Im Zuge des EU-Programmes „Erasmus+“, fanden sich Ende Februar 18 norwegische Auszubildende bei Liebherr in Kempten, vier in Ettlingen und sechs in Lindau ein.
Das Programm fördert organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland in Form von beruflichen Praktika, Ausbildungsabschnitten und Weiterbildungsmaßnahmen. Für Norwegen hat der Austausch mit Deutschland einen hohen Stellenwert, weshalb die Gruppe von zwei Lehrern und Beamten vom norwegischen Bildungsministerium begleitet wurde.
Die Teilnehmer des Programmes lernen während ihres Aufenthaltes nicht nur das Bildungssystem des jeweiligen Austauschlandes kennen, sondern erleben auch dessen Kultur.
Die teilnehmenden Liebherr-Gesellschaften in Süddeutschland stellten für ihre Gäste ein abwechslungsreiches Programm zusammen.
Neben Stadtrundgängen durch Ettlingen, Lindau oder Kempten sowie kulturellen Angeboten unternahmen die norwegischen Auszubildenden einen ausführlichen Rundgang durch das jeweilige Werk. Zusätzlich boten die Gesellschaften Präsentationen und Unterweisungen an. In den Lehrwerkstätten arbeiteten die dortigen Auszubildenden gemeinsam mit ihren norwegischen Kollegen an den Werkzeugmaschinen. In Lindau durften die Besucher Lötübungen durchführen und Schaltplananalysen erarbeiten – dafür erstellten sie selbstständig ein Layout. In der ersten Woche fertigten die norwegischen Auszubildenden bei ihren Ettlinger Kollegen den „Liebherr-Mann“, ein Werkstück aus Metall.
Die Auszubildenden aus Norwegen absolvieren ihre Ausbildungen an den Partnerschulen aus Trondheim, Sarpsborg und aus Fredrikstad.
Ende März reisten die norwegischen Auszubildenden mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen zurück in ihre Heimat. Für die deutschen Auszubildenden steht nun ein Besuch bei ihren Kollegen in Norwegen an.

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