Was wächst denn da?

Auf 1.300 Meter Höhe thront das Gebäude des Interalpen-Hotel Tyrol, umgeben von majestätischen Gebirgsketten. In der Gegend um Seefeld, Tirols Hochplateau, brannte schon mehrfach das Olympische Feuer, zuletzt fanden hier 2012 die Olympischen Jugendwinterspiele statt. Wer an diesem Ort Winterurlaub macht, besucht exzellent ausgebaute Loipen, das nahe gelegene Skigebiet, probiert sich im Rodeln oder bucht eine Hundeschlittenfahrt. Im Sommer gehen viele Gäste wandern oder erkunden die Seelandschaft mit dem Mountainbike. Auch Küchenchef Mario Döring genießt es, zur Entspannung durch die Natur zu streifen. Dabei entstehen manchmal die besten Ideen: „Ich überlege immer: Was kann man essen? Was lässt sich weiterverarbeiten? Hier in den Bergen zu leben inspiriert mich zum Kochen“, erzählt der 39-Jährige.

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Über den Tellerrand bis nach Südamerika

Auf den Tellern im Interalpen-Hotel Tyrol landen bevorzugt nachhaltige und regionale Produkte: fangfrischer Fisch aus dem benachbarten Leutaschtal, Milchprodukte und Gemüse von heimischen Bauern, Kräuter wie Rosmarin und Schokoladenminze aus dem eigenen Garten. Doch bei aller Regionalität ist Mario Döring auch der Blick über den Tellerrand wichtig: Er und seine Mitarbeitenden lassen sich kulinarisch von der ganzen Welt inspirieren und schauen beispielsweise, was die asiatische oder südamerikanische Küche bietet.

Allein mit Kürbis lassen sich wahrscheinlich 456 verschiedene Sachen machen – roh, fermentiert, mariniert, gekocht. Wir probieren alles durch, bis wir das Passende gefunden haben.

Mario Döring, Küchenchef Interalpen-Hotel Tyrol

Nicht umsonst ist der Küchenchef bekannt dafür, regionale und internationale Küche raffiniert miteinander zu verbinden und ständig neue Kreationen zu entwickeln. „Manchmal geht das schnell, manchmal dauert es. Manchmal finden wir auch ein Gericht super und nach einer oder zwei Wochen war es das wieder“, berichtet Mario Döring. Hauptsache, die Küche entwickelt sich ständig weiter. Denn dadurch entsteht eine enorme Vielseitigkeit. Das schätzen die Gäste, in deren Zimmerpreis die Halbpension inbegriffen ist.

Ruhiger Genuss in der riesigen Küche

Den „Chefs Table“ hat bereits der Vorgänger von Mario Döring entwickelt. 2015 kam der Gedanke auf, das Format wiederzubeleben. Ein wenig anders als früher sollte es sein, aber das grundlegende Konzept ist geblieben: Die Gäste dürfen beim Kochen zuschauen. Dort, wo die Crew tagsüber Mahlzeiten für rund 600 Personen zubereitet, kehrt abends Ruhe ein. Zwischen zwei und 16 Gästen sitzen auf Barhockern an zwei länglichen Tischen. Das Licht ist gedimmt, der Tisch mit Blumen dekoriert, Lounge-Musik sorgt für entspannte Stimmung. Zum Auftakt führt Mario Döring seine Besucherinnen und Besucher durch die Küche. Dann bereiten er und seine Mitarbeitenden vor ihren Augen acht Gänge zu.

Der Küchenchef legt Wert darauf, dass sich möglichst kein Produkt wiederholt. Begleitend gibt es ausgesuchte Weine, hauptsächlich aus Österreich. Alternativ können die Gäste hochwertige, zu den jeweiligen Gerichten passende Säfte probieren – etwa Marille oder Johannisbeere. Was Mario Döring an dem Format besonders spannend findet: „Wir bekommen direkt Feedback. Das ist nicht nur für den Gast interessant, sondern auch für uns.“ Natürlich kann es sein, dass ein Gang den Geschmack einmal nicht ganz trifft. Doch bisher hat es keine Beschwerden gegeben. Im Gegenteil: Das Konzept wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit vier Hauben im Gault&Millau Österreich 2023.

Wenn ich privat essen gehe, analysiere oder kritisiere ich nicht, ich gehe einfach essen. Ich will einen schönen Abend haben, am besten mit meiner Familie.

Mario Döring, Küchenchef Interalpen-Hotel Tyrol

Mit Essen Erinnerungen wecken

Dabei ist das Anliegen des Küchenchefs nicht abgehoben – im Gegenteil: Er will mit seinem Essen Kindheitserinnerungen wecken. „Wir versuchen, Sachen einzubauen, die vielleicht die Oma oder die Mutter mal zubereitet haben. Und dann geht es darum, das auf ein anderes Level zu heben“, beschreibt Mario Döring. So wird aus einem einfachen Eiersalat ein kleines Kunstwerk aus pochiertem Eigelb, gesalzenem Eiweiß und Blüten aus dem Berggarten. Und welches Gericht hat den Küchenchef selbst geprägt? Schon als Kind war der Chemnitzer von Mehlspeisen begeistert – dem Aushängeschild der österreichischen Küche. Er ist also am richtigen Platz. Wenn es um den eigenen Nachwuchs geht, kocht Mario Döring gerne Pasta, im Sommer wird gegrillt.

Die Kolleginnen und Kollegen schätzen seine Bodenständigkeit und den Humor: Als die „perfekte Mischung aus Haubenkoch, Familienvater und kompetenter Führungskraft“, wird er wahrgenommen. Er mache einfach „alles“ möglich. Dabei legt Mario Döring großen Wert auf Teamwork. Schließlich arbeiten in der Küche des Interalpen insgesamt 64 Leute, darunter zwischen acht und zehn Auszubildende. Der Küchenchef ist sicher: „Ohne mein Team funktioniert nichts, ich lege großen Wert auf Harmonie in der Küche.“

Wohlfühlen am Pool und zwischen Pfannen

Eine solch gute Atmosphäre unter den Mitarbeitenden überträgt sich auch auf die Gäste. Und so hat sich aus einem Einfall von Firmengründer Hans Liebherr ein weit in die Zukunft reichendes Projekt entwickelt: Begeistert von der Gegend rund um Seefeld hat er Anfang der 1980er-Jahre hier sein Traumhotel gebaut. Seitdem wurde das Interalpen-Hotel Tyrol immer wieder renoviert und weiterentwickelt. Mit seinem weitläufigen Spa zählt das Haus zu den besten Wellnesshotels Österreichs. Das Wichtigste ist aber nach wie vor, dass die Gäste sich wohlfühlen. Ob im Pool oder mitten in der Küche, zwischen Mario Dörings Töpfen und Pfannen – ganz nah dran am Genuss.

Was hat Liebherr mit Hotels zu tun?

Alles fing im irischen Killarney an: Dort eröffnete Firmengründer Hans Liebherr 1958 eine Produktionsstätte. Während die Stadt heute stark auf den Tourismus ausgerichtet ist, gab es dort damals kaum Unterkünfte. Hans Liebherr ließ deshalb zunächst ein Gästehaus, später sein erstes Hotel errichten. Bald schon folgten weitere luxuriöse Unterkünfte, ebenfalls in Irland. Später kamen Hotels in Österreich und Deutschland hinzu. Heute hat die Firmengruppe insgesamt sechs Hotels, die sich alle durch einen gehobenen Anspruch auszeichnen.

Das Interalpen-Gefühl zum Nachkochen

Hausgemachte Kartoffelgnocchi mit Champignons, Junglauch und Tomate

Zutaten für 4 Personen:

Für die Gnocchi

  • 450 g mehlige Kartoffeln
  • 150 g Mehl
  • 60 g Eigelb
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Soße

  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 150 g Champignons
  • 2 Tomaten (in Würfel geschnitten)
  • 200 g Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 4 cl Weißwein
  • Crème fraîche

Zubereitung

Die Kartoffeln weichkochen, schälen und abkühlen lassen, danach pressen und mit allen Zutaten vermengen sowie gut durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Teig in kleine Rollen formen, kleine Kugeln herstellen und über eine Gabel rollen. Im Wasser kochen (bis sie nach oben steigen) und kaltstellen.

Zwiebel würfeln und in einer Pfanne anschwitzen, dann die klein geschnittenen Champignons hinzugeben.

Mit Weißwein ablöschen, reduzieren lassen und Sahne hinzugeben. Kurz köcheln lassen. Die Gnocchi, Tomaten und Frühlingszwiebel darin schwenken. Mit Salz, Pfeffer und Crème fraîche abschmecken.

Der Küchenchef und das gesamte Team wünschen guten Appetit!

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