16.02.2017 Liebherr unterstützt Schüler-Projekt zum Thema Ressourceneffizienz

Das P-Seminar-Team. Von links: Jochen Weisgerber, Ausbildungsleiter bei der Liebherr-Elektronik GmbH, Dr. Knut Reuter, Fachbetreuer am Bodensee-Gymnasium, und die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars.

Das P-Seminar-Team. Von links: Jochen Weisgerber, Ausbildungsleiter bei der Liebherr-Elektronik GmbH, Dr. Knut Reuter, Fachbetreuer am Bodensee-Gymnasium, und die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars.

Die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Projekt-Seminars lernen mithilfe von Best Practice-Beispielen im Unternehmen, wie Geschäftsprozesse transparent und nachvollziehbar gestaltet werden, wie Verschwendung frühzeitig erkannt wird und wie Ressourcen effizient eingesetzt werden können. Bis zur Abschlusspräsentation der Ergebnisse werden die Schülerinnen und Schüler durch die Nutzung einiger Tools zur Prozessabbildung und dem entsprechenden Managementinstrumentarium in die Praxis eintauchen.

Für das nötige Fachwissen sorgt zum einen Jochen Weisgerber, Ausbildungsleiter der Liebherr Elektronik GmbH. Er ist der Meinung, dass die Seminarteilnehmer/-innen sehr von dem Projekt profitieren, da sie erleben, was wirtschaftliches Handeln und kontinuierliche Verbesserungsprozesse bedeuten und welche Konsequenzen dem Unternehmen durch Verschwendung drohen können. Zum anderen begleitet Dr. Knut Reuter, Fachbetreuer für Wirtschaft, Recht und Wirtschaftsinformatik am Bodensee-Gymnasium, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft seit einigen Jahren. Er ist der Ansicht, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Projekt zusätzlich ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit stärken und Erfahrungen bezüglich Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit und richtiges Führungsverhalten sammeln.

Wie wichtig Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit für die Liebherr-Elektronik GmbH ist, zeigt das 2010 eingeführte zertifizierte Umweltmanagementsystem sowie das 2015 eingeführte und ebenfalls zertifizierte Energiemanagementsystem. Beispielsweise wird der Strombedarf aktuell zu 100% mit Ökostrom gedeckt und bereits erzeugte Wärme intelligent genutzt. So wird etwa das Wasser für die Waschbecken und Duschen des Standorts im Sommer durch die Abwärme der Kühlanlagen erhitzt.