
Wolfgang Beringer
Liebherr-Werk Ehingen GmbH
89584 Ehingen
Deutschland
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Pressemitteilungen | 24.06.2026
Seit Herbst vergangenen Jahres wird im Liebherr-Werk in Ehingen das jüngste Modell der MK-Baureihe ausgeliefert: Der Mobilbaukran MK 120-5.1E. Zu den ersten Kunden zählte die im baden-württembergischen Kehl ansässige MSG Krandienst GmbH, die sich frühzeitig eines der neuen Geräte sicherte. Nach neun Monaten im Praxiseinsatz fällt die Bilanz der Geschäftsführung sehr positiv aus.
„Das Konzept des neuen Mobilbaukrans von Liebherr hat mich sofort voll überzeugt.“ Mit diesem Satz kommentiert Björn Jatz, Geschäftsführer des Krandienstleisters MSG Krandienst GmbH, seine Entscheidung, eines der ersten Geräte des MK 120-5.1E in seinen Fuhrpark zu stellen. Seit September nun arbeitet das jüngste Mitglied der Mobilbaukran-Familie von Liebherr bei MSG. Das Fazit von Jatz: „Der läuft bisher sehr vernünftig. Wir sind absolut zufrieden mit der Anschaffung.“
„Ich habe regelrecht darauf gewartet, dass ein kompakter, fünfachsiger Mobilbaukran mit diesen Leistungsparametern auf den Markt kommt“, erzählt Björn Jatz. „Als der Kran dann lieferbar war, haben wir damit unseren alten MK110 ersetzt, der über viele Jahre zuverlässig gearbeitet hat. Wir waren schon sehr früh vom Konzept der MK-Krane überzeugt und hatten bereits den MK 63, den MK 80 und den MK 88 in unserem Fuhrpark. Den MK 120-5.1E setzen wir vor allem bei Montagen ein, wenn große Ausladungen verlangt werden: Klimageräte, Lüftungen, Dachisolierungen, Stahlbau.“
Kevin Meier sitzt für MSG in der Krankabine des MK 120-5.1E. Auch er zeigt sich mit seinem neuen Arbeitsgerät ausgesprochen zufrieden. „Die Maschine ist wirklich sehr komfortabel geworden“, erzählt er. Besonders schätzt er jedoch die neue dreistufige Abstützung: „Sie erleichtert mir das Aufstellen des Krans in beengtem Umfeld enorm und war einige Male schon überaus hilfreich.“ Auf seiner aktuellen Baustelle in Lenzkirch, einem Städtchen im Schwarzwald, stehen ihm ausreichend Platzreserven zur Verfügung. „Hier konnte ich alle Stützen vollständig ausfahren, aber ich hatte auch schon Einsatzorte mit asymmetrisch ausgefahrenen Stützen. Bis zu drei unterschiedliche Ausfahrlängen der Schiebeholme sind möglich.“
Der Job in Lenzkirch ist Routine für Kevin Meier. Mit seinem Mobilbaukran verlegt er Trapezbleche für die Dachkonstruktion eines neuen Stahlbaus. Aus der Krankabine, die er ein paar Meter nach oben gefahren hat, hat er sowohl die Last als auch die Monteure jederzeit im Blick. Sein Fazit: „Sehr übersichtlich, sehr sicher.“ Die langen Bleche hebt Meier behutsam vom Lkw und transportiert sie paketweise auf das Hallendach. Die Lasten bringen brutto rund 2,3 Tonnen auf die Waage. Dabei erreicht der Kran Ausladungen von bis zu 48 Metern. „Bei voller Ballastierung und einer Ausladung von 52 Metern packe ich sogar noch über zwei Tonnen mit dem Kran.“
Der Mobilbaukran MK 120-5.1 führt standardmäßig mit 4,8 Tonnen den größten Teil seiner Ballastierung mit sich. Ein drei Tonnen schwerer Zusatzballast erhöht die Leistungsparameter noch einmal deutlich. „Das ausgewogene Ballastkonzept, das ich übrigens besser finde als das der Konkurrenz, zusammen mit Traglast und Ausladung macht den MK120-5.1 einfach zu einem super Kran und war für mich neben dem professionellen Service von Liebherr Ehingen kaufentscheidend“, erklärt Jatz. „Für uns als Betreiber ist er eine kostentechnisch sehr effiziente Maschine.“
Björn Jatz ist seit 2004 im Unternehmen tätig und führt es seit zehn Jahren. Die MSG Krandienst GmbH aus Kehl am Oberrhein, unweit der französischen Stadt Straßburg, beschäftigt zusammen mit der französischen Tochterfirma „MSG Levage sarl“ 175 Mitarbeitende. Zu den 55 Fahrzeugkranen zählen auch vier Großkrane vom Typ LTM 1650-8.1 und LTM 1750-9.1. Rund 70 Prozent des Fuhrparks sind Geräte von Liebherr. Neben der reinen Kranvermietung ist das Unternehmen auch sehr stark im Bereich Projektlogistik tätig.

Wolfgang Beringer
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