
Wolfgang Beringer
Liebherr-Werk Ehingen GmbH
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Deutschland
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Pressemitteilungen | 20.07.2026
Die Firmengruppe Max Bögl hat Anfang des Jahres fünf LTM 1750-9.1 zum Ausbau der Windenergie bei Liebherr bestellt. Die Nachfrage nach Windkraftanlagen ist groß und weiter steigend. Inzwischen hat Bögl den ersten LTM 1750-9.1 im Liebherr-Werk in Ehingen übernommen. Er bewährt sich aktuell bei der Montage von Windkrafttürmen in Papenburg. Die weiteren vier LTM 1750-9.1 werden sukzessive bis Februar 2027 ausgeliefert.
Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, kam zur Übernahme des ersten LTM 1750-9.1 persönlich ins Liebherr-Werk nach Ehingen: „Liebherr ist seit langer Zeit unser zuverlässiger Partner, wenn es um den Ausbau unseres firmeneigenen Baumaschinenequipments geht. Damit investieren wir weiter in unsere eigene Wertschöpfungstiefe, wodurch wir in der Lage sind, den steigenden Bedarf an Hybridtürmen schnell und zuverlässig decken zu können. Die neu erworbenen Mobilkrane eignen sich aufgrund ihrer hohen Hubleistung und der schnellen Einsatzbereitschaft perfekt für den Einsatz auf unseren Wind-Baustellen.“
Max Bögl ist Markt- und Technologieführer für hybride Türme in Deutschland. Das Unternehmen mit Stammsitz in Sengenthal, nahe Neumarkt in der Oberpfalz, baut seine Kapazitäten in Produktion und Montage weiter aus. Grund ist die gestiegene Nachfrage – dafür erweitert es auch seine Flotte an großen Mobilkranen.
Hybridtürme bestehen aus den zwei Komponenten Beton und Stahl. Allein der Betonturm, der aus über 30 einzelnen Ringen zusammengesetzt wird, kann je nach Nabenhöhe eine Höhe von 110 Metern erreichen. Die Ringe wiegen bis zu 60 Tonnen und weisen Durchmesser bis zu 12 Metern auf. „Der LTM 1750-9.1 ist ein idealer Kran für die Montage unserer Hybridtürme. Neben der großen Hubleistung ist er außerdem schnell gerüstet, wodurch er in kurzer Zeit zwischen den einzelnen Projekten umgesetzt werden kann“, so Bögl.
Der neue LTM 1750-9.1 fuhr vom Hersteller-Werk in Süddeutschland in den hohen Norden nach Papenburg nahe der niederländischen Grenze. Seine Aufgabe dort ist die Montage von 20 Betontürmen für Windkraftanlagen mit jeweils einer Nabenhöhe von 164 Metern. Dafür hat er 17 Wochen Zeit. Die Betontürme dieser Anlagen haben je eine Höhe von 86 Metern. Dabei sind bis zu 56 Tonnen auf diese Hubhöhe zu bewältigen. Dazu wird der 52 Meter lange Teleskopausleger des Krans mit Gitterstücken auf eine Rollenkopfhöhe von rund 100 Metern verlängert. „Wenn die Komponenten schwerer und die Anlagen höher werden, braucht man entsprechendes Gerät. Der LTM 1750-9.1 passt genau zu den Anforderungen unserer Baustelle. Es ist immer wieder eine Herausforderung, unsere Beton-Ringe millimetergenau unter wechselnden Wetterbedingungen auf den Turm zu setzen. Mit dem Liebherr-Kran funktioniert die Montage reibungslos“, so Florian Herdegen, Bauleiter Turmmontage bei Max Bögl.

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