21.02.2017 Liebherr-Azubis profitieren von Erasmus+

v. links: Lena Leidl (Elektronikerin der Liebherr-Verzahntechnik GmbH aus dem dritten Lehrjahr) und Walter Ferstl (Ausbildungsleiter Liebherr-Verzahntechnik GmbH)

v. links: Lena Leidl (Elektronikerin der Liebherr-Verzahntechnik GmbH aus dem dritten Lehrjahr) und Walter Ferstl (Ausbildungsleiter Liebherr-Verzahntechnik GmbH)

Am 24. Januar 2017 fand im Berliner Congress Center die Festveranstaltung „30 Jahre Europäische Zusammenarbeit in der Bildung“ statt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und verschiedenen Vertretern der Bundesministerien und der Europäischen Union gratulierte auch die Liebherr-Verzahntechnik GmbH zu 30 Jahren Erasmus+. Das Unternehmen freute sich besonders, als einer der Top fünf Ausbildungsbetriebe in Deutschland zur Festveranstaltung nach Berlin eingeladen worden zu sein.

Das Kemptener Werk bietet seinen Auszubildenden im Rahmen des europaweiten Austauschprogramms die Möglichkeit, für vier Wochen in Norwegen zu arbeiten. Mit ihren norwegischen Partnerschulen und aufnehmenden Betrieben hat die Gesellschaft die perfekten Partner für das Austauschprogramm gefunden. Seit 13 Jahren gibt es den Austausch mit Norwegen, seit 2011 wird er zum Teil über Erasmus finanziert.

Fast alle der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sammeln früher oder später Erfahrungen in anderen Ländern. Davon, so Walter Ferstl, Ausbildungsleiter der Liebherr-Verzahntechnik GmbH, profitieren nicht nur die Auszubildenden selbst, sondern auch der Betrieb und die Kunden. Das Ziel der Bundesregierung, dass bis zum Jahr 2020 10% aller Auszubildenden eines Unternehmens die Möglichkeit bekommen sollen, ins Ausland zu gehen, hat die Liebherr-Verzahntechnik GmbH schon längst übertroffen. Bereits 90% aller Auszubildenden gehen während ihrer Ausbildung für mindestens drei Wochen ins Ausland.

Auch Lena Leidl, die eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik bei Liebherr macht, ging während ihres zweiten Lehrjahres vier Wochen nach Trondheim, Norwegen. Sie erhielt nicht nur Einblicke in das norwegische Ausbildungssystem und die Arbeitsweise, sondern lernte auch viel über die norwegische Kultur.

Das Erasmus-Programm der Europäischen Union wurde 1987 ins Leben gerufen, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. Das aktuelle Erasmus+ fördert nicht nur Studierende, sondern Menschen aller Altersstufen und unterstützt dabei, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen in den Bereichen Jugend, Sport und berufliche Bildung zu erwerben.

Weitere Infos zu dieser Veranstaltung