02.09.2020 Digital tüfteln beim Innovations-Marathon 2020

Vergangenen Donnerstag um 12 Uhr hieß es: 24 Stunden vollste Konzentration für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Innovations-Marathons der TU Austria.

Die beiden Liebherr-Teams in Action beim Innovations-Marathon.

Die beiden Liebherr-Teams in Action beim Innovations-Marathon.

Die beiden Liebherr-Teams in Action beim Innovations-Marathon.

Beim 5. Innovations-Marathon der TU Austria sind nicht nur die Ergebnisse eine Neuheit, auch die Veranstaltung an sich gab es so noch nie: In diesem Jahr ging sie digital über die Bühne. Fünf Unternehmen waren mit fünf verschiedenen Aufgabenstellungen aus der Berufswelt vertreten, die es zu lösen galt. Die 50 internationalen Studierenden vertraten unterschiedlichste Fachrichtungen – die beste Voraussetzung für großen Ideenreichtum. Mit dabei waren zwei Teams der Hausgeräte-Sparte von Liebherr. Auch Bernhard Vierbauch, Vertreter der Liebherr-Hausgeräte, war vom digitalen Marathon begeistert: „Für mich hat sich eindeutig gezeigt, dass die Innovationsfähigkeit deutlich gesteigert wird, wenn Digitalisierung richtig gemacht wird.“

Let’s go digital: 24-Stunden Live-Stream

Koordiniert wurde der online-Marathon vor Ort in Graz, während Interessierte weltweit den spannenden Live-Stream von zu Hause aus mitverfolgen konnten. Bereits der Kick-Off Workshop am Mittwoch fand über Zoom statt und ab Donnerstag arbeiteten die Studierenden in zehn Teams in ihren eigenen virtuellen Räumen. Die Absprache zwischen Firmenvertreterinnen und -vertreter sowie dem Organisations-Team erfolgte in einzelnen Break-Out-Sessions. Die restliche Zeit konnten die Teams nutzen, um sich ausgiebig Gedanken zu machen und Zwischenergebnisse mit den Verantwortlichen abzusprechen. Die finalen Ergebnisse wurden als kurze Videos präsentiert.

Gezielt kühlen mit dem FridgeFriend

In diesem Jahr stellte Liebherr-Hausgeräte ihren beiden Teams eine Aufgabe zu automatischen Einstellungsanpassungen bei Kühlgeräten, sodass diese den Alltag ihrer Nutzer optimal unterstützen. Nach 24 spannungsreichen Stunden war der „FridgeFriend“ konzipiert: Durch Vernetzung von persönlichem Kalender, dem Wetterbericht und sogar dem Babyphon kann er einzelne Lebensmittel gezielt kühlen, auftauen und aufbewahren. Unterstützung leisteten auch in diesem Jahr Innovations-Coaches sowie die Firmenvertreterinnen und -vertreter, die sich besonders freuten, dass die Studierenden auch im neuen Format ihre Herausforderung meisterten.