News | 13.10.2016
News | 13.10.2016
Über Marven Vöge, der bei Liebherr als Schweißer im Stahlbau tätig ist, wurde schon des Öfteren berichtet. Im Jahr 2013 belegte er den 2. Platz bei „Jugend Schweißt“, einem Wettbewerb für Jugendliche im Alter zwischen 16 und 23 Jahren, die dort ihre Schweißer-Fertigkeiten unter Beweis stellen können. 2014 wurde er Deutscher Meister im Schweißen und nahm 2015 an der WorldSkills – der Weltmeisterschaft der Berufe – in Sao Paulo, Brasilien, teil.
Bei der 22. Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Rostock konnte Marven Vöge nun die Lorbeeren für diese erbrachten Leistungen ernten. 36 Fachkräfte wurden aus dem Prüfungsjahrgang 2016 geehrt, die in 28 unterschiedlichen Berufsausbildungen sehr gute Prüfungsergebnisse erzielt haben. IHK-Vizepräsident Hans Joachim Spönemann ehrte auch junge Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die schon im vergangenen Jahr ihre Ausbildung mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen hatten und mit einem Weiterbildungsstipendium in die berufliche Fortbildung gestartet sind. Die IHK verlieh Marven Vöge aus dem Abschlussjahrgang 2015 ein Stipendium in Höhe von 6.000 Euro. Seit seinem erfolgreichen Lehrabschluss im Februar des vergangenen Jahres arbeitet Marven Vöge als Schweißer im Bereich Offshore- und Schiffskrane des Rostocker Liebherr-Werks. Das Preisgeld möchte er nun für eine Ausbildung zum Schweißwerksmeister verwenden. Des Weiteren möchte er den Schweißfachmann als Weiterbildung absolvieren.
Die Freude über die Auszeichnung konnte er mit drei ehemaligen Auszubildenden und zwei frisch gebackenen Industriemeistern aus dem Hause Liebherr teilen. Mirco Müller, Michael Klaus und Jan Heinrich wurden als Prüfungsbeste in ihrer Berufsgruppe geehrt. Die ehemaligen Meisterschüler Tom Fiedler und Jens Steltner erhielten das „Meister-Extra“, welches das Bundesland Mecklenburg Vorpommern für den erfolgreichen Abschluss von Meisterinnen und Meistern im Handwerk und Industrie vergibt, um deren persönliches Engagement sowie deren hervorragende Leistungen zu würdigen. Dies wird mit 1.000 Euro Prämie honoriert.

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