News | 27.08.2020
News | 27.08.2020
„Bei Liebherr hilft man sich gegenseitig aus, ganz besonders in solch herausfordernden Zeiten wie wir sie aktuell erleben!“ Ulrich Thalhofer, Personalleiter in Lindenberg, unterstützte das Vorhaben der Mitarbeiterausleihe von Anfang an. Durch ein erhöhtes Auftragsvolumen und die Einführung eines kontinuierlichen Schichtmodells bei der Liebherr-Components Deggendorf GmbH ist zusätzlicher Personalbedarf in der Produktion entstanden. Währenddessen finden sich andere Liebherr-Standorte in einer ganz unterschiedlichen Situation wieder: Viele Mitarbeiter, beispielsweise der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, sind noch immer in Kurzarbeit.
Die Herausforderungen auf beiden Seiten wissend, beschlossen die Personalleiter der beiden Standorte kurzerhand auf die Möglichkeit der internen Mitarbeiterausleihe zurückzugreifen: „Uns war es wichtig, den Kapazitätsausgleich so schnell und einfach wie möglich zu gestalten – besonders für die jeweiligen Mitarbeiter. Innerhalb kürzester Zeit trafen die ersten Mitarbeiter aus Lindenberg in Deggendorf ein, um sich mit der Produktion vor Ort vertraut zu machen und den neuen Arbeitsbereich im Detail zu besichtigen“, berichtet Thomas Listl, Personalleiter in Deggendorf. Besonders durch die gute Qualifikation der Mitarbeiter in beiden Liebherr-Gesellschaften ist diese Art des Mitarbeitertauschs sehr vielversprechend und ohne eine intensive Einarbeitungsphase möglich. Mithilfe digitaler Plattformen konnten in mehreren Gesprächen die Rahmenbedingungen im Vorfeld für alle Mitarbeiter passend abgestimmt werden.
Aktuell sind acht Mitarbeiter aus Lindenberg in Deggendorf im Einsatz, weitere sechs Mitarbeiter kommen im September. Der Austausch erfolgt auf freiwilliger Basis und ist für einen Zeitraum zwischen zehn und 30 Wochen individuell definiert. „Für uns ist das eine tolle Chance auch einmal über den Tellerrand hinauszuschauen und innerhalb der Firmengruppe neue Erfahrungen zu sammeln. Außerdem ist es auch ein schönes Gefühl, sein Können bei den Kollegen einzubringen, die gerade Engpässe haben“, resümieren Andreas Fink und Patrick Trost, zwei der ausgeliehenen Mitarbeiter aus Lindenberg.

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