
Berenike Nordmann
Liebherr-Werk Ehingen GmbH
89584 Ehingen
Deutschland
+49 7391 502-0
Pressemitteilungen | 12.06.2026
Seit 25 Jahren steht das Ulmer Modell für eine enge Verzahnung von akademischer Ausbildung und industrieller Praxis. Liebherr ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Teil dieses Erfolgsmodells und blickt mit Stolz auf eine gewachsene und vertrauensvolle Partnerschaft mit der Technischen Hochschule Ulm zurück.
Als im Jahr 2001 die ersten Studierenden des Ulmer Modells bei Liebherr in Ehingen starteten, war der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Seither haben zahlreiche junge Menschen ihr Studium im Rahmen dieses besonderen Ausbildungsmodells bei Liebherr absolviert und das Unternehmen frühzeitig mit ihrem Wissen, ihrer Motivation und ihrer Praxisnähe bereichert.
Das Ulmer Modell verzahnt Theorie und Praxis. Dadurch bauen die Studierenden neben fachlicher Kompetenz auch ein tiefes Verständnis für Abläufe und Schnittstellen im Unternehmen auf. Viele ehemalige Ulmer Modell Studierende sind bis heute gut mit den Kollegen und Fachbereichen vernetzt, die sie während ihrer Ausbildung kennengelernt haben – ein klarer Mehrwert für die spätere Zusammenarbeit und Projektarbeit. Was das Modell auszeichnet, ist die Verbindung aus verkürzter Berufsausbildung und Ingenieurstudium – beides in nur viereinhalb Jahren. „Wir lernen das Produkt und das Unternehmen von Grund auf kennen – von der Montage über die Instandhaltung bis hin zu Konstruktion und Entwicklung“, berichtet Jonas Lerch, der im 6. Semester Maschinenbau studiert.
Insgesamt haben seit 2001 rund 50 Absolventen ihr Studium im Ulmer Modell bei Liebherr in Ehingen erfolgreich abgeschlossen. Die überwiegende Mehrheit von ihnen ist bis heute im Unternehmen tätig – ein Zeichen für die nachhaltige Wirkung des Studienmodells. „Aktuell befinden sich 22 Nachwuchskräfte im Studiendurchlauf, weitere sechs starten im September 2026. Damit blickt Liebherr auf rund 80 Ulmer‑Modell‑Studierende in 25 Jahren zurück“, sagt Simon Ritter, verantwortlich für das technische Studium bei Liebherr in Ehingen. „Für uns ist das Ulmer Modell eine Investition in die Zukunft – und in Menschen, die Liebherr langfristig mitgestalten.“
Einer der ersten Ulmer-Modell-Studenten bei Liebherr ist Bernd Boos. Er begann 2001 sein Maschinenbau-Studium und ist heute Geschäftsführer Konstruktion und Entwicklung des Ehinger Kranherstellers. „Die Kombination aus Ausbildung und Studium hat mir früh ein ganzheitliches Verständnis für Technik, Prozesse und die Menschen im Unternehmen vermittelt. Dieses Fundament begleitet mich bis heute.“
Das Ulmer Modell umfasst insgesamt zehn Studiengänge. Sechs davon bietet die Hochschule in Kooperation mit dem Liebherr-Werk in Ehingen an: Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik sowie Produktionsmanagement. „Das Ulmer Modell war das erste ausbildungsintegrierende Studienangebot in der Region. Auf seinem Erfolg haben wir uns nicht ausgeruht, sondern unser duales Angebot ständig ausgeweitet“, sagt Prof. Dr. Volker Reuter, Rektor der THU.
Liebherr ist nicht nur Ausbildungspartner der Technischen Hochschule Ulm. Der Kranhersteller engagiert sich aktiv im Förderverein der Hochschule sowie in Gremien und Beiräten. So bringt das Unternehmen seine Praxiserfahrung gezielt in die Weiterentwicklung der Studiengänge ein und gestaltet gemeinsam mit der Hochschule die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren von morgen.

Berenike Nordmann
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