15.11.2016 Weltpremiere für den neuen Liebherr-Raupenbagger
R 926 in Bayern

  • Liebherr-Raupenbagger R 926 mit Abgasstufe IV / Tier 4f erstmals im Einsatz
  • Höhere Leistungsfähigkeit dank gesteigerter Motorleistung
  • Vielseitig, leistungsstark und einfach im Transport

Das Unternehmen Heinz Kecht GmbH mit Sitz in Siegsdorf hat als erster Kunde den neuen Liebherr-Raupenbagger R 926 im Einsatz. Mit einer neuen Motorisierung entsprechend der Abgasstufe IV / Tier 4f ersetzt der 30-Tonner die gleichnamige Maschine. Leistungsstark, vielseitig und einfach im Transport: der R 926 überzeugt im Einsatz beim bayerischen Erdbau-Unternehmen.

Der Raupenbagger R 926 mit Abgasstufe IV / Tier 4f der Gesellschaft Heinz Kecht GmbH ist der weltweit erste im Einsatz.

Der Raupenbagger R 926 mit Abgasstufe IV / Tier 4f der Gesellschaft Heinz Kecht GmbH ist der weltweit erste im Einsatz.

Der neue Liebherr-Raupenbagger R 926 mit einen Einsatzgewicht von 26 Tonnen wird von einem 140 kW / 190 PS starken Motor angetrieben. Sein neuer Liebherr-Motor verfügt über ein SCR-System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung und erfüllt die Emissionsnormen der Abgasstufe IV / Tier 4f.

Der neue R 926 verfügt über das leistungsfähige und energieeffiziente 2-Kreis-Hydrauliksystem „Positive Control“. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benötigten Volumenstrom ausreichend schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen. Das Hydrauliksystem steht mit seiner optimalen Energieausnutzung so für Leistungsvorteile.

Der Wegfall des Partikelfilter, des Dieseloxidationskatalysators und des AGR-Ventils sorgen für kürzere Wartungszeiten und eine maximale Verfügbarkeit der Maschine. Der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile werden gesenkt und die Produktivität und Wirtschaftlichkeit auf der Baustelle gewährleistet.

Der Liebherr-Raupenbagger R 926 kann in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, ob bei Erdbewegungsarbeiten oder bei der Rohrverlegung.

Der Liebherr-Raupenbagger R 926 kann in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, ob bei Erdbewegungsarbeiten oder bei der Rohrverlegung.

Vielseitig und einfach im Transport

Der Fuhrpark des langjährigen Liebherr-Kunde Heinz Kecht umfasst inzwischen drei Liebherr-Raupenbagger: einen R 900, einen R 916 und den Neuzugang, den R 926, welcher einen R 914 ersetzt.

Das Unternehmen, das oft auf mehreren Baustellen gleichzeitig im Einsatz ist, war auf der Suche nach einer vielseitigen und leicht zu transportierenden Maschine. Mit seinen kompakten Abmessungen erwies sich der Liebherr-Raupenbagger R 926 als optimale Maschine, die flexibel und auf den unterschiedlichen Baustellen eingesetzt werden kann. Ausgestattet ist der R 926 außerdem mit dem Liebherr-Schnellwechsler LIKUFIX, der einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Anbauwerkzeuge von der Kabine aus ermöglicht. Zahlreiche Anbauwerkzeugen, die je nach Einsatz gewechselt werden können, steigern außerdem die Flexibilität und die Produktivität der Maschine.

„Der Raupenbagger R 926 ist perfekt an die Anforderungen unserer Einsatzbereiche angepasst“, bestätigt Herr Kecht, Geschäftsführer des Unternehmens. Mit Reiß- und Losbrechkräfte von 143kN und 165kN gewährleitest der R 926 effizientes und produktives Arbeiten. Von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum Straßenbau kann der Raupenbagger auf einer großen Anzahl verschiedener Baustellen eingesetzt werden.

Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 13,5 Litern pro Stunde erweist sich der R 926 auch als kraftstoffsparend. Dafür sorgen unter anderem die von Liebherr entwickelten und produzierten Liebherr Schlüsselkomponenten, wie Dieselmotor, den Hydraulikpumpen, Elektronikkomponenten, Drehkranz und Schwenkantrieb. Das perfekt aufeinander abgestimmte Gesamtsystem sorgt für eine längere Lebensdauer und maximale Qualität.

Heinz Kecht GmbH und Tradler Baumaschinen AG

Das Unternehmen Heinz Kecht GmbH wurde im Jahr 1947 im bayrischen Siegsdorf von Kasper Kecht gegründet und 1987 von seinem Sohn, Heinz, übernommen. Das Unternehmen beschäftigt heute 23 Mitarbeiter und ist in zahlreichen Branchen aktiv: Erdbewegung, Kanalarbeiten, Tiefbau, Wasserbau, Abbrucharbeiten und Winterdienst.

Der erste Liebherr-Raupenbagger, den das Unternehmen im Einsatz hatte, war ein R 912 Litronic aus dem Jahr 1979. Nach 25-jähriger Zusammenarbeit umfasst der Fuhrpark des Unternehmens 9 Liebherr-Maschinen aus dem Bereich Erdbewegung, davon drei Raupenbagger, einen Mobilbagger und fünf Radlader.

Neben den Maschinen spielt auch die Zusammenarbeit mit dem lokalen Händler Tradler Baumaschinen GmbH mit Sitz in Traunstein eine wichtige Rolle. Die Tradler Baumaschinen GmbH ist Teil des Liebherr-Vertriebsnetzes in Deutschland und kümmert sich mit 45 Angestellten um Vertrieb, Vermietung und Wartung von Erdbewegungsmaschinen und Turmdrehkranen der Firmengruppe Liebherr.