
Kapern: Wie gesund sind Sie? Wozu passen Kapern?
Kapern gehören zu den aromatischsten Zutaten der mediterranen Küche und verleihen vielen Gerichten eine unverwechselbare Würze. Bereits seit der Antike bekannt, stammen sie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und werden aus den ungeöffneten Blütenknospen des Kapernstrauchs gewonnen. In Salz oder Essig eingelegt, entfalten sie ein intensives, leicht säuerliches Aroma mit bitterer Note, das besonders gut zu Pasta, Fischgerichten oder Saucen passt. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Kapern so gesund sind und erhalten Tipps zur Lagerung und Verwendung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Kapern sind antioxidativ, entzündungshemmend und fördern Stoffwechsel.
- Sie verfeinern Gerichte mit feiner Würze, besonders Fisch, Pasta und Salat.
- Selbst einlegen: Knospen ernten, welken lassen, in Salz oder Essig einlegen.
Warum sind Kapern so gut für unsere Gesundheit?

Kapern enthalten jede Menge natürlicher Pflanzenstoffe, allen voran Quercetin und Rutin. Diese sind zwei starke Antioxidantien, die Ihre Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Studien zeigen: Wer regelmäßig Lebensmittel mit diesen sogenannten Flavonoiden isst, kann Entzündungen im Körper reduzieren und seine Blutgefäße stärken.
Auch für den Stoffwechsel sind Kapern interessant: Es gibt Hinweise darauf, dass sie helfen können, Blutzucker und Cholesterinwerte besser im Gleichgewicht zu halten. Gerade Menschen, die viel sitzen oder häufig unter Stress stehen, könnten davon profitieren.
Spannend ist auch, dass in traditionellen Heilmethoden wie der ayurvedischen Medizin Kapern seit Jahrhunderten genutzt werden, unter anderem zur Leberstärkung und bei Verdauungsproblemen. Heute bestätigen moderne Studien viele dieser Anwendungen.
Schon ein Teelöffel Kapern – etwa über Pasta, Salat oder Fisch gestreut – genügt, um dem Körper wertvolle Bio-Stoffe zuzuführen. Wer empfindlich auf Salz reagiert, sollte sie kurz abspülen oder die ungesalzenen Varianten in Essig wählen. Es gibt keine festgelegte Obergrenze für die tägliche Kapernmenge. Allerdings sind Kapern sehr salzig und sollten daher in Maßen genossen werden.
Kapern sind ein kleiner Luxus, der nicht nur schmeckt, sondern auch zur Gesundheit beiträgt. Perfekt für alle, die bewusst genießen möchten. 10–15 g Kapern pro Tag reichen, um von Quercetin & Co. zu profitieren. Qualität und Regelmäßigkeit zählen dabei mehr als Menge.
Wozu passen Kapern?
Kapern geben Gerichten das gewisse Etwas, sie passen zu mediterranen Klassikern ebenso wie zu modernen Kreationen.
Wenn sie gerne kochen, ist ihnen vermutlich bewusst, dass es oft nur eine kleine Zutat braucht, um ein gutes Gericht außergewöhnlich zu machen. Kapern sind genau so eine Zutat. Ihr leicht säuerlich-salziger Geschmack verleiht Fisch, Pasta, Salaten oder Saucen eine feine, komplexe Würze, fast wie ein natürlicher Geschmacksverstärker.
Besonders beliebt sind die kleinen Sorten wie Nonpareilles – zart, aromatisch und perfekt für edle Gerichte. In der Küche gilt: Kapern am besten erst ganz zum Schluss hinzufügen, damit ihr Aroma erhalten bleibt.
Wenn sie Kapern in Salz kaufen, sollte sie diese vor dem Verwenden kurz in Wasser einlegen. Das nimmt ihnen die Schärfe und bringt die feinen Nuancen besser zur Geltung. Auch Kapernäpfel, die Früchte des Kapernstrauchs, können etwa als Fingerfood oder in Antipasti-Platten genossen werden.
Genuss-Tipps für zuhause:
- Kapern in einer Zitronen-Vinaigrette oder einem cremigen Joghurt-Dip sorgen für Frische.
- In mediterranen Fischgerichten (z. B. mit Dorade oder Wolfsbarsch) bringen sie Tiefe.
- Leicht angebraten als Topping auf geröstetem Brot – einfach, aber raffiniert.
Kapern stehen für feinen Geschmack mit Charakter. Sie holen mediterranes Lebensgefühl auf den Teller, elegant, vielseitig und immer ein bisschen besonders.
Wie legt man Kapern selbst ein?
Mit etwas Geduld und den richtigen Knospen lassen sich Kapern ganz einfach selbst einlegen. Hier erfahren Sie, wie ein handgemachtes Genusserlebnis mit mediterranem Flair geht:
Was wir als Kapern kennen, sind die noch geschlossenen Blütenknospen des Echten Kapernstrauchs (Capparis spinosa). Wenn Sie einen sonnigen Balkon oder Garten besitzen, können Sie den anspruchslosen Strauch sogar selbst kultivieren, denn er liebt Wärme, trockene Erde und wenig Pflege. Die Ernte erfolgt frühmorgens, sobald die Knospen prall, aber noch geschlossen sind.
Nach der Ernte lässt man die Kapern 24 Stunden bei Zimmertemperatur welken. Dadurch verlieren sie Bitterstoffe und entfalten später ihr volles Aroma. Anschließend werden sie in hochwertigem Meersalz oder einer milden Essig-Salzlake eingelegt, ganz nach persönlichem Geschmack. Die Kapern fermentieren leicht und entwickeln so ihre typische, angenehm würzige Note.
Stattdessen können Sie aber auch junge Gänseblümchen- oder Löwenzahnknospen verwenden. Diese bieten eine spannende, regionale Alternative. Selbst eingelegte Kapern sind nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein stilvolles Mitbringsel, handgemacht, ehrlich und voller Charakter.
Lagern Sie die fertigen Kapern in einem sauberen Glas im Kühlschrank. Dort sind sie mehrere Monate haltbar.
*Sämtliche Angaben sind Richtwerte und hängen im Einzelfall von der Sorte bzw. der sachgerechten Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette von der Ernte/Herstellung bis zum Liebherr-Gerät ab. Bei Lebensmitteln mit Angabe zur Mindesthaltbarkeit gilt immer das auf der Verpackung angegebene Datum.
Dieser Text wurde maschinell aus dem Englischen übersetzt.


