
Mathias Haugner
Liebherr-Rostock GmbH
18147 Rostock
Deutschland
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Pressemitteilungen | 17.06.2026
Am Schwerlastterminal von Broekman Project Services gewährleisten der direkte Zugang zum Kai, überdachte Schwerlasthallen und hohe Fachkompetenz einen eng abgestimmten Betriebsablauf. Die speziell angepasste Technik von Liebherr unterstützt dieses Konzept mit geringem Bodendruck, hoher Hubleistung und hoher Flexibilität bei komplexen Frachtanforderungen.
Ein neues Schwergewicht für den Kai von Broekman Logistics in Rotterdam: Der neue Kran gehört zu den Flaggschiff-Modellen der Liebherr-Hafenmobilkrane und bietet eine Tragfähigkeit von bis zu 308 Tonnen. Er ist für anspruchsvolle Ladungsprofile ausgelegt. Für dieses Terminal erhielt der Kran maßgeschneiderte Abstützplatten, um den spezifischen Kai-Bedingungen gerecht zu werden. Seine Konfiguration ist auf Projektladungen und Schwerlasttransporte ausgelegt, bei denen hohe Tragfähigkeitskurven, Stabilität und präzises Handling entscheidend sind. Als Teil der LHM-Baureihe profitiert der Kran von der bewährten Kranarchitektur und Mobilität von Liebherr und ermöglicht einen flexiblen Einsatz im gesamten Terminal. Mit dem LHM 800 mit dem Spitznamen „Titan 1“ stärkt Broekman seine Terminalkapazitäten und erweitert die Hubleistung für die maritimen Aktivitäten in Rotterdam.
Broekman Logistics ist tief in Rotterdam verwurzelt und blickt auf eine lange Hafentradition zurück. Das Unternehmen begann 1960 als unabhängiger Schiffsagent und entwickelte sich zu einem umfassenden End-to-End-Logistikdienstleister. Heute vereint es Spedition, Kontraktlogistik, Stückgutterminals und technische Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Maschinen, Industriegütern und internationalen Lieferketten. Zu den Stückgutaktivitäten in Rotterdam zählen direkte Schiffsabfertigung, Schwerlastlagerung, Lagerung von Batterie-Energiespeichersystemen, Rangierabfertigung sowie Mehrwertdienste für übergroße und überbreite Ladungen. Dieses Betriebsprofil macht Hochleistungs-Hebegeräte zu einem wichtigen Faktor für die tägliche Terminalarbeit und die langfristige Entwicklung des Projektfrachtgeschäfts.
„Der LHM 800 bietet uns die Hubleistung und Flexibilität, die wir benötigen, um größere und komplexere Ladungen an unserem Kai umzuschlagen“, sagt Rob van Dijk, Leiter Terminal & Shipping bei Broekman Logistics.
„In Kombination mit unserer Hallen-Hubkapazität von 700 Tonnen mittels Laufkran stärkt dies unsere Position als Spezialist für Schwerlastumschlag in Rotterdam.“
„Der Kran passt zu den Terminal-Ambitionen von Broekman Logistics und spiegelt die enge Zusammenarbeit mit Liebherr wider, bei der wir gemeinsam die Anforderungen am Kai in eine praktische Lösung umgesetzt haben.“
Die Investition steht zudem in einem breiteren wirtschaftlichen Kontext. Der Hafen von Rotterdam schlägt jährlich rund 428,4 Millionen Tonnen Fracht um, wobei Stückgut und Projektladung weiterhin einen wichtigen Anteil haben.
Da Rotterdam weiter in Kapazität, Flexibilität und industrielle Anbindung investiert, stärkt die zusätzliche Schwerlastkapazität bei Broekman die lokale Betriebsresilienz und verbessert die Effizienz der Lieferketten für Industriekunden in den Niederlanden, Deutschland und darüber hinaus.
Aus technischer Sicht erforderte dieses Projekt eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Parteien. Die Kombination aus hoher Hubleistung und geringer Bodenbelastung erforderte eine maßgeschneiderte Auflagelösung mit speziell für Kaistruktur und Betriebsumgebung entwickelten Auflagern. Eine standortangepasste Lastverteilung ist ein wichtiger Faktor beim Einsatz von Hochleistungskranen, besonders bei engen baulichen Vorgaben durch Liegeplätze oder Terminaldesign. Das Ergebnis ist eine Konfiguration, die die Leistungsfähigkeit des Krans erhält und die praktischen Anforderungen des Standorts erfüllt. Dieses Gleichgewicht ist besonders wichtig für Terminals mit unregelmäßigen Ladungsabmessungen, Punktlasten und komplexer Hubplanung.
Liebherr unterstützt solche Projekte durch eine globale maritime Serviceorganisation mit mehr als 450 Servicetechnikern sowie Vertriebs- und Servicestrukturen weltweit. Betreiber erhalten Zugang zu technischem Support, Außendienst, Inspektionen, Modernisierungen und Ersatzteilen über den gesamten Lebenszyklus des Krans hinweg. Kurze Reaktionszeiten und kontinuierliche Fachkompetenz sichern den Betrieb.
„Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn die betriebliche Vision eines Kunden durch gezielte Ingenieursarbeit und enge Zusammenarbeit unterstützt wird“, sagte Andreas Ritschel, General Manager Vertrieb Hafenmobilkrane bei der Liebherr-Rostock GmbH. „Wir sind stolz darauf, diesen Kran am Kai von Broekman zu installieren und eine Lösung zu liefern, die die Anforderungen des Standorts erfüllt und die nächste Wachstumsphase des Kunden unterstützt.“
Für Rotterdam ist das Projekt eine gezielte Erweiterung der Terminalkapazitäten. Für Broekman schafft es Raum für größere Hebevorgänge, breitere Umschlagmöglichkeiten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Wettbewerb. Für Liebherr zeigt es den Wert, bewährte Krantechnologie an die Anforderungen einzelner Terminals anzupassen. Zusammen bilden diese Elemente eine Partnerschaft, die auf Leistungsfähigkeit, Vertrauen und einer klaren Perspektive für die Entwicklung der Hafenlogistik basiert.
Cheers to 50 Years! Celebrating our mobile harbour cranes

Mathias Haugner
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