Mit 60 auf den Spielplatz

Seeufer Pertisau: Die St. Benedikt steuert präzise unter die Traversen und Hebegurte der beiden Mobilkrane LTM 1350-6.1. Um keine Beschädigung zu verursachen, werden die Hebegurte an genau vordefinierten Positionen des Schiffs angeschlagen. Die beiden 350-Tonner der Firmen Prangl und Schmidbauer heben anschließend das Schiff aus dem Wasser. Mit Fingerspitzengefühl und guter Abstimmung der beiden Kranfahrern und dem Bodenpersonal schwebt die St. Benedikt zwischen den Mobilkranen durch. Knapp über festem Boden trennen Mitarbeiter der Achsenseeschifffahrt das Steuerruder und die Schiffsschraube mit einem Schneidbrenner ab.


Oliver Thum, Projektleiter bei Prangl
Oliver Thum, Projektleiter bei Prangl

Nach Sonnenuntergang wird bei Vollsperrung der vorbeiführenden Straße das Schiff auf den wartenden Prangl-Spezialtieflader verladen und gesichert. Dieser bringt es auf die andere Seeseite zum Zielort Maurach.

Anschließend machen sich auch die beiden LTM-Krane auf den Weg nach Maurach. Die Wiese, auf der das Schiff einmal stehen soll, wurde bereits als Standfläche für den Tieflader und die beiden Krane vorbereitet. Die 350-Tonner heben hier die St. Benedikt vom Tieflader, führen sie abermals zwischen sich hindurch und setzen sie auf den vorbereiteten Betonfundamenten ab.

Bei diesem Einsatz gab es zwei große Herausforderungen: Das Schiff musste so angeschlagen werden, dass es nicht beschädigt wird. Zudem musste es zweimal zwischen den Kranen hindurchgeschwenkt werden.

Oliver Thum, Projektleiter bei Prangl

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