
Lisa Steurer
Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH
88161 Lindenberg/Allgäu
Deutschland
Pressemitteilungen | 09.09.2026
Zum Ausbildungsstart am 1. September begrüßte die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH 39 neue Auszubildende in den Werken Friedrichshafen und Lindenberg. Eine davon ist Alina Buske, die nach ihrer Schwester und beiden Eltern nun ebenfalls ihren Karriereweg im Unternehmen beginnt. Außerdem nehmen zwei Azubis die Chance wahr, parallel zur Berufsausbildung ihre Fachhochschulreife zu absolvieren.
Friedrichshafen/Lindenberg (Deutschland), September 2026 – Der Liebherr-Standort mit den beiden Werken Friedrichshafen und Lindenberg wächst derzeit stark, auch in der Zahl der Beschäftigten. Zum 1. September kamen unter anderem 39 Auszubildende hinzu: Sie werden zu Fachlagerist:innen, Industriekaufleuten, Industriemechaniker:innen, Mechatroniker:innen, Oberflächenbeschichter:innen, Technischen Produktdesigner:innen, Werkstoffprüfer:innen und Zerspanungsmechaniker:innen ausgebildet.
In der ersten Ausbildungswoche standen vor allem Einführungsveranstaltungen, Informationsschulungen und Unterweisungen für sie an. Die sogenannten dreitägigen Kennenlerntage verbrachten die Auszubildenden zusammen mit den 13 Dual Studierenden, die ebenfalls im Herbst bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH in ihr Berufsleben starten, in Oberstdorf. Dort ging es vor allem darum, sich kennenzulernen und die Grundlage für einen Teamzusammenhalt zu schaffen.
Eine dieser Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr ist Alina Buske. Sie beginnt eine Ausbildung zur Industriemechanikerin. Damit folgt sie dem Vorbild ihrer Schwester Emily Buske, die vor genau einem Jahr ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH angetreten hat und somit jetzt bereits im zweiten Ausbildungsjahr ist. Auch die Eltern der beiden, Cindy und Torsten Buske, arbeiten im Unternehmen – in der Montage und in der Oberflächenbehandlung.
„Bei der Frage, was man nach dem Schulabschluss machen möchte, gibt es so viele Optionen. Ich habe ganz unterschiedliche in Erwägung gezogen und mich dann für eine Ausbildung zur Industriemechanikerin entschieden. Dass ich mich dafür bei Liebherr in Lindenberg bewerben wollte, war schnell klar. Durch meine Schwester und auch unsere Eltern hatte ich schon einen engen Bezug zum Unternehmen. Jetzt bin ich gespannt, es selbst kennenzulernen und meine eigenen Einblicke zu erhalten“, fasst Alina Buske ihre Motivation zusammen.
Der Familienbezug spiegelt sich auch übergeordnet in der Firmengruppe wider: Liebherr wird als unabhängiges Familienunternehmen derzeit von der zweiten und dritten Generation geführt. Der Verwaltungsrat der Liebherr-International AG, das oberste Entscheidungs- und Führungsorgan der Firmengruppe, setzt sich ausschließlich aus Familienmitgliedern zusammen.
Zum ersten Mal starten dieses Jahr eine junge Frau und ein junger Mann nicht nur ihre Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin bzw. zum Zerspanungsmechaniker im Liebherr-Werk Friedrichshafen, sondern sie beginnen gleichzeitig den Weg zu ihrer Fachhochschulreife. Die Zusatzqualifikation kann unter der Voraussetzung eines mittleren Bildungsabschlusses direkt über die Berufsschule erlangt werden. Die beiden Azubis erhalten dort zusätzlichen Unterricht und legen zum Ausbildungsende neben den Abschlussprüfungen der Berufsausbildung ihre Ergänzungsprüfungen für die Fachhochschulreife ab.
Andreas Christ, Ausbilder der Zerspanungsmechaniker:innen, betont: „Wir freuen uns, diese doppelte Qualifikation anbieten zu können. Dadurch ermöglichen wir unseren Azubis, neben der Berufsausbildung im dualen System direkt noch einen höheren allgemeinbildenden Abschluss zu erreichen. Besonders bemerkenswert finde ich, dass die zwei das aus ihrer eigenen Initiative heraus bei uns angefragt haben. Das macht die Motivation dahinter spürbar und wir haben gerne alles Notwendige zusammen in die Wege geleitet.“
Für die Ausbildungsplätze mit Ausbildungsbeginn im Herbst 2027 können schon jetzt Bewerbungen eingereicht werden. Auch die Plätze für die DHBW-Studiengänge sind bereits auf dem Liebherr-Karriere-Portal zu finden.
Erwähnenswert ist, dass auch für nächstes Jahr wieder Ausbildungsplätze für Technische Produktdesigner:innen ausgeschrieben sind. In den vergangenen Jahren wurde dieser Ausbildungsberuf alle zwei Jahre angeboten. Da der Personalbedarf auch in diesem Fachgebiet ansteigt, erhöht die Liebherr-Aerospace dementsprechend den Turnus, um den Nachwuchs auch unternehmensintern auszubilden.

Lisa Steurer
Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH