Lufthebebohren

Das Lufthebebohren ist ein Spülbohrverfahren zur Herstellung von Bohrungen mit Durchmessern bis etwa 3,2m. Meistens wird vorab eine Greiferbohrung durchgeführt. Die Förderung erfolgt nach dem Prinzip der Mammutpumpe. Dabei verläuft die Spülung im Ringraum zwischen Bohrlochwand und Bohrgestänge bis zur Bohrlochsohle. Von dort steigt der Spülstrom unter Mitnahme des Bohrkleins im Inneren des Bohrgestänges wieder nach oben.

Einsatzbeispiele mit dem Lufthebebohren

  • Der Seilbagger setzt die Lufthebe-Bohranlage auf das Bohrrohr. Die Befestigung erfolgt mittels hydraulisch betätigter Spannschellen.

    Aufsetzen der Lufthebe-Bohranlage

    Der Seilbagger setzt die Lufthebe-Bohranlage auf das Bohrrohr. Die Befestigung erfolgt mittels hydraulisch betätigter Spannschellen.

  • Durch das Aneinanderschrauben einzelner Hohlbohrgestänge entsteht ein Gesamtbohrstrang. Dadurch lässt sich die erforderliche Bohrtiefe erreichen.

    Bohrgestänge

    Durch das Aneinanderschrauben einzelner Hohlbohrgestänge entsteht ein Gesamtbohrstrang. Dadurch lässt sich die erforderliche Bohrtiefe erreichen.

  • Mit dem Bohrkopf wird der Baugrund gelöst. Er ist ein zylindrischer Körper, der an seiner Unterseite mit verschiedenen Zahn- oder Meißelbesätzen ausgestattet ist.

    Bohrkopf

    Mit dem Bohrkopf wird der Baugrund gelöst. Er ist ein zylindrischer Körper, der an seiner Unterseite mit verschiedenen Zahn- oder Meißelbesätzen ausgestattet ist.

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