer Direktor von Tatuapé Guindates, stolz.

Neuer LTM 1500-8.1 für Industrieeinsätze

Der jüngste Neuzugang in der Flotte wird direkt für die Unterstützung bei der Montage einer neuen Zellstoff- und Papierfabrik in Brasilien unter Vertrag genommen. Der Grund, in einen so großen Kran zu investieren, war für Tatuapé naheliegend: "Der LTM 1500-8.1 ist ein sehr vielseitiges Gerät. Neben den fantastischen Lastdiagrammen mit nahezu unendlichen Möglichkeiten bietet der Kran mit seinen beiden Auslegerlängen von 50 und 84 Metern, der Wippspitze und der festen Spitze alles, was man für die Anforderungen in unseren Märkten braucht", erklärt Denys Garzon. "Und wir haben bereits zwei gleiche Krane erfolgreich in unserer Flotte im Einsatz, bei denen wir nun auch einen Teil der Ausrüstung austauschen können. Das zahlt sich aus und macht das Ganze sehr profitabel", fügt er hinzu.

Brasilien und darüber hinaus

"Wenn man bedenkt, dass wir in Brasilien einen jungen Maschinenpark haben, was das Durchschnittsalter angeht, können wir die wachsenden Marktbedürfnisse recht gut bedienen", so Denys Garzon weiter. "Unsere Flotte reicht von Mobilkranen von sieben bis 800 Tonnen Tragkraft. Und mit dieser riesigen Bandbreite an Kranen sind wir in der Lage, fast alle Aufträge innerhalb und außerhalb Brasiliens zu bedienen. Wir arbeiten inzwischen auch über die brasilianischen Grenzen hinaus in Südamerika – kürzlich hatten wir unseren ersten Einsatz dort", erklärt er.

Stolze Firmengeschichte

Heute beschäftigt Guindastes Tatuapé rund 250 Mitarbeiter. Mit einer Flotte von Kranen, Förderanlagen, Gabelstaplern und Hebebühnen mit mehr als 230 Maschinen bedient das Unternehmen auf nationaler Ebene die unterschiedlichsten Marktsegmente. In den letzten zwanzig Jahren wurden fast 30 Mobilkrane von Liebherr in den Fuhrpark aufgenommen.

Die 1950 von Pedro Garzon gegründete Grupo Tatuapé begann mit einem Lastwagen, der heute noch im eigenen Museum zu sehen ist. Das Geld für den Lkw wurde von einem Nachbarn geliehen. Der Lkw wurde in der Praça Silvio Romero, einem Viertel in São Paulo, geparkt und Pedro begann, damit nach Arbeit zu suchen. Am Anfang gab es kleine Jobs wie den Transport von Kühlschränken und Möbeln. Doch dann wurde er mit dem Transport einer 2 Tonnen schweren Webmaschine beauftragt. Zunächst behauptete Garzon, er habe nicht die richtige Ausrüstung für eine so schwere Arbeit. Aber trotzdem nahm er die Herausforderung an, fuhr mit dem Bus nach Rio de Janeiro, kaufte eine Seilwinde und brachte sie im Bus zurück nach Sao Paulo. Dies war der Beginn des Schwergutumschlags für Tatuapé. Pedros Kinder, Edson Garzon Esparbiere und Suely Garzon, übernahmen später das Geschäft und vergrößerten die Firma. Heute wird das Unternehmen von der dritten Generation geführt und liegt in den Händen der Direktoren Denys Garzon und Daniel Garzon.