6 Minuten - Magazin 02 | 2026

Tragkraft statt Dynamit

Wenn Sprengen keine Option ist …

„Haken auf!“: Peter Stricker kennt den LR 11000 wie kaum ein anderer. Beim Brückenrückbau in Ulm war er tagsüber für die präzise Steuerung des Großkrans verantwortlich.

Dimensionen werden deutlich: Die Anschlagmittel aus Dyneema sind textile Hebe- und Zurrsysteme mit hoher Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht. Im Vergleich zu Stahlketten oder Drahtseilen wiegen sie nur ein Bruchteil und erleichtern dadurch die Handhabung auf der Baustelle erheblich. Am Kranhaken ist zudem die Ausgleichswippe erkennbar, die für eine gleichmäßige Lastverteilung auf alle Seilstränge sorgt.

750 Tonnen Kranballast

Rund um die Uhr wurde beim Abbruch der Brücke gearbeitet. Am Heck des Krans gut zu sehen: der eingeklappte V-Frame mit der teilbaren Ballast-Palette VarioTray.

Große Reichweite: Mit seinem 126 Meter langen Gitterausleger hebt der Raupenkran aus großer Entfernung über der Gleisanlage Brückensegmente aus. Rund 40 Schwertransporte und vier Tage Aufbauarbeiten waren erforderlich, bis der Raupenkran vor der Kulisse des weltbekannten Ulmer Münsters seinen 24/7-Einsatz aufnehmen konnte.

Nachtschicht: Sägen arbeiten sich durch die massive Brückenkonstruktion. Für Kranfahrer Max Frei bedeutet das vor allem eines: höchste Konzentration – oft mehrere Stunden am Stück.

Ausgeklügelte Anschlagmittel

Knabberei: Direkt nach dem Ausbau nahmen mehrere Abbruchbagger mit ihren kraftvollen Zangen die großen Stahlbetonteile in Angriff. Der entstandene Bauschutt wurde kontinuierlich abtransportiert, um Platz für das nächste Brückensegment zu schaffen.

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Produktbereich Mobil- und Raupenkrane

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