
Stark im Wandel, sicher im Rückhalt
Change Management, Teamentwicklung, Kulturarbeit: Ulrike Schlutt zeigt, wie Wandel bei Liebherr gelingt und warum ein verlässliches Arbeitsumfeld den Unterschied macht.
Wenn Ulrike Schlutt sich morgens mit dem Auto auf den Weg in den Rostocker Überseehafen macht, beginnt für sie der Übergang vom Familien- zum Arbeitsleben. „Der Fahrtweg ist für mich sehr wichtig“, erzählt sie. „Podcast an, Gedanken sortieren – und dann bin ich bereit für den Tag.“ Für die 36-Jährige ist das mehr als Routine. Es ist die Zeit, in der sie Kraft sammelt für ihre verantwortungsvolle Aufgabe bei Liebherr: Teams durch Veränderungsprozesse zu begleiten.
Ulrikes Weg bei Liebherr begann 2014 mit einer Diplomarbeit. „Nach meinem Studium als Wirtschaftsingenieurin wollte ich gern in einem produzierenden Unternehmen mit IT-Schwerpunkt arbeiten. Damals war es schwer, einen guten Job hier in der Region zu finden und jede Einladung zum Gespräch war schon ein Erfolg. Bei Liebherr hat mich das Vorstellungsgespräch überzeugt: eine offene Kultur, Augenhöhe, echte Gestaltungsmöglichkeiten. Der Standort war im Wachstum, dynamisch, mit viel Spielraum für eigene Ideen. Das war für mich die Chance, langfristig einzusteigen und genau das hat sich ausgezahlt.“
Ich liebe die Vielfalt in meinem Job und lerne ständig über Prozesse, Menschen und Kultur dazu.
2021 kehrt Ulrike zum Liebherr-Standort Rostock zurück und findet ihre neue, reizvolle Aufgabe im Team Organisationsentwicklung. Zunächst als kleines Team mit drei Mitarbeitenden gestartet, arbeiten heute mittlerweile acht Kolleginnen und Kollegen daran, die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette in den internen Abläufen voranzubringen. Ulrike begleitet Projekte, entwickelt Standards und sorgt dafür, dass Veränderungen nicht nur eingeführt, sondern auch nachhaltig gelebt werden. Ihre drei Arbeitsschwerpunkte: Change Management, Teamentwicklung, Kulturarbeit.
Wenn sie über ihre Tätigkeit spricht, ist ihre Leidenschaft und ihr Engagement deutlich spürbar. „Ich liebe die Vielfalt in meinem Job“, sagt sie. „Ich lerne ständig über Prozesse, Menschen und Kultur dazu.“ Besonders am Herzen liegt ihr die Kulturarbeit: „Kulturthemen gehen im Alltag leicht unter, aber sie sind entscheidend für unsere Zusammenarbeit. Wir wollen Impulse bei Themen wie Meetingkultur oder anderen ‚soften‘ Themen setzen, damit Zusammenarbeit in unserem Unternehmen dauerhaft gelingt, z.B. durch abteilungsübergreifende Austauschformate.“
Ulrikes Wochenablauf ist trotz vielfältiger Aufgaben gut strukturiert: „Montag ist unser Teamtag, an dem wir alle im Büro sind und uns austauschen. Dienstag begleite ich ein Projektteam vor Ort. Mittwoch nutze ich flexibel für Workshops oder kleine Trainings. Donnerstag ist für ein großes ERP-Projekt reserviert, wo ich das Change Management mache. Und Freitag ist mein Fokustag: ohne Meetings und oft im Homeoffice, um konzentriert zu arbeiten oder mich weiterzubilden.“
Manchmal reicht bei der Teamentwicklung eine kleine Methode wie die Retrospektive, um große Wirkung zu erzielen. Das sind die Momente, die mich antreiben und motivieren.
Ein Projekt, das ihr besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Begleitung eines Produktionsteams, dessen Zusammenarbeit festgefahren war. „Die Stimmung war angespannt, die Führungskräfte wussten nicht mehr weiter. Mit einem einfachen Format haben wir wieder Vertrauen aufgebaut. Am Ende lief es nicht nur besser, sondern machte den Leuten wieder Spaß. Manchmal reicht eine auch kleine Methode wie die Retrospektive, um große Wirkung zu erzielen. Das sind die Momente, die mich antreiben und motivieren.“
Wir haben einen sicheren Job und einen verlässlichen Arbeitgeber. Während andere Unternehmen Stellen abbauen, investiert Liebherr in bessere Arbeitsbedingungen und den Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Was Ulrike an Liebherr Rostock schätzt, ist diese Kombination aus Veränderungsbereitschaft und Sicherheit. „Wir sind kein Konzern, in dem man eine Nummer ist, sondern Teil eines großen Teams.“ Für sie bedeutet das soziale Verantwortung, Unterstützung in Notfällen und ein starkes Miteinander, auf das man zählen kann. „Wir gehen am Ende des Tages nach Hause und wissen: Wir haben einen sicheren Job und einen verlässlichen Arbeitgeber. Während andere Unternehmen Stellen abbauen, investiert Liebherr in bessere Arbeitsbedingungen und den Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das zusammen mit vielen, weiteren Benefits macht Liebherr für mich zu einem besonderen Arbeitgeber.“
Im Privatleben ist Ulrike durch und durch Familienmensch und wohnt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf zwischen Tribsees und Grimmen. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Kindergarten und in der Gemeinde, organisiert Feste und liebt Bücher. „Es ist immer etwas los, aber genau das mag ich.“
Und wenn sie nach einem Arbeitstag ins Auto steigt und ihre Lieblingspodcasts anmacht, weiß sie: Die Veränderungen, die sie bei Liebherr Rostock begleitet, beginnen bei den Menschen. Und genau das macht ihre Arbeit so wertvoll.











