
4 Minuten - Magazin 01 | 2026
Vom Newcomer zum Baustellen-Star
Seit dem Eintritt der Liebherr-Mobilbaukrane auf den US-Markt im Mai 2024, haben sich die MKs in kürzester Zeit einen Namen gemacht.
Liebherr-Mobilbaukrane erobern die USA
Sie haben sich auf zahlreichen Baustellen bewährt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch Phoenix Crane Service aus Atlanta (Georgia) setzt auf die Allrounder aus Süddeutschland. Wir wollten wissen, warum – und haben James Hughett, Vertriebsleiter bei Phoenix Crane Service, getroffen.

James Hughett, Vertriebsleiter bei Phoenix Crane Service
Mit 22 Liebherr-Kranen verfügt Phoenix Crane Service über ein breites und leistungsstarkes Portfolio – von Geländekranen über Teleskop-Mobilkrane bis hin zu Raupenkranen. Darunter befinden sich inzwischen drei Mobilbaukrane, deren Einsatz sich als echter Gewinn erwiesen hat. Die positiven Erfahrungen mit dem MK 88-4.1 und MK 140-5.1 waren so überzeugend, dass Phoenix auf der Bauma 2025 gleich zwei weitere Modelle desselben Typs bestellte.
Phoenix ist vom MK-Konzept begeistert: „Die Mobilbaukrane sind nicht nur kompakt, sondern auch unglaublich vielseitig und effizient“, betont Hughett. Die Einsatzmöglichkeiten beim amerikanischen Kranspezialisten sind breit gefächert: sie reichen von der Montage von Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen über Stahlbau bis hin zu Dachdeckerarbeiten und Neubauprojekten. Für Hughett steht fest: „Die MKs sind echte Gamechanger – ihre Flexibilität ist einmalig.“
Die Mobilbaukrane sind nicht nur kompakt, sondern auch unglaublich vielseitig und effizient.
Bauen, wo der Platz knapp ist
Nordamerikas Metropolen sind ein anspruchsvolles Terrain für Bauunternehmen: enge Straßen, hohe Gebäude und dichter Verkehr lassen kaum Spielraum für große Geräte. Für Phoenix war das ein entscheidender Grund, in Liebherr- Mobilbaukrane zu investieren. „Wir arbeiten oft auf Baustellen, wo Platz Mangelware ist“, berichtet Hughett. „MK-Krane lassen sich direkt an der Gebäudekante aufstellen, oft ohne große Straßensperrungen. Und trotzdem erreichen sie Höhen und Reichweiten wie ein Turmdrehkran – das ist beeindruckend.“ Die erhöhte Fahrerkabine sorgt zudem für perfekte Sicht auf den Hub. Hughett ist überzeugt: „Bei Arbeiten nahe an Gebäuden sind die MKs unschlagbar.“
Wenn Mobilkrane an ihre Grenzen stoßen
Auf der Baustelle zählt jede Minute. Klassische Mobilkrane benötigen Zeit für den Aufbau, zusätzliches Personal und Transporte. Genau an diesem Punkt setzt das Mobilbaukran- Konzept an. Mit vier Modellen – MK 73-3.1E, MK 88-4.1E, MK 120-5.1E und MK 140-5.1E – deckt die MK-Serie ein breites Spektrum an Tragfähigkeiten und Reichweiten ab und bietet Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen.
„Der Aufbau eines Mobilbaukrans geht deutlich schneller als bei einem Mobilkran. Dank des Taxi-Kran- Konzeptes sind wir in kürzester Zeit einsatzbereit und können direkt zur nächsten Baustelle weiterfahren“, so Hughett. Die Vorteile sprechen für sich: Montage und Betrieb durch nur eine Person, kein zusätzlicher Transportaufwand, und geringere Mobilisierungskosten. Das steigert die Effizienz und senkt die Gesamtkosten für den Kunden deutlich – für Phoenix ein klarer Pluspunkt im Wettbewerb.

Der MK 140-5.1E von Liebherr bei Phoenix Crane Service im Einsatz: Aus der erhöhten Kabine hat der Fahrer alles im Blick und kann die Last präzise positionieren.
Leise und emissionsfrei in die Zukunft
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzen die Liebherr-Mobilbaukrane Maßstäbe. „Dass alle MK-Krane elektrisch betrieben werden, ist für uns eine wertvolle Option. Gerade auf sensiblen Baustellen wird das immer wichtiger“, erklärt Hughett und ergänzt: „Mit dem MK-Kran sind wir bestens für die Zukunft aufgestellt.“ Zukunftsorientiert ist auch die Technik dahinter: Der vollelektrifizierte Betrieb ermöglicht emissionsfreies und geräuscharmes Arbeiten – wahlweise über Baustellenstrom oder völlig autark mit dem mobilen Liduro Power Port als Energiespeicher. So verbindet der MK-Kran Nachhaltigkeit mit Kosteneffizienz und Flexibilität.
Für Hughett steht fest: „Mit den Liebherr-Mobilbaukranen können wir Projekte realisieren, die vorher nicht möglich waren. Das erweitert unsere Kapazitäten und bringt neue Aufträge.“ Die Allrounder aus Süddeutschland sind für Phoenix längst unverzichtbar und in den USA auf dem besten Weg, echte Baustellen-Stars zu werden.
Dieser Artikel erschien im UpLoad Magazin 01 | 2026.





