03.12.2020 Enge Kiste: Filteraustausch an Heizkraftwerk mit Liebherr-Mobilbaukran MK 88

  • Filteraustausch in ca. 40 Metern Höhe bei beengten Platzverhältnissen
  • Einsatz Dank hoher Umschlagleistung innerhalb von nur vier Tagen beendet
  • Zwei Tage Zeitersparnis gegenüber vergleichbaren Kransystemen

Ein Liebherr-Mobilbaukran MK 88 von Kran Saller war bei Wartungsarbeiten der Reinigungsanlage eines Heizkraftwerks in München im Einsatz: Die Anlage bekam innerhalb von vier Tagen neue Filterelemente.

Liebherr-Mobilbaukran MK 88 im Einsatz an einer Reinigungsanlage eines Heizkraftwerks.

Liebherr-Mobilbaukran MK 88 im Einsatz an einer Reinigungsanlage eines Heizkraftwerks.

Liebherr-Mobilbaukran MK 88 im Einsatz an einer Reinigungsanlage eines Heizkraftwerks.

Um die Filterelemente tauschen zu können, mussten diverse Anbaubauteile versetzt werden. So machte der Liebherr-Mobilbaukran innerhalb von vier Tagen um die 40 Hübe. Dabei kam ihm besonders sein geringer Platzbedarf sowie seine hohe Umschlagleistung zugute.

Schnell und präzise bei wenig Platz

Bereits bei seiner Ankunft im Heizkraftwerk punktete der Liebherr-Mobilbaukran MK 88 mit seiner Geschwindigkeit: Innerhalb weniger Minuten hatte er sich zwischen einem Reaktor und der Reinigungsanlage auf Knopfdruck selbst montiert und war einsatzbereit.

Besonders bei der Montage der Filterelemente erleichterte die höhenverstellbare Liftkabine sowohl dem Kranfahrer als auch den Monteuren die Arbeit, da diese auf Sicht zusammenarbeiten konnten. Dank des Feinpositioniermodus Micromove ließen sich die Lasten besonders feinfühlig an ihren Platz heben.

Als die Filteranlagen ausgetauscht und der Einsatz beendet war, zeigte sich Patric Looser von der Echoes Industrieservice GmbH rundum zufrieden: „Der MK 88 ist sehr präzise, effizient und schnell. So konnten wir die wichtigen Versorgungsstraßen viel schneller wieder freigeben und ungehindert weiter arbeiten.“

Der Einsatzort

Als dritter großer Erzeugungsstandort neben den HKWs Nord und Süd befindet sich im Münchner Norden das HKW Freimann. Hier sind zwei Gasturbinen mit einer installierten elektrischen Leistung von je rund 50 MW und einer thermischen Leistung von insgesamt rund 125 MW installiert. Ein Katalysator reduziert den ohnehin schon sehr niedrigen Ausstoß an Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickoxiden (NOx) nochmals – teils um mehr als die Hälfte. Eine markante Besonderheit sind die 18 weithin sichtbaren Wärmespeicher, die als Pufferbehälter für die Fernwärme dienen.