02.11.2020 Modernisierung Zwei neue Liebherr Mobilkrane fuer Wuerzburger Kranverleih

  • LTM 1030-2.1 und LTM 1110-5.1 erneuern Kranflotte
  • Gleichartige Bedienung der Liebherr-Krane erhöht Flexibilität des Kranbetreibers
  • Verlässlicher Service und schnelle Ersatzteillieferungen sprechen für Liebherr

Die Würzburger Kranverleih und Bergungsdienst GmbH hat im Oktober zwei neue Liebherr-Mobilkrane übernommen. Das Familienunternehmen modernisiert mit einem LTM 1030-2.1 und einem LTM 1110-5.1 seinen Kranfuhrpark, der zu mehr als 80 Prozent aus Liebherr-Kranen besteht.

V.l.n.r.: Wolfgang Sailer (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Ibrahim Kücükdag, Cane Kücükdag, Gabriel Kücükdag (alle Würzburger Kranverleih und Bergungsdienst GmbH), Florian Maier (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

V.l.n.r.: Wolfgang Sailer (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Ibrahim Kücükdag, Cane Kücükdag, Gabriel Kücükdag (alle Würzburger Kranverleih und Bergungsdienst GmbH), Florian Maier (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

V.l.n.r.: Wolfgang Sailer (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Ibrahim Kücükdag, Cane Kücükdag, Gabriel Kücükdag (alle Würzburger Kranverleih und Bergungsdienst GmbH), Florian Maier (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

Der neue LTM 1110-5.1 ersetzt einen älteren 100-Tonner. Firmeninhaber Ibrahim Kücükdag erklärt: „Der LTM 1100/2 hat uns fast 20 Jahre gute Dienste geleistet, aber der neue Kran bietet viele Vorteile. Sein 60-Meter-Teleskopausleger ist acht Meter länger und die variable Abstützbasis VarioBase® eröffnet ganz neue Einsatzmöglichkeiten. Der LTM 1110-5.1 ist zudem leichter auf der Baustelle umsetzbar, da sogar der Maximalballast in Fahrzeugbreite ausgeführt ist“.

Liebherr hatte den LTM 1110-5.1 auf der Bauma 2019 vorgestellt. Leistungsfähige Tragkräfte mit langem Teleskopausleger in Verbindung mit weltweit hoher Mobilität sind seine wesentlichen Merkmale. Der neue 5-Achser erreicht Achslasten von 12 Tonnen mit 13,4 Tonnen Ballast, kann aber auch mit einem Gesamtgewicht von unter 48 Tonnen bei maximal 10 Tonnen Achslast gefahren werden. Mit seinem maximalen Ballast von 29 Tonnen bleibt er unter 16 Tonnen Achslast. Ein Schnellwechselsystem für die Ballastplatten garantiert höchste Flexibilität beim Umrüsten.

Auch mit dem neuen LTM 1030-2.1 ersetzt der Würzburger Kranverleih ein älteres Liebherr-Modell: Der LTM 1030-2.1 war bei seiner Markteinführung vor über 20 Jahren der erste Mobilkran mit Datenbus-Steuerung. Da Liebherr innovative Entwicklungen immer wieder, auch beim LTM 1030-2.1, umgesetzt und integriert hat, ist er auf dem neuesten Stand der Mobilkrantechnik.

Der Familienbetrieb Würzburger Kranverleih mit rund 30 Mitarbeitern – zwei Söhne und eine Tochter sind bereits im Unternehmen tätig – setzt fast ausschließlich auf Krane von Liebherr: Im Fuhrpark mit 12 Mobilkranen tragen zehn Geräte das Liebherr-Logo. „Bei den Liebherr-Kranen, von unserem 30- bis zu unserem 220-Tonner, sind die Bedienung und die Kransteuerung gleich. So können wir unsere Fahrer ganz flexibel einsetzen. Zusätzlich vereinfacht es die Planung, wenn mal einer krank wird“, erklärt Kücükdag.

Zuverlässiger Oldtimer: LTM 1025 Baujahr 1991.

Zuverlässiger Oldtimer: LTM 1025 Baujahr 1991.

Zuverlässiger Oldtimer: LTM 1025 Baujahr 1991.

Highlight im Fuhrpark: LTM 1025, Baujahr 1991

Nahezu 30 Jahre alt ist ein LTM 1025, von dem sich das Unternehmen nicht trennen will. 1995 hatte Kücükdag den 25-Tonner als Gebrauchtkran gekauft. Er sagt: „Er war unser erster Kran mit LICCON-Steuerung und ist für uns immer noch Gold wert, denn er ist sehr kompakt und kann dank seiner geteilten Oberwagenkabine auf 2,95 Meter Durchfahrtshöhe gebracht werden. Mit seiner hydropneumatischen Achsfederung Niveaumatik und zwei gelenkten Achsen hat er die aktuelle Fahrwerkstechnik“.

Kücükdag lobt auch die Zuverlässigkeit des Oldtimers: „Über die ganze Zeit hatten wir kaum technische Probleme und brauchten lediglich Verschleißteile. Und wenn es um Service geht, kann Liebherr in Ehingen keiner das Wasser reichen: Wenn wir bis 16:00 Uhr bestellen, haben wir die Teile am nächsten Tag spätestens um 9:00 Uhr. Selbst bei unserem fast 30 Jahre alten Kran dauert es höchstens mal zwei bis drei Tage“.