
Shannon Korff
Liebherr-Werk Biberach GmbH
88400 Biberach an der Riß
Deutschland
+49 7351 / 41 – 2436
Pressemitteilungen | 11.06.2026
Auf der Bregenzer Seebühne entstand das Bühnenbild für Giuseppe Verdis „La traviata“. Im Zentrum steht eine 25 Meter hohe Spiegelwand aus 86 Splittern. Beim Aufbau im Frühjahr 2026 unterstützte ein Liebherr 150 EC-B 8 Litronic die Arbeiten direkt am See.
Im Juli 2026 feiert Verdis „La traviata“ Premiere auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Schon Monate vor der ersten Vorstellung läuft der Aufbau des Bühnenbilds, das Regisseur Damiano Michieletto und Bühnenbildner Paolo Fantin als zerbrochenen Spiegel über dem Bodensee entworfen haben. Beim Setzen der Stahlkonstruktion sowie beim Heben der Bauteile kam ein Liebherr 150 EC-B 8 Litronic zum Einsatz, der auf einem im Wasser verankerten Unterwagen montiert war.
Die Spiegelwand ragt an ihrer höchsten Stelle 25 Meter über die Wasserfläche und umfasst rund 700 Quadratmeter. Sie setzt sich aus 86 einzelnen Flächen zusammen, die in der Montagehalle als gefräste Holzbauteile vorbereitet und mit bedruckten Folien beklebt werden. Zwei der Splitter lassen sich hydraulisch aufklappen, weitere bewegen sich während der Vorstellung. Auf den Spiegelflächen werden später Videosequenzen abgespielt. Das 1.400 Quadratmeter große Wasserbecken aus der Vorgängerproduktion „Der Freischütz“ wird weiter genutzt. Insgesamt sind 28 Firmen am Aufbau der Seebühne beteiligt.
Der eingesetzte 150 EC-B 8 Litronic ist ein Flat-Top-Kran und wurde auf einem im Wasser verankerten Unterwagen montiert. Auf der Seebühne übernahm der Flat-Top-Kran mit einer Konfiguration von 32,8 Metern Hakenhöhe und 55 Metern Ausladung, das Setzen der Stahlträger sowie das Heben von Bauteilen für die Spiegelwand. Die kompakte Bauweise ohne Spitze erleichtert den Einsatz auf der Baustelle am Wasser, an der mehrere Gewerke parallel arbeiten.
Bis Anfang April 2026 gingen die Bauarbeiten an der Seebühne und ab 17. Juni beginnen die Proben. Die Premiere von „La traviata“ findet am 22. Juli 2026 statt. Bis 23. August 2026 stehen 28 Vorstellungen auf dem Spielplan, rund 188.000 Karten sind aufgelegt. Seit Ostern ist das Spiel auf dem See ausverkauft, so früh wie noch nie in der 80-jährigen Geschichte der Festspiele.
Insgesamt zeigt sich, dass der Einsatz des Liebherr 150 EC-B 8 Litronic, der von der Liebherr Österreich Vertriebs- und Service GmbH angemietet war, eine zentrale Rolle für den reibungslosen und termingerechten Aufbau der spektakulären Seebühne in Bregenz gespielt hat. Die hohe Tragfähigkeit, große Reichweite und kompakte Bauweise ermöglichten präzises und effizientes Arbeiten an der komplexen Spiegelkonstruktion. Damit leistete er einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die visionäre Inszenierung von „La traviata“ technisch überhaupt realisierbar wurde und pünktlich zur Premiere bereitsteht.

Shannon Korff
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