Ein spannendes Projekt für technikbegeisterte Jugendliche – das war die Zielsetzung des Schulprojekts Planierraupe 776. In 2015 startete Liebherr in Kooperation mit dem Lehrpersonal der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt (HTL) Innsbruck den Bau eines Papiermodells der Liebherr-Planierraupe 776. Basis hierfür war das 3D-Hüllmodell der realen Planierraupe 776, welches Liebherr den Schülerinnen und Schülern der Lehranstalt zur Verfügung stellte.
Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtung Maschinenbau, im Alter von 16 und 17 Jahren, bauten mit Hilfe des Lehrpersonals sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Liebherr-Werk Telfs GmbH an der Papierplanierraupe im Maßstab 1:25. Dem Liebherr-Montageplan, der sich an den tatsächlichen Eigenschaften einer realen Planierraupe orientiert, folgend, konstruierten und bastelten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen Schritt für Schritt an den einzelnen Komponenten. Hierbei bewiesen sie nicht nur Kreativität, sondern sammelten gleichzeitig erste Erfahrungen, wie der Produktionsprozess bei einem Unternehmen wie Liebherr aussehen könnte.
„Die Verzahnung von Schule und Wirtschaft ist uns hier bei der Liebherr-Werk Telfs GmbH besonders wichtig. Wir stehen schon seit jeher in engem Kontakt zu den Bildungseinrichtungen der Region, um den Schülern Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen und interessierte Schülerinnen und Schüler für die Arbeit in unserem Unternehmen zu begeistern.“, so Johannes Mayr, der Projektleiter. Neben dem detaillierten Bauplan des 3D-Hüllmodells stellte Liebherr das nötige fachspezifische Know-how bereit. Die Projektteilnehmer arbeiteten enthusiastisch an den Bausätzen, die kontinuierlich von einem Experten im Bereich Modellbau auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden. Zusätzlich wurde von einem Schüler ein Video rund um die Planierraupe aus Papier erstellt. Und das alles auf Englisch, um auch nicht deutschsprachigen Interessenten zu ermöglichen, das Modell nachzubauen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Liebherr-Werk Telfs GmbH zogen ein sehr positives Fazit aus dieser besonderen Projektarbeit: „Wir freuen uns sehr über das tolle Ergebnis und wollen uns in diesem Zuge für die gute Zusammenarbeit mit der HTL Anichstraße recht herzlich bedanken. Solche Kooperationen sind für alle Beteiligten etwas Besonderes und es macht immer wieder Spaß, mit so technikbegeisterten Jungs und Mädels zusammenzuarbeiten.“, resümiert ein Liebherr-Mitarbeiter.
Haben auch Sie Interesse am Bau der Planierraupe aus Papier? Dann laden Sie sich die detaillierte Bauanleitung herunter und drucken Sie die nötigen Papierbögen (ca. 190 g/m² Papier einlegen) aus. Nach rund acht Stunden Bauzeit sind Sie stolzer Besitzer eines realitätsnahen Papiermodells der 70-Tonnen Planierraupe. Hier finden Sie die Bauanleitung und den Bausatz zum herunterladen.

02.10.2026
Listicles
Mehr Erfahrung, mehr Vertrauen: Sechs Fragen zur neuen Verwendungsdauer der Liebherr-Faserseile
Liebherr erhöht die Verwendungsdauer seiner Faserseile auf bis zu 12 Jahre in gemäßigten und bis zu 8 Jahre in heißen Klimazonen, die Gesamtlebensdauer steigt von 14 auf 16 Jahre. Doch was steckt hinter dieser Entscheidung, und warum profitieren davon auch alle bereits im Feld befindlichen Seile? Sechs Fragen an Jochen Huber, Produktmanager Fibre-Technologie bei Liebherr, zu den Tests, den Auswirkungen für Kunden auf der Baustelle und der weiteren Strategie hinter der Fibre-Technologie.

02.10.2026
Pressemitteilungen
Liebherr erhöht die Gesamtlebensdauer seiner Faserseile von 14 auf 16 Jahre, die entscheidende Verwendungsdauer steigt auf bis zu 12 Jahre. Grundlage sind mehrjährige Alterungsversuche an Prüfständen und Analysen der im Feld befindlichen Seile. Die Regelung gilt automatisch für alle neuen und im Feld befindlichen Seile. Der Schritt reiht sich ein in den verfolgten Weg, die Fibre-Technologie als neuen Standard im Turmdrehkranmarkt zu verankern.

01.10.2026
Pressemitteilungen
LS-C 60 liefert zuverlässige Leistung für maritime Anwendungen im Südpazifik
Der Liebherr-Schiffskran, der auf weit verstreuten Inseln zum Einsatz kommt, unterstützt ein Schiffskonzept, das Logistik und Personenbeförderung auf einer einzigen Plattform vereinen und dabei Platzangebot, Stabilität und betriebliche Flexibilität eng miteinander verknüpfen muss.