News | 17.01.2018
News | 17.01.2018
16 motivierte Azubis des zweiten Lehrjahres der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in Kempten, unterstützt von ihrem Ausbildungsleiter Walter Ferstl und zwei fachkundigen Mitarbeitern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten nahmen auch im vergangenen Jahr wieder erfolgreich am Projekt Bergwaldoffensive teil.
Die Beteiligten fanden sich damit bereits zum sechsten Mal im Oberallgäu auf einer Waldfläche unterhalb des Grünten zusammen, dessen Altbaumbestand aufgrund eines Borkenkäferbefalls eingeschlagen werden musste. Ziel der Unternehmung ist, diesen Bergwald durch ein gezieltes Anpflanzen von kleineren Bäumen für zukünftige Generationen wieder neu zu schaffen. Eine Mischung aus Fichten, Tannen und Buchen, die verschiedenen Hauptbaumarten des Mischwaldes, sollte diesen Wald auch in Zukunft zu einem robusten Schutzwald machen, der beispielsweise Lawinen, Steinschlag und Hochwasser abhalten kann.
Die Jugendlichen konnten hier nicht nur kräftig mitanpacken, sondern wurden zudem umfassend über Eigenschaften und Funktionen des Schutzwaldes am Grünten informiert. Diese theoretischen Einblicke zum Thema Schutzwaldmanagement wurden ihnen von Förstern, Grundstückseigentümern und Waldarbeitern der entsprechenden Fachstelle, die das Vorhaben vor Ort ebenfalls unterstützten, ermöglicht. Anschließend wurde den Projektteilnehmern auch erklärt wo und wie die Jungbäume, die von der Sennalpgenossenschaft Kalkhöf gesponsort worden waren, am besten fachgerecht in den Boden eingesetzt werden. Der arbeitsintensive aber auch gelungene Tag endete mit einer deftigen Brotzeit, die den Azubis ebenfalls von der Sennalpgenossenschaft Kalkhöf bereitgestellt wurde. Maximilian Bach bewertet das Projekt äußerst positiv und spricht dankend von einer „großen Hilfe“ für das Schutzwaldmanagement. Er freut sich bereits jetzt, die nachfolgenden Azubis von Liebherr auch nächstes Jahr zu einer weiteren Pflanzaktion empfangen zu dürfen.

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