Seit Kurzem ist ein neues Dreh- und Fräszentrum in der Liebherr-Ausbildungswerkstatt in Biberach in Betrieb. Über 12 Tonnen wiegt die Maschine des Herstellers DMG Mori, die Teile bis zu einer Länge von 1250 mm und einem Durchmesser von 500mm bearbeiten kann. Per Kran musste die neue Anlage abgeladen und anschließend mit Hilfe der Liebherr-Auszubildenden am richtigen Platz positioniert werden.
Eine Auszubildende, die bereits Erfahrungen mit der neuen Maschine sammeln konnte, bearbeitet damit hauptsächlich Produktions- oder Übungsteile. Die Vorteile der Maschine sieht sie darin, dass in nur einer Aufspannung komplexe Bauteile hergestellt werden können, die eben nicht nur gedreht, sondern auch gefräst oder gebohrt werden müssen – das macht es möglich, zwei Arbeitsschritte mit nur einer Maschine abzuwickeln.
"Ich arbeite sehr gerne an dieser Maschine, da es sehr interessant und vielseitig ist. Die Arbeit an der neuen Maschine bereitet uns optimal auf unsere spätere Tätigkeit in der Produktion vor, da wir dort auch an solchen komplexen Bearbeitungszentren arbeiten werden", berichtet Katrin, die Auszubildende im 3. Lehrjahr ist.
In Zukunft werden die Zerspanungsmechaniker des zweiten und dritten Lehrjahrs der Liebherr-Werke in Biberach an der neuen Dreh- und Fräsmaschine arbeiten.
Die Firmengruppe Liebherr legt großen Wert auf das Thema Ausbildung und ständige Weiterentwicklung. Dazu gehören auch Investitionen in die Ausbildungszentren und ausbildungsfördernde Programme, die eine zeitgemäße Ausbildung ermöglichen.

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