Investitionen
Im Geschäftsjahr 2013 lagen die Investitionen der Firmengruppe bei insgesamt 830.0 Mio. € und damit auf Vorjahresniveau. Im Bereich Baumaschinen und Mining wurden im vergangenen Jahr 552.5 Mio. € investiert. Rund die Hälfte davon hat die Sparte Erdbewegung investiert. Im Sommer 2013 wurde mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums bei Kirchdorf an der Iller, Deutschland, begonnen. In Kirchdorf investierte die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH unter anderem in ein Aus- und Weiterbildungszentrum.
Die Sparte Mining investierte im vergangenen Jahr 106.2 Mio. €. Abgesehen von Erweiterungen in Colmar, Frankreich, und Newport News, VA / USA, tätigte die Sparte insbesondere in Australien an mehreren Standorten Erweiterungsinvestitionen, darunter in Adelaide und Perth.
In der Sparte Fahrzeugkrane wurden 83.6 Mio. € aufgewendet. In Ehingen / Donau, Deutschland, investierte Liebherr in den Bau einer neuen Montagehalle für den Versuch und die Unterwagenabnahme sowie für die Montage von Gross-Schirmen. Die Sparte Turmdrehkrane hat im vergangenen Jahr 73.2 Mio. € investiert. In Biberach an der Riss, Deutschland, wurde im Herbst 2013 der Bau eines neuen Ausbildungszentrums abgeschlossen. Ausserdem wurde dort eine neue Halle für Oberflächentechnik errichtet. In der Sparte Betontechnik beliefen sich die Investitionen auf 13.1 Mio. €. In Bad Schussenried, Deutschland, wurde in Applikationstechnik für das Lackieren von Betonmischanlagen investiert.
Ausserhalb des Bereiches Baumaschinen und Mining investierte die Firmengruppe 277.5 Mio. €, wovon 71.1 Mio. € auf die Sparte Maritime Krane entfielen. Bei der Liebherr-Werk Nenzing GmbH in Österreich wurde unter anderem eine neue Instandhaltungshalle gebaut.
Im Bereich Aerospace und Verkehrstechnik lagen die Investitionen bei 76.4 Mio. €. In Lindenberg, Deutschland, schritt die grossangelegte Erweiterung der Produktionsstätte voran. Die erste Phase, die den Bau zweier Montagehallen sowie eines Logistikgebäudes beinhaltet, wurde im Jahr 2013 weitestgehend abgeschlossen.
Die Sparte Werkzeugmaschinen und Automationssysteme tätigte im Jahr 2013 Investitionen in Höhe von 7.1 Mio. €. Beispielsweise wurde in Bangalore, Indien, in die Erweiterung der Fertigung sowie in ein neues Bürogebäude mit Schulungsräumen investiert.
Die Sparte Hausgeräte hat 2013 insgesamt 37.2 Mio. € investiert. In Ochsenhausen, Deutschland, wurden beispielsweise Anlagen und Maschinen zur Blechbearbeitung angeschafft. In Radinovo, Bulgarien, wurden die Fertigungsanlagen ausgebaut und angepasst.
Insgesamt 85.7 Mio. € wandte die Firmengruppe innerhalb des Bereiches der Sonstigen Erzeugnisse und Leistungen auf. Die Sparte Komponenten investierte im vergangenen Jahr unter anderem in die Erweiterung der Liebherr Machines Bulle SA in Bulle, Schweiz. Die Liebherr-Components Biberach GmbH begann mit dem Bau eines Zweigwerkes in der Nähe des bereits bestehenden Werksgeländes.
Im Geschäftsjahr 2013 standen den Investitionen von 830.0 Mio. € Abschreibungen in Höhe von 405.3 Mio. € gegenüber.
Ausblick
Die Weltwirtschaft wird sich in diesem Jahr voraussichtlich etwas dynamischer als 2013 entwickeln und nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds um 3.6 % wachsen. In ihrer ersten Einschätzung für das Jahr 2014 rechnet die Firmengruppe Liebherr mit einem Gesamtumsatz in der Grössenordnung des Jahres 2013, wobei sich die einzelnen Sparten unterschiedlich entwickeln werden. Die Mitarbeiterzahl wird voraussichtlich weiter zunehmen.
Der Geschäftsbericht 2013 ist hier abrufbar.