
Nachhaltigkeitserklärung
Nachhaltigkeit sichtbar machen
Für die Tochtergesellschaften der Firmengruppe, die unter die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen, erstellt Liebherr seit diesem Jahr eine Nachhaltigkeitserklärung auf Gruppenebene.
Diese Erklärung erfüllt die Anforderungen der aktuell gültigen European Sustainability Reporting Standards (ESRS, Set 1). Diese Standards legen fest, wie Unternehmen über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen berichten und welche Themen sie offenlegen sollen, und tragen dadurch zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei.
Die veröffentlichte Erklärung bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2025. Auf dieser Seite finden Sie die Nachhaltigkeitserklärung zum Download sowie eine übersichtliche Zusammenstellung der wichtigsten Kennzahlen zu unseren zentralen Umwelt- und Sozialthemen.
Klimaschutz, Energie und Kreislaufwirtschaft
Das Umwelt- und Energiemanagement der Firmengruppe Liebherr ist dezentral organisiert. Die Sparten setzen Maßnahmen eigenständig um, unterstützt durch Umwelt- und Energiebeauftragte sowie überregionale Arbeitsgruppen. Über klare Prozesse und regelmäßige Audits wird die Einhaltung aller Umweltvorschriften überprüft und gesichert. Ziel ist es, die Umweltbelastung durch Produktion und Produkte kontinuierlich zu reduzieren. Maßnahmen wie die Nutzung erneuerbarer Energien oder emissionsarmer Technologien werden von den Sparten eigenständig bewertet und umgesetzt. Eine gruppenweite Standardisierung der Daten wird derzeit aufgebaut.
Im Jahr 2025 hat die Firmengruppe weitere gezielte Schritte unternommen, um das Verständnis für die unternehmensbezogenen Umweltauswirkungen zu vertiefen. Mehrere Sparten von Liebherr haben bereits damit begonnen, Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Scope-1- und Scope-2-Emissionen zu identifizieren und umzusetzen. Die wichtigsten Aktivitäten konzentrieren sich dabei auf die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen. Dazu gehören Maßnahmen wie die Installation von Photovoltaikanlagen und Wärmerückgewinnungssystemen. Liebherr arbeitet außerdem intensiv an alternativen Antriebstechniken. Diese Initiativen leisten einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung entlang der nachgelagerten Wertschöpfungskette.
Da ein wesentlicher Teil der Umweltauswirkungen im Produktionsprozess entsteht, hat sich Liebherr zum Ziel gesetzt, bis 2030 sämtliche Produktionsstandorte nach den wichtigsten ISO-Standards zertifizieren zu lassen, darunter ISO 9001, 14001, 45001 und 50001. Diese Normen unterstützen einen effizienten Ressourceneinsatz, tragen zur Reduktion von Emissionen bei und bilden eine Grundlage für hohe Standards im Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.
In den kommenden Jahren entwickelt Liebherr einen umfassenden Klimaschutzplan, der die Ziele des Pariser Abkommens berücksichtigt. Ein erster wichtiger Schritt war die Schaffung eines einheitlichen methodischen Rahmens für die Kohlenstoffbilanzierung in allen Produktsegmenten. Er ermöglicht die Erhebung zuverlässiger und vergleichbarer Emissionsdaten auf Firmengruppenebene und bildet die Entscheidungsbasis für die Entwicklung des Übergangsplans für den Klimaschutz.
Energieverbrauch und Energiemix
2025 stammte nahezu ein Drittel (28 %) des Energieverbrauchs von Liebherr aus erneuerbaren Quellen. Die Firmengruppe stellt ihre Betriebsabläufe schrittweise auf Ökostrom um. Eigene Energie wird sowohl aus nicht-erneuerbaren Quellen – vor allem Strom- und Wärmeerzeugung an Motorenprüfständen – als auch aus erneuerbaren Quellen wie Photovoltaikanlagen gewonnen.
Energieverbrauch im Zusammenhang mit dem eigenen Betrieb und Energieproduktion
| Beschreibung | 2025*, in MWh | Anteil |
| Energieverbrauch aus fossilen Quellen | 690.840 | 67 % |
| Energieverbrauch aus nuklearen Quellen | 52.723 | 5 % |
| Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen | 290.965 | 28 % |
| Gesamtenergieverbrauch | 1.034.528 | 100 % |
| Nicht-erneuerbare Energieproduktion | 19.329 | 48 % |
| Erneuerbare Energieproduktion | 20.620 | 52 % |
| Gesamte Energieproduktion | 39.949 | 100 % |
| * Rundungsbedingt können die ausgewiesenen Zahlen geringfügig von den Gesamtsummen abweichen. | ||
Treibhausgasbilanz
Liebherr erstellt die Treibhausgasbilanz nach dem internationalen Greenhouse Gas Protocol, das eine transparente und vergleichbare Erfassung der Emissionen in CO2-Äquivalenten (CO2e) ermöglicht. Direkte Scope-1-Emissionen aus eigenen Quellen und indirekte Scope-2-Emissionen aus eingekaufter Energie wurden bereits in den Vorjahren erhoben; 2025 aktualisierte Liebherr die Treibhausgasbilanz, um die Berechnung der Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette auf Firmengruppenebene einzubeziehen. Parallel dazu erfolgte eine Harmonisierung der Emissionsfaktoren und Berechnungsmethoden für alle Produktsegmente, um Konsistenz und Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Den größten Anteil am CO2-Fußabdruck verursachen die Scope-3-Emissionen, insbesondere Kategorie 3.11 „Verwendung verkaufter Produkte“, gefolgt von der Kategorie 3.1 „Erworbene Waren und Dienstleistungen“. Liebherr arbeitet daran, diese Umweltbelastungen durch kontinuierliche Produktverbesserungen, alternative Antriebssysteme und kohlenstoffarme Kraftstoffe zu reduzieren.
Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen)
| Kategorie | 2025, in tCO2e |
| Scope‑1‑THG‑Emissionen | |
| Scope‑1‑THG‑Bruttoemissionen | 124.363 |
| Scope‑2‑THG‑Emissionen | |
| Standortbezogene Scope‑2‑THG-Bruttoemissionen | 108.348 |
| Marktbezogene Scope‑2‑THG-Bruttoemissionen | 43.268 |
| Signifikante Scope‑3‑THG‑Emissionen | |
| Gesamte indirekte (Scope‑3‑) THG-Bruttoemissionen | 40.987.620 |
| 3.1 Erworbene Waren und Dienstleistungen | 13.542.092 |
| 3.11 Verwendung verkaufter Produkte | 27.445.528 |
| THG‑Emissionen gesamt | |
| THG‑Emissionen gesamt (standortbezogen) | 41.220.331 |
| THG‑Emissionen gesamt (marktbezogen) | 41.155.251 |
Wasserverbrauch
Die operative Steuerung wasserbezogener Aspekte erfolgt durch die lokalen Geschäftsführungen der Liebherr-Standorte. Innerhalb der nächsten zwei Jahre prüft Liebherr anhand der bis dahin gesammelten und ausgewerteten Daten die Notwendigkeit firmengruppenweiter Richtlinien.
Potenzielle Wasserknappheiten in verschiedenen Regionen werden überwacht und in die Risikoanalyse einbezogen. Die Erkenntnisse dienen der Optimierung des Wasserressourcen-Managements und der frühzeitigen Adressierung finanzieller Risiken, etwa steigender Wasserkosten in Risikogebieten.
Der Wasserbedarf der meisten Liebherr-Gesellschaften ist gering und entfällt hauptsächlich auf Sanitärbereiche, Hygiene, die Landschaftspflege sowie die Reinigung von Maschinen und Teilen. Das eingesetzte Wasser wird überwiegend in lokale Aufbereitungssysteme zurückgeführt. Nur wenige industrielle Prozesse – etwa Oberflächenbehandlungen oder Staubbindung – erfordern Wasserverbrauch.
Im Jahr 2025 wurden verschiedene Initiativen zur Reduktion der Wasserentnahme umgesetzt. Am Standort Toulouse (Frankreich) wurde beispielsweise ein System zur Rückgewinnung von Grauwasser für Sanitärzwecke installiert. Auch mehrere Produktionsstätten für Kühl- und Gefriergeräte modernisierten ihre Sanitäranlagen, um den Verbrauch weiter zu senken. In Pune (Indien) ermöglicht eine neue Abwasseraufbereitung die Nutzung von Grauwasser für Bewässerungszwecke. Zudem reduziert Liebherr im Werk in Ehingen (Deutschland) seinen Frischwasserbedarf durch die Rückführung intern aufbereiteten Wassers in die Waschplätze für Krane.
Wasserverbrauch und -management
m³
m³
m³ je Mio. € Umsatz
Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
Liebherr verfolgt derzeit einen dezentralen Ansatz, bei dem die Abfallwirtschaft in erster Linie durch die lokalen gesetzlichen Rahmenbedingungen und die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten bestimmt wird. Viele Liebherr-Standorte haben bereits lokale Maßnahmen zur Abfallreduzierung und zur Förderung der Abfallverwertung umgesetzt. Diese Initiativen orientieren sich an den Anforderungen für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf Standortebene.
In den nächsten zwei Jahren wird Liebherr systematisch Abfalldaten sammeln und analysieren. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der Abfallmengen, -arten und -managementpraktiken im gesamten Unternehmen. Auf Basis der Ergebnisse dieser Analyse können firmengruppenweite Maßnahmen in Betracht gezogen werden, insbesondere für Standorte, die in Regionen mit erhöhten ökologischen oder regulatorischen Risiken tätig sind.
Für das Berichtsjahr 2025 hat Liebherr erstmals abfallbezogene Daten über alle Gesellschaften hinweg erhoben.
Im Berichtsjahr fielen in der Firmengruppe keine radioaktiven Abfälle an. Gleichzeitig arbeiteten die Liebherr-Gesellschaften weiter daran, gefährliche Abfälle zu reduzieren und den Anteil wiederverwertbarer Materialien zu erhöhen. Wichtige Maßnahmen umfassten unter anderem die Umstellung auf Mehrwegverpackungen, Initiativen zur Wiederverwendung und zum Recycling von Materialien sowie Verfahren zur Reduktion gefährlicher Stoffe. Ergänzend wurden Abfallströme besser getrennt, interne Prozesse optimiert und Audits bei Entsorgungsdienstleistern durchgeführt.
Liebherr-Produkte werden so konzipiert, dass sie eine lange Nutzungsdauer ermöglichen, durch Ersatzteile repariert und teilweise aufbereitet werden können. Ein weltweites Servicenetz verlängert durch fachgerechte Wartung und Reparatur die Lebensdauer der Maschinen. Das Remanufacturing-Programm zur Aufarbeitung von Komponenten wie Motoren und Getrieben sowie das Angebot generalüberholter Gebrauchtmaschinen reduzieren Rohstoffverbrauch und CO2-Emissionen und verlängern gleichzeitig die Lebenszyklen der Produkte. Viele Maschinen und andere Produkte von Liebherr können zudem am Ende ihrer Lebensdauer in Einzelteile zerlegt und recycelt werden. Mit diesen Maßnahmen stärkt Liebherr die Kreislaufwirtschaft – von langlebiger Produktgestaltung über Wiederverwendung und Aufarbeitung bis hin zum Recycling.
Abfallmanagement: Mengen und Verwertungsarten
| Beschreibung | Tonnen | Anteil |
|---|---|---|
| Gesamtmenge des Abfallaufkommens | 133.414 | 100 % |
| Gesamtmenge nicht gefährlicher Abfälle | 119.436 | 90 % |
| Davon von der Beseitigung abgezweigt | ||
| Durch Recycling | 97.951 | 82 % |
| Durch Vorbereitung zur Wiederverwendung | 1.984 | 2 % |
| Durch sonstige Verwertungsverfahren | 2.782 | 3 % |
| Davon zur Beseitigung bestimmt | ||
| Durch Verbrennung | 6.380 | 5 % |
| Durch sonstige Arten | 2.627 | 2 % |
| Durch Deponierung | 7.712 | 6 % |
| Gesamtmenge gefährlicher Abfälle | 13.978 | 10 % |
| Davon von der Beseitigung abgezweigt | ||
| Durch Recycling | 4.032 | 29 % |
| Durch Vorbereitung zur Wiederverwendung | 754 | 5 % |
| Durch sonstige Verwertungsverfahren | 557 | 4 % |
| Davon zur Beseitigung bestimmt | ||
| Durch Verbrennung | 3.154 | 23 % |
| Durch sonstige Arten | 5.073 | 36 % |
| Durch Deponierung | 408 | 3 % |
| Recyclingquote nach Abfallkategorie | ||
| Nicht gefährliche Abfälle | ||
| Recycelt | 97.951 | 82 % |
| Nicht recycelt | 21.485 | 18 % |
| Gefährliche Abfälle | ||
| Recycelt | 4.032 | 29 % |
| Nicht recycelt | 9.946 | 71 % |
Mitarbeitende und soziale Verantwortung
Für die Firmengruppe Liebherr ist es von großer Bedeutung, die Rechte der Mitarbeitenden zu wahren, faire und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen und eine vielfältige sowie menschenrechtskonforme Unternehmenskultur aktiv zu fördern. Dazu gehören wesentliche Themen wie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vielfalt und Chancengleichheit, Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Um ein einheitliches und zukunftsfähiges Health-, Safety- und Environment-Management (HSE) in der gesamten Firmengruppe zu etablieren, wurde 2025 eine neue bereichsübergreifende Expertengruppe gegründet. Sie unterstützt den weltweiten Austausch zwischen den beteiligten Funktionen und baut die Grundlage für ein effizientes, firmengruppenweit abgestimmtes Vorgehen auf. Zu den Aufgaben zählt die Erarbeitung von Vorschlägen für eine dauerhafte organisatorische Verankerung des HSE Managements auf Firmengruppenebene und in den Liebherr-Sparten – einschließlich klar definierter Rollen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten sowie notwendiger Standards und Verbesserungsmaßnahmen.
Das Personalwesen von Liebherr ist dezentral organisiert. Strategische und operative Aufgaben werden zwischen dem Zentralbereich Human Resources (HR) und den HR-Einheiten der Sparten und Gesellschaften aufgeteilt, um länderspezifische gesetzliche und soziale Anforderungen flexibel umzusetzen. Die operative Personalarbeit wie Ausbildung und Personalmanagement erfolgt überwiegend lokal. Parallel entwickelt Liebherr derzeit ein zentrales Rahmenwerk für die einheitliche Steuerung, Zieldefinition und Berichterstattung.
Liebherr gestaltet Arbeitsplätze mit einem Fokus auf Sicherheit sowie ein Arbeitsumfeld, das Chancengleichheit, Vielfalt und die Achtung der Menschenrechte unterstützt. Die Firmengruppe bekennt sich zu internationalen Standards wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den ILO-Kernarbeitsnormen, den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen. Der Liebherr-Verhaltenskodex verpflichtet alle Mitarbeitenden, gesetzliche Vorgaben einzuhalten, sicher zu arbeiten und Kinder und Zwangsarbeit sowie Diskriminierung auszuschließen. Ein vertrauliches Hinweisgebersystem – auch für externe Stakeholder – unterstützt die Meldung von Hinweisen.
Mitarbeitende werden über Betriebsräte, Jahresgespräche und ein Ideenmanagement aktiv eingebunden.
Personen in aktiven Beschäftigungsverhältnissen
Merkmale der Beschäftigten
Wie im diesjährigen Geschäftsbericht ausgewiesen, beschäftigte die Firmengruppe zum Ende des Berichtsjahrs insgesamt 55.963 Mitarbeitende, darunter 2.708 Personen ohne garantierte Arbeitsstunden. Die hier wendete Beschäftigtenzahl fällt um 1.345 Personen niedriger aus, da ruhende Arbeitsverhältnisse in der Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht berücksichtigt werden.
Von den 54.618 Personen in aktiven Beschäftigungsverhältnissen sind 81 % männlich und 19 % weiblich, eine Person machte keine Angabe. Im Berichtsjahr beschäftigte die Firmengruppe 3.186 Praktikantinnen, Praktikanten und Auszubildende, was den hohen Stellenwert von Nachwuchsförderung und beruflicher Qualifizierung unterstreicht. Zusätzlich gehörten 3.323 nicht angestellte Personen (z. B. über externe Dienstleister) zur eigenen Belegschaft.
3.525 Personen haben im Berichtszeitraum die Firmengruppe verlassen. Die Fluktuationsquote liegt damit bei 6 %.
Beschäftigungsverhältnisse nach Vertragsart
Hinsichtlich der Vertragsdauer waren zum Stichtag 51.065 Mitarbeitende (93,5 %) unbefristet angestellt, davon 41.793 Männer (76,5 %) und 9.272 Frauen (17,0 %). 3.553 Mitarbeitende (6,5 %) hatten befristete Verträge, darunter 2.705 Männer (4,9 %) und 847 Frauen (1,6 %).
Der Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse liegt mit 6,5 % deutlich unter dem Anteil unbefristeter Verträge und unterstreicht die hohe Arbeitsplatzsicherheit innerhalb der Firmengruppe. Gleichzeitig ermöglichen befristete Verträge Flexibilität, etwa für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger, Elternzeitvertretungen oder das Abfangen von Kapazitätsspitzen.
Geschlechterverteilung in der obersten Führungsebene
Die oberste Führungsebene umfasst das Direktorium sowie das Top-Management der Spartenobergesellschaften und Gesellschaften. Zum Ende des Berichtsjahrs gehörten ihr 392 Personen an, darunter 371 Männer (94,6 %) und 21 Frauen (5,4 %). Die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ist ein strategisches Ziel der Firmengruppe.
Altersstruktur der Belegschaft
Altersstruktur der Beschäftigten
Die Altersstruktur der Belegschaft zeigt einen Schwerpunkt in der Gruppe der 30- bis 50 Jährigen, die mit 29.988 Mitarbeitenden 54,9 % ausmacht. Jüngere Mitarbeitende unter 30 Jahren stellen 11.078 Personen bzw. 20,3 % der Belegschaft. Mitarbeitende über 50 Jahre bilden mit 13.552 Beschäftigten einen Anteil von 24,8 %.
Diese ausgewogene Altersstruktur bildet eine Grundlage für stabile Teams, erleichtert Wissenstransfer und bildet eine solide Basis für gezielte Nachwuchsförderung und altersgerechte Personalentwicklung.
Vergütungsparameter (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung)
Im Jahr 2025 betrug der durchschnittliche Bruttostundenlohn 25,60 € für Männer und 22,40 € für Frauen. Daraus ergibt sich ein Gender-Pay-Gap von 13 % zugunsten der Männer. Momentan werden Gehaltssummen miteinander verglichen, ohne andere Faktoren wie beispielsweise die Berufserfahrung mit einzubeziehen. Liebherr arbeitet kontinuierlich an einer Verbesserung der Datenverfügbarkeit und -qualität, um die Aussagekraft dieser Kennzahl zu verbessern.
Im Jahr 2025 betrug das Verhältnis der gesamten Jahresvergütung des bestbezahlten Mitarbeitenden zum Median der Jahresvergütung aller Mitarbeitenden im Unternehmen exklusive des bestbezahlten Mitarbeitenden 10,13.
Anzahl der Beschäftigten nach Geschlecht und ohne garantierte Arbeitsstunden
| Kategorie | Personen | Anteil | Davon ohne garantierte Arbeitsstunden | Anteil |
| Männlich | 44.498 | 81 % | 2.198 | 4 % |
| Weiblich | 10.119 | 19 % | 509 | 1 % |
| Divers | 0 | 0 % | 0 | 0 % |
| Keine Angabe | 1 | 0 % | 1 | 0 % |
| Beschäftigte gesamt inkl. Beschäftigte ohne garantierte Arbeitsstunden | 54.618 | 100 % | 2.708 | 5 % |
| + Ruhende Beschäftigungsverhältnisse | 1.345 | 2 % | ||
| Beschäftigte gesamt (Geschäftsbericht) | 55.963 | 102 % |

