18.08.2020 Schwerlastspezialist August Alborn beschafft Liebherr-Mobilkran LTM 1160-5.2

  • August Alborn beschafft LTM 1160-5.2 für Schwerlasthübe
  • VarioBallast® und VarioBase® wichtige Entscheidungskriterien
  • August Alborn ist Spezialist für individuelle Hebe- und Transportlösungen schwerster Lasten

Die August Alborn GmbH & Co. KG hat einen neuen Liebherr-Mobilkran LTM 1160-5.2 übernommen. Das Spezialunternemen für Schwerlasthübe und Sondertransporte hat den 180-Tonner für Projekte zum Handling und für Montagen von schweren Komponenten und großen Maschinen beschafft. Dort sind Stückgewichte von bis zu 65 Tonnen zu heben. Der LTM 1160-5.2 ist jetzt der größte Kran und auch die größte Einzelinvestition des Unternehmens.

Übernahme des neuen LTM 1160-5.2 in Ehingen: V.l.n.r.: Andreas Mahlke, Timm Wortmann (alle August Alborn GmbH & Co. KG).

Übernahme des neuen LTM 1160-5.2 in Ehingen: V.l.n.r.: Andreas Mahlke, Timm Wortmann (alle August Alborn GmbH & Co. KG).

Übernahme des neuen LTM 1160-5.2 in Ehingen: V.l.n.r.: Andreas Mahlke, Timm Wortmann (alle August Alborn GmbH & Co. KG).

Der neue LTM 1160-5.2 geht an ein Unternehmen, für das das Heben und Transportieren extrem schwerer Güter Alltag ist. So hat August Alborn mehrfach Awards für besonders knifflige Schwertransporte und Montagen erhalten. Es mag daher verwundern, dass der Liebherr 180-Tonnen-Mobilkran nun der größte Kran des Unternehmens ist: „Wir sind kein klassischer Kranverleih. Wir sind ein kleines, sehr spezialisiertes Unternehmen mit einem eher kleinen Fuhrpark, aber mit mehr als 1.000 Tonnen Stahl auf dem Hof. Alles ist sehr individuell. Wir gehen immer wieder an unsere Grenzen“, erklärt Firmeninhaber Helmut Alborn.

Erster 5-Achs-Mobilkran nach rund zehn Jahren: Mit einem Gesamtgewicht von unter 40 Tonnen fährt der LTM 1160-5.2 über die Lennetalbrücke der A 45.

Erster 5-Achs-Mobilkran nach rund zehn Jahren: Mit einem Gesamtgewicht von unter 40 Tonnen fährt der LTM 1160-5.2 über die Lennetalbrücke der A 45.

Erster 5-Achs-Mobilkran nach rund zehn Jahren: Mit einem Gesamtgewicht von unter 40 Tonnen fährt der LTM 1160-5.2 über die Lennetalbrücke der A 45.

Wenn es um das Heben von Lasten bis zu 1.440 Tonnen geht, nutzt August Alborn hydraulische Hubgerüste. Der Begriff „Standard“ ist dabei ein Fremdwort. Jeder Einsatz ist anders. Individuelle Lösungen werden gefordert. Zum Aufbau der an die jeweilige Situation angepassten Gerüste nutzt August Alborn weitgehend seine eigene Kranflotte, die zur Zeit aus zehn Mobilkranen besteht.

Eine Ausnahme ist der neue LTM 1160-5.2, der für ein Sonderprojekt eingesetzt wird. Herbert Laumann, einer der ersten 2019 IHK-geprüften Automobilkranführer, der im Unternehmen Fuhrparkverantwortlicher ist, berichtet: „Für dieses Projekt ist Schwerlast gefordert. Deshalb haben wir uns für den 180-Tonner entschieden. Der variable Ballastradius VarioBallast® und die variable Abstützbasis VarioBallast® waren ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien“. Helmut Alborn ergänzt: „Und wir haben auch an die Zukunft gedacht und den Kran mit abnehmbaren Teleskopausleger bestellt. Für schnelle Einsätze und eine hohe Flexibilität ist es hilfreich, den Kran auf ein Gesamtgewicht von unter 40 Tonnen abrüsten zu können“. Auch beim Krankauf ist für August Alborn der Begriff „Standard“ ein Fremdwort.

Schlüsselübergabe in Dortmund: V.l.n.r.: Frederike V. Alborn, Helmut Alborn, Uta C. Alborn (alle August Alborn GmbH & Co. KG), Christoph Neumann (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

Schlüsselübergabe in Dortmund: V.l.n.r.: Frederike V. Alborn, Helmut Alborn, Uta C. Alborn (alle August Alborn GmbH & Co. KG), Christoph Neumann (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

Schlüsselübergabe in Dortmund: V.l.n.r.: Frederike V. Alborn, Helmut Alborn, Uta C. Alborn (alle August Alborn GmbH & Co. KG), Christoph Neumann (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

Bemerkenswert ist zudem, dass die Entscheidung, in den größten Kran des Unternehmens zu investieren, mitten im Corona-Shutdown getroffen wurde. Uta Alborn, die unter anderem für Aus- und Weiterbildung des Unternehmens mit rund 30 Beschäftigten zuständig ist, bemerkt: „Unser Unternehmen ist über 128 Jahre alt und hat zwei Weltkriege überstanden. Wir denken langfristig. Zudem haben wir trotz Corona zwei Auszubildende eingestellt. Aus- und Weiterbildung gehören bei uns zu den wichtigsten Themen überhaupt“.