27.03.2020 Familienunternehmen Kran & Transport Lausitz übernimmt Liebherr-Mobilkran LTM 1050-3.1

  • LTM 1050-3.1 ist schnell und flexibel einsetzbarer Taxikran
  • Kran & Transport Lausitz ersetzt 15 Jahre alten 45-Tonner
  • Familienunternehmen stellt sich mit Mut anstehendem Strukturwandel

Ein neuer LTM 1050-3.1 geht nach Schleife im Landkreis Görlitz in Ostsachsen. Das Familienunternehmen Kran & Transport Lausitz ersetzt mit dem Liebherr-50-Tonnen-Mobilkran einen 15 Jahre alten LTM 1045-3. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung war, dass der LTM 1050-3.1 einen Großteil seines Gegengewichts auf öffentlichen Straßen mitführen darf. So ist er als Taxikran schnell und flexibel einsetzbar.

V.l.n.r.: Norbert Branzko, Mario Klar (beide Kran & Transport Lausitz), Burkhard Berndt (Liebherr-Werk Ehingen GmbH)

V.l.n.r.: Norbert Branzko, Mario Klar (beide Kran & Transport Lausitz), Burkhard Berndt (Liebherr-Werk Ehingen GmbH)

Firmeninhaber Mario Klar, der persönlich zur Kranübergabe im Liebherr-Herstellerwerk nach Ehingen angereist war, erklärt: „Wir wollten einen dreiachsigen Mobilkran, der den größtmöglichen Ballast mitführen kann. Deshalb haben wir uns für den LTM 1050-3.1 entschieden. Er ist eine gute Ergänzung unserer Kranflotte zwischen unseren Zwei- und Vierachsern.“ Der LTM 1050-3.1 führt sieben der insgesamt neun Tonnen Ballast bei 12 Tonnen Achslast auf öffentlichen Straßen mit.

Kran & Transport Lausitz betreibt mit 7 Mitarbeitern fünf Mobilkrane bis 90 Tonnen Traglast. Ein Großteil der Einsätze findet im und um den Braunkohletagebau statt, häufig Wartungs- und Reparaturarbeiten. Ein weiterer wesentlicher Einsatzbereich ist der Bau von kleineren bis mittleren Industriehallen.

Die Lausitz, eine Region in Ostdeutschland, die auch Teile Polens einschließt, gilt im Vergleich als strukturschwach. Sie gehört zu den Regionen, die vom Kohleausstieg besonders betroffen sind. Der anstehende Strukturwandel erfordert sowohl Konzeption als auch Mut. Genau das hat Tradition bei Kran & Transport Lausitz: „Mein Vater Wolfgang Klar hat das Unternehmen kurz nach der Wende 1991 gegründet und wurde in der Presse einmal als „Lausitzer mit Mut“ bezeichnet. Mut ist weiterhin wichtig, weil wir uns immer wieder auf Veränderungen einstellen müssen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Kranflotte auf einem technisch hohen Niveau halten und den Anforderungen des Marktes ausrichten“, berichtet Mario Klar, der das Familienunternehmen im Sinne des Gründers auf Kurs hält.