02.10.2014 Neuer Liebherr-Mischturm produziert Hochleistungsbeton für Windkraftanlagen

  • Großes Lagervolumen
  • Zwei Ringtellermischer
  • Betonübergabe an Kübelbahn

Die Firmengruppe Max Bögl nahm in Osterrönfeld (Deutschland) einen neuen Liebherr-Mischturm in Betrieb. Mit einer Einweihungsfeier wurde am 16. Juli 2014 das neue Fertigteilwerk und die Betonmischanlage in Betrieb genommen. Hier werden Hybridtürme für die Windenergie aus besonders anspruchsvollen Betonfertigbauteilen hergestellt.

Übergabe des Liebherr-Mischturms bei der Eröffnungsfeier, von links. nach rechts: Reinhold Kletsch (Liebherr), Michael Barthel (Liebherr), Stefan Bögl, Johann Bögl, (beide Bögl) Mark Figel (Liebherr), Anton Gloßner (Bögl).

Übergabe des Liebherr-Mischturms bei der Eröffnungsfeier, von links. nach rechts: Reinhold Kletsch (Liebherr), Michael Barthel (Liebherr), Stefan Bögl, Johann Bögl, (beide Bögl) Mark Figel (Liebherr), Anton Gloßner (Bögl).

Die Hybridtürme für Windkraftanlagen aus dem Hause Max Bögl sind bis zu 140 Meter hoch und bestehen aus 17 Betonringen und drei Stahlsegmenten. Die erforderliche Betonfestigkeit ist besonders hoch und die Rezeptur entsprechend anspruchsvoll. Ende 2013 wurden bei Liebherr in Bad Schussenried im werkseigenen Versuchstechnikum aufwändige Mischversuche mit neuen Rezepturen erfolgreich durchgeführt. Für das Mischen dieser besonderen Betonsorten hatte sich der neue Liebherr-Ringtellermischer RIM 2.5-D als optimal erwiesen.

Die Firmengruppe Max Bögl hatte sich für einen Mischturm vom Typ Betomat V / 875 entschieden. In acht Kammern können bis zu 875 m³ Gesteinskörnungen gelagert werden, diese Menge reicht für zwei Produktionstage. Die gesamte Mischanlage, inklusive Ringtellermischer, Verwiegung von Gestein, Zement, Wasser und Zusatzmittel, ist redundant ausgeführt. Beide Systeme produzieren synchron und entleeren direkt in die Kübelbahn für den Weitertransport in die Produktionshallen. Besondere Ausstattungsmerkmale sind Probeentnahmestellen an den Ringtellermischern, eine Reinigungsplattform, die Möglichkeit der alternativen Betonabgabe in Fahrmischer und eine Restbetonrecyclinganlage.