
Marc Wiedenmann
Liebherr-Hydraulikbagger GmbH
88457 Kirchdorf an der Iller
Deutschland
+49 7354 80-0
Pressemitteilungen | 08.09.2026
Auf der Fachmesse GaLaBau 2026 zeigt Liebherr in Nürnberg (Deutschland) verschiedene Vertreter aus dem Liebherr-Erdbewegungsprogramm für den Garten- und Landschaftsbau. Vom 15.-18. September 2026 finden Besucher den Liebherr-Stand in Halle 7, Nr. 7-428. Liebherr präsentiert dabei Maschinen aus seinem Erdbewegungsprogramm: Neben dem Mobilbagger A 909 Compact zeigt Liebherr batterieelektrischen Radlader L 507 E in Kombination mit dem Energiespeichersystem LPO 100. Abgerundet wird der Messeauftritt mit für den Garten- und Landschaftsbau passenden Anbauwerkzeugen.
Leistungsstarke und flexible Baumaschinen spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Landschaften und Gärten zu gestalten und zu pflegen. Liebherr-Baumaschinen bieten die perfekte Kombination aus modernster Technologie, Nachhaltigkeit und Effizienz. Ob beim Bau von Freizeit- und Sportanlagen, Schulen und Kindergärten, bei der Anlage von Gärten und Teichanlagen oder der Begrünung von Städten und Ballungsgebieten zur Absenkung der Temperaturen.
Auf der Messe GaLaBau zeigt Liebherr verschiedene Vertreter aus dem Liebherr-Erdbewegungsprogramm, die prädestiniert für Einsätze im Garten- und Landschaftsbau sind. Denn hier kommt es zum einen darauf an, auf engen Räumen gut manövrieren zu können. Zum anderen sind Mobilität und Leistungsstärke gefragt. Passend dazu zeigt Liebherr Anbauwerkzeuge und die bewährten Liebherr-Schnellwechselsysteme.
Auf der GaLaBau zeigt Liebherr mit dem A 909 Compact einen kompakten und leistungsstarken Mobilbagger in der 9-Tonnen-Klasse. Die Maschine verbindet hohe Wendigkeit mit starker Performance. Dank seines geringen Heckschwenkradius von 1,50 m, eines Wendekreises von nur 3,86 m und eines Einsatzgewichts von 9,7 Tonnen eignet er sich besonders für Arbeiten auf engen Baustellen und in innerstädtischen Bereichen. Gleichzeitig sorgen hohe Stabilität, starke Grabkräfte sowie ein leistungsfähiges und effizient abgestimmtes Hydrauliksystem für eine hohe Umschlagleistung und Produktivität. Die robuste Unterwagenkonstruktion gewährleistet hervorragende Fahreigenschaften, hohe Traktion und Geländegängigkeit, während Geschwindigkeiten von bis zu 37 km/h schnelle Standortwechsel ermöglichen. Mit seinem wartungsfreundlichen Maschinenaufbau, langlebigen Komponenten und niedrigen Betriebskosten bietet der A 909 Compact eine wirtschaftliche Lösung über den gesamten Lebenszyklus. Ergänzt wird das Maschinenkonzept durch die komfortable Fahrerkabine mit dem intuitiven Bediensystem INTUSI samt individueller Bedieneranpassung und ausgezeichneter Rundumsicht für sicheres und effizientes Arbeiten. Passend zu den Anforderungen im Garten- und Landschaftsbau zeigt Liebherr in Kombination mit dem A 909 Compact den Zweischalengreifer GM 5B. Der GM 5B hat je nach Ausführung einen Greiferinhalt von 0,10 bis 0,34 m³ und ist die kleinste Greifer-Version mit Grabschale
Neben dem am A 909 Compact eingesetzten Zweischalengreifer GM 5B präsentiert Liebherr das Anbauwerkzeug auch als statisches Exponat auf dem Messestand. Ein besonderes Highlight ist die in Kombination mit dem GM 5B gezeigte, neu entwickelte HS 08 Solidlink-Schnittstelle, die auf der GaLaBau ihre Messepremiere feiert. Sie kombiniert die bewährte HS 08-Aufnahme mit dem vollautomatischen Solidlink-Kupplungssystem und vereint damit die Vorteile beider Technologien in einer zukunftsorientierten Lösung. Anwendende können bestehende HS 08-Werkzeuge weiterhin nutzen und ihre Maschinen bei Bedarf auf Solidlink aufrüsten. Die Schnittstelle wird künftig ab Werk für die Mobilbagger A 909 Compact und A 911 Compact verfügbar sein, wodurch ein durchgängiges Liebherr-System für einen effizienten Baustelleneinsatz entsteht.
Darüber hinaus zeigt Liebherr auf dem Messestand den Tieflöffel TL 01. Das Anbauwerkzeug ist für präzise Erdarbeiten sowie einen effizienten Materialaushub ausgelegt. Dank seiner robusten Konstruktion und der auf hohe Produktivität ausgelegten Geometrie eignet sich der TL 01 für ein breites Spektrum an Aushub- und Profilierarbeiten. In Kombination mit dem Tieflöffel präsentiert Liebherr erstmals die in der 7- bis 12-Tonnen-Klasse etablierte HS 08-Schnellwechselaufnahme, die einen schnellen, sicheren und wirtschaftlichen Werkzeugwechsel ermöglicht und zugleich eine hohe Kompatibilität mit bestehenden Anbauwerkzeugen gewährleistet.
Mit dem L 507 E präsentiert Liebherr auf der GaLaBau den ersten elektrifizierten Radlader der Firmengruppe. Er verbindet die bewährten Vorteile eines Liebherr-Stereoladers mit einem von Liebherr entwickelten batterieelektrischen Antriebskonzept. Die Leistungsfähigkeit des L 507 E ist identisch mit herkömmlich angetriebenen Liebherr-Radladern derselben Größenklasse. Dabei stößt er lokal kein CO2 aus und die Lärmemissionen sind gering. Somit eignet sich der Radlader besonders für lärm- und abgassensible Einsätze, etwa im innerstädtischen Bereich. Zudem setzt Liebherr beim L 507 E auf ein speziell für den Radlader-Einsatz entwickeltes Hochvolt-Batteriesystem, das eine kraftvolle Leistungsentfaltung und effiziente Ladevorgänge sicherstellt.
Abhängig von den jeweiligen Einsatzbedingungen bietet der batterieelektrische Radlader eine Laufzeit von bis zu acht Stunden. Das modulare Batteriekonzept von Liebherr ermöglicht es, auf Kundenwunsch ab Werk einen zweiten Lithium-Ionen-Akku zu verbauen, womit sich die Laufzeit weiter erhöht. Vollständige Ladevorgänge sind, abhängig von der On-Board-Ladetechnik und Anschlussleistung, in circa eineinhalb bis drei Stunden möglich.
Mit dem batterieelektrischen Radlader L 507 E und dem mobilen Energiespeicher Liduro Power Port (LPO) 100 präsentiert Liebherr eine ganzheitliche Lösung für einen lokal emissionsfreien und geräuscharmen Baustellenbetrieb. Die Kombination ermöglicht den flexiblen Einsatz elektrischer Maschinen auch dort, wo kein oder nur ein begrenzter Netzanschluss zur Verfügung steht. Gleichzeitig kann der LPO 100 weitere elektrische Verbraucher wie Baustellencontainer, Beleuchtung, Pumpen oder Arbeitsgeräte versorgen und wird so zur zentralen Energiequelle auf der Baustelle.
Im Garten- und Landschaftsbau kommen Maschinen häufig in Wohngebieten, Parkanlagen und anderen sensiblen Bereichen zum Einsatz, oft fernab leistungsfähiger Netzanschlüsse. Der mobile Energiespeicher LPO 100 bringt die Energie direkt an den Einsatzort und versorgt dort sowohl elektrische Maschinen als auch weitere Verbraucher zuverlässig mit Strom. Gleichzeitig reduziert er aufwendige Kabelwege und erhöht die Flexibilität auf der Baustelle.
„Unsere Kunden brauchen eine Energieversorgung, die flexibel einsetzbar und gleichzeitig zuverlässig verfügbar ist. Der LPO 100 kann Energie aus dem Stromnetz, einer Photovoltaikanlage oder einem Generator aufnehmen und genau dann bereitstellen, wenn sie auf der Baustelle benötigt wird“, erklärt Fabian Zell, Produktmanager für Energiespeichersysteme bei Liebherr.
Mit einer Speicherkapazität von 94 kWh eignet sich der LPO 100 insbesondere für temporäre Baustellen, kommunale Projekte sowie Einsätze von Straßenmeistereien und GaLaBau-Unternehmen. Die mobile Energiespeicherlösung ermöglicht einen flexiblen und wirtschaftlichen Betrieb elektrischer Maschinen auch dort, wo die Strominfrastruktur an ihre Grenzen stößt.
„Unsere Kunden brauchen eine Energieversorgung, die flexibel einsetzbar und gleichzeitig zuverlässig verfügbar ist. Der LPO 100 kann Energie aus dem Stromnetz, einer Photovoltaikanlage oder einem Generator aufnehmen und genau dann bereitstellen, wenn sie auf der Baustelle benötigt wird. "

Marc Wiedenmann
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Anna Zögernitz
Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH
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