
Wolfgang Beringer
Liebherr-Werk Ehingen GmbH
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Deutschland
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Pressemitteilungen | 10.06.2026
Die Hess GmbH hat ihren Kranfuhrpark mit einem Mobilbaukran ergänzt. Der neue Liebherr MK 140-5.1E hat sich inzwischen bei den ersten Einsätzen bewährt und seine Stärken ausgespielt: In engen innerstädtischen Bereichen gelingen damit große Ausladungen über hohe Gebäude hinweg.
Die Hess GmbH bietet eine breite Palette unterschiedlicher mobiler Krane: Autokrane, Lkw-Ladekrane, elektrische Spezialkrane für Hallenarbeiten und jetzt auch einen Mobilbaukran. Bei der Entscheidung für den Liebherr MK 140-5.1E musste allerdings eine in der Kranbranche wohlbekannte Herausforderung überwunden werden. „Der MK ist unser erster Faltkran. Er ging uns schon seit zwei Jahren nicht aus dem Kopf, aber uns fehlte geeignetes Personal. Ende letzten Jahres hatten wir das Glück, den richtigen Fahrer dafür zu bekommen, da war für uns klar: Jetzt muss der Schritt zum „MK“ gemacht werden“, berichtet Oliver Kuldtzun, Leiter der Kransparte bei Hess. „Da wir ein sehr überzeugter Liebherr-Kunde sind, war für uns klar, wenn ein Faltkran dann ein Liebherr.“
Die Hess GmbH plant das neue Hebegerät insbesondere für Einsätze im innerstädtischen Bereich ein. „Der MK ist ein optimales Gerät für solche beengte Umgebungen. Mit seinem senkrechten Turm und dem Katzausleger kommt er sehr gut über Störkanten hinweg. Wir haben einen großen Kundenkreis im Klima und Lüftungsbau, sowie im Antennenbau. Auch beim Hallenbau und Stahlbau hatten wir jetzt schon einige Einsätze“, so Kuldtzun. Ganz bewusst hat sich Hess für den größten MK-Kran des Liebherr-Portfolios entschieden: „Aufgrund seiner Leistung und Auslegerlänge ist der MK 140-5.1E ein sehr gefragter Kran auf dem Markt.“
Beim ersten Einsatz des neuen MK 140-5.1E in der Düsseldorfer Innenstadt ging es besonders eng zu: Der Kran musste zwischen zwei Bäumen aufgestellt werden und während des Aufrichtens des Turms immer wieder etwas verfahren. Da die Selbstballastierung aufgrund der Bäume nicht möglich war, erfolgte der Anbau des Gegengewichts mit einem Ladekran. Der Hub selbst lief problemlos ab: Ein 3,2 Tonnen schwerer Kaltwassersatz wurde in den Innenhof des Steigenberger Parkhotels gehoben.
Bei einem Einsatz in Krefeld, bei dem Antennen rückgebaut wurden, zeigte der MK 140-5.1E Vorteile gegenüber einem Teleskopkran. Ein 150-Tonnen-Mobilkran hätte eine Gitterspitze anbauen und auf der Baustelle umgesetzt werden müssen. Der MK 140-5.1E konnte alle Arbeitspositionen von einem Platz aus erreichen.

Wolfgang Beringer
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