
Die Stadt Maniago steht in Italien in erster Linie für eines: Messer und Schneidwerkzeuge. Am Wildbach Còlvera am Fuß der karnischen Alpen wurden seit dem 15. Jahrhundert mit Wasserkraft die Schleifsteine der Messerschmiede angetrieben – der Beginn einer großen handwerklichen Tradition, aus der sich ein industrielles Zentrum entwickelt hat. Seit 1960 baut SIAP dort Getriebe, seit 1988 als Teil der international tätigen Carraro-Gruppe. Getriebe, Achsen und Auftragsproduktionen sind das Geschäft der Italiener.
„Wir befinden uns ständig im Wachstum“, erklärt Geschäftsführer Paolo De Col. In den letzten Jahren wurde das Firmengelände permanent erweitert. „Wir müssen praktisch jedes Jahr eine neue Halle anbauen.“ Dazu gehört natürlich auch eine ständige Erweiterung des Maschinenparks, der inzwischen auf über 200 Maschinen angewachsen ist – rund 30 davon aus dem Hause Liebherr. Die letzten Neuerwerbungen waren eine Wälzschleifmaschine LCS 500, eine Wälzfräsmaschine LC 300 und – als erste ihrer Art in einer Produktionsumgebung – die Wälzschälmaschine LK 500.




