28.01.2019 Liebherr 125 K: der größte Schnelleinsatzkran seiner Klasse

  • lieferbar ab März 2019
  • weltweit verfügbar
  • Bis zu 55 Meter Ausladung bei einem Drehkreisradius von 3,2 Meter

Liebherr stellt auf der Bauma 2019 einen neuen Schnelleinsatzkran vor: den 125 K. Dieser ist mit 55 Metern Ausladung und einer maximalen Hakenhöhe von 65,5 Metern der aktuell größte Schnelleinsatzkran am Markt.

Neu: der Liebherr-Schnelleinsatzkran 125 K – der aktuell größte seiner Klasse am Markt.

Neu: der Liebherr-Schnelleinsatzkran 125 K – der aktuell größte seiner Klasse am Markt.

Der neue 125 K wurde speziell für die Anforderungen des Ingenieursbaus, wie beispielsweise Straßenbrücken und des gewerblichen Hochbaus, wie dem Industriehallenbau, entwickelt. Hier benötigt man hohe Traglasten und Ausladungen bei kurzen Projektzeiten.

Bis zu 65,6 Meter Hakenhöhe

Standardmäßig hat der 125 K eine beachtliche Grundhakenhöhe von 29,5 Metern. Fünf Turmstücke lassen sich zusätzlich einklettern, sodass man in Summe auf 41,5 Meter Hakenhöhe kommen kann. So lassen sich auch richtig große Bauprojekte bewältigen. Sollte diese Hakenhöhe noch nicht ausreichen, kommt man mit der 30°-Ausleger-Steilstellung auf stolze 65,5 Meter Hakenhöhe. Die maximale Traglast des Liebherr-Krans beträgt 8.000 Kilogramm und bei 55 Metern Ausladung an der Spitze hebt er dank Loadplus 1.300 Kilogramm. Seine enorme Flexibilität zeigt sich zudem auch in seinen fünf Ausladungsvarianten von 35 bis 55 Metern.

Auch in engen Baulücken flexibel einsetzbar

Immer enger werdende Baustellenverhältnisse erfordern auch kompakte Abmessungen für Baukrane. So passt der Liebherr-Schnelleinsatzkran 125 K mit einem Drehkreisradius von nur 3,2 Metern auch in sehr kleine Baulücken. Mit dem variablen Drehradius, der sich auf 4,0 Meter erweitern lässt, kann die zu transportiere Ballastmenge reduziert werden – was wiederum Kosten spart.

Immer alles im Blick

Neben bekannten Features wie dem Feinpositioniermodus Micromove und dem reinen Zweistrangbetrieb Speed2Lift von Liebherr wurde auch an Verbesserungen im Detail gedacht: So ist beispielsweise ab sofort die Baustellenbeleuchtung mit LED-Scheinwerfern verfügbar, um die Baustelle noch besser auszuleuchten.

Die außenliegende K-Krankabine ist natürlich auch für den 125 K erhältlich – gerade auf größeren Baustellen, wie sie für den 125 K typisch sind, von Vorteil. So hat der Kranfahrer immer die gesamte Baustelle im Blick.

Vereinfachter Transport und elektronisches Fahrstabilitätsprogramm

Große Schnelleinsatzkrane konnten bisher nur mittels Sattelauflieger transportiert werden. Da nicht jedem Kunden ein passendes Zugfahrzeug zur Verfügung steht, hat Liebherr nun die Transportmöglichkeiten erweitert: Der 125 K kann auch als Anhänger mit einem herkömmlichen LKW gezogen werden. So bietet Liebherr Tower Cranes nun eine neue Lösung: das Achssystem LiTRAX.

Passend für das aktuelle Schnelleinsatzkran-Programm hat Liebherr eine neue 80 km/h-Schnellläuferachse entwickelt, die modular eingesetzt werden kann und aus drei Einheiten besteht: aus einer Vorderachse sowie einer starren und einer lenkbaren Hinterachse. So kann mit der Vorderachse und nur einem Teil der Hinterachse ein 53 K oder ein 65 K.1 transportiert werden. Für einen 81 K.1 kann man dann aus zwei einzelnen Hinterachsmodulen eine Tandemachse zusammenstellen. So kann man mit den drei Einheiten für alle Liebherr-Schnelleinsatzkrane die optimale Konfiguration auswählen, um auf der Baustelle kompakt und wendig zu sein.

Das Achssystem ist mit modernster Fahrsicherheitstechnik ausgestattet. So ermöglicht ein elektronisches Bremssystem schnelle Reaktionszeiten beim Abbremsen. Das Highlight ist jedoch das elektronische Fahrstabilitätsprogramm. Sensoren messen hier die Querbeschleunigung und erkennen frühzeitig Kipp-Tendenzen. Durch gezielte Bremseingriffe einzelner Reifen wird die Achse stabilisiert. Gerade bei unvorhergesehenen Bremsmanövern oder schwierigen Witterungsbedingungen schützt dies vor dem Ausbrechen und sorgt so für deutlich mehr Sicherheit beim Kran-Transport.

Der Lenkeinschlag der Vorderachse beträgt 180°, die der gelenkten Hinterachse in beide Richtungen jeweils 27,5°. So werden besonders enge Rangiermanöver mit kleinem Radius möglich und die Krane lassen sich auch in enge Lücken schieben.