20.04.2015 Maßgeschneiderte Optionen, geringer Kraftstoffverbrauch: Mittlere und große Liebherr-Radlader auf der Intermat 2015

Mit den Radladern L 542 und L 576 präsentiert Liebherr bei der Intermat 2015 je einen Vertreter seiner mittleren und großen Radlader-Baureihe. Kunden können die wendigen Allrounder der mittleren Baureihe dank einer großen Bandbreite an Ausstattungsoptionen individuell ihren Bedürfnissen anpassen. Der leistungsstarke Radlader L 576 benötigt bei gleichen Bedingungen bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff als Maschinen anderer Hersteller, wie die Großtagebau Kamsdorf GmbH, ein langjähriger Liebherr-Kunde, bestätigt.

Der kraftvolle Liebherr-Radlader L 576 verfügt über ein ausgewogenes Verhältnis von Einsatzgewicht und Kipplast. Damit steigt die Umschlagleistung pro Betriebsstunde und die Produktivität beim Einsatz nimmt zu.

Der kraftvolle Liebherr-Radlader L 576 verfügt über ein ausgewogenes Verhältnis von Einsatzgewicht und Kipplast. Damit steigt die Umschlagleistung pro Betriebsstunde und die Produktivität beim Einsatz nimmt zu.

Liebherr zeigt auf der Intermat 2015 den Radlader L 576 mit Z-Kinematik und einer 5,0 m³ Rückverladeschaufel in HD-Ausführung, die sich besonders für das Laden und Umschlagen von schwerem Schüttgut eignet. Als weiteres Exponat präsentiert Liebherr den Allround-Radlader L 542 mit Parallel-Kinematik, einer 3,5 m³ Hochkippschaufel und dem hydraulischen Schnellwechselsystem LIKUFIX. Diese Ausführung eignet sich besonders für Einsätze im Industriebereich, etwa in der Recycling-Branche. Leistungsstarke Dieselmotoren der Stufe IIIB / Tier 4i treiben den L 576 (205 kW / 279 PS) und den L 542 (120 kW / 163 PS) an.

Beim Einbau der Motoren haben die Konstrukteure eine intelligente Lösung entwickelt: Liebherr verbaut die Motoren im Heck der Maschinen – beim L 542 quer, beim L 576 längs mit nach hinten zeigender Ausgangswelle. Bei dieser einzigartigen, kompakten Bauweise wirken Dieselmotor und Verstellpumpen als natürliches Gegengewicht. Der Schwerpunkt verlagert sich in das Heck der Maschine. Liebherr kann auf zusätzlichen Ballast verzichten und bei niedrigerem Einsatzgewicht höhere Kipplasten erzielen.

Die Kipplast des auf der Intermat 2015 gezeigten L 576 beträgt bei einem Einsatzgewicht von 24.575 kg beachtliche 17.230 kg. Der 15.600 kg schwere L 542 hat eine Kipplast von 8.560 kg. Unternehmer profitieren von diesem ausgewogenen Verhältnis von Einsatzgewicht und Kipplast, denn die Umschlagleistung pro Betriebsstunde steigt. Die Produktivität im Einsatz nimmt zu. Außerdem bewirkt die Einbaulage des Dieselmotors, dass sämtliche Wartungspunkte hervorragend erreichbar sind. Durch die kompakte Bauweise kann der Fahrer die Maschine besser überblicken.

Der hohe Fensteranteil der Komfortkabinen trägt ebenfalls zur besseren Rundumsicht bei und erhöht damit die Sicherheit im Einsatzbereich des Radladers. Die Komfortkabinen bieten ein angenehmes und modernes Arbeitsumfeld. Der Fahrer kann produktiv arbeiten, denn Anzeigen, Bedienelemente, der komfortable Fahrersitz und der Liebherr-Bedienungshebel bilden eine ergonomische Einheit. Mit dem Liebherr-Bedienungshebel lassen sich alle Arbeits- und Fahrfunktionen der Maschine präzise mit nur einer Hand ausführen. Darüber hinaus reduzieren spezielle Kabinenlagerungen Lärmbelastung und Vibrationen im Inneren der Kabine.

Der Liebherr-Radlader L 576 beim Einsatz im Großtagebau Kamsdorf. Bei Rückverladung und Anlagenbeschickung verbraucht die Maschine deutlich weniger Kraftstoff als Maschinen anderer Hersteller.

Der Liebherr-Radlader L 576 beim Einsatz im Großtagebau Kamsdorf. Bei Rückverladung und Anlagenbeschickung verbraucht die Maschine deutlich weniger Kraftstoff als Maschinen anderer Hersteller.

Effiziente Antriebstechnik von Liebherr

Wie alle Liebherr-Radlader wird der L 576 hydrostatisch angetrieben. Liebherr-Radlader verbrauchen bei gleichen Arbeitsbedingungen pro Betriebsstunde bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff. Die hydraulische Bremswirkung des Antriebs reduziert den Bremsverschleiß auf ein Minimum. Die stufenlose Zugkraftregulierung verringert die Abnutzung der Reifen um bis zu 25 Prozent. Der hydrostatische Fahrantrieb hilft Unternehmern, Betriebs- und Wartungskosten zu senken.

Das von Liebherr entwickelte System der Liebherr Power Efficiency (LPE) senkt den Kraftstoffverbrauch zudem. LPE sorgt dafür, dass sämtliche Arbeits- und Antriebsprozesse der Maschine ideal ineinandergreifen. Das System erzielt den größtmöglichen Wirkungsgrad aller Komponenten, indem es proaktiv in die Motorsteuerung eingreift, die Motordrehzahl optimiert und den Schwenkwinkel der Hydraulikpumpe anpasst. Dadurch erhöhen sich Umschlagleistung und Wirtschaftlichkeit – die Effizienz im Einsatz steigert sich.

Als mittelständiger Produzent von qualitätssicheren Baustoffen, industriellen Zuschlagstoffen, etwa für Beton und Asphalt, und Düngemitteln, arbeitet die Großtagebau Kamsdorf GmbH in Thüringen, Deutschland, im Tagebau mit zwei Liebherr-Radladern L 576. Die Maschinen sind ähnlich ausgestattet wie das Exponat auf der Intermat 2015. Jeder Radlader schlägt pro Stunde zwischen 350 und 400 Tonnen Material um. Um bei dieser Umschlagleistung wirtschaftlich arbeiten zu können, setzt die Großtagebau Kamsdorf GmbH auf Liebherr. „Mit einem Dieselverbrauch von circa 15,5 Liter pro Stunde benötigen die Liebherr-Radlader bei der Rückverladung und Anlagenbeschickung 25 bis 30 Prozent weniger Treibstoff als vergleichbare Modelle der Mitbewerber“, lobt Geschäftsführer Andreas Kastner die hohe Kraftstoffeffizienz der Liebherr-Radlader.

Der Liebherr-Radlader L 542 ist ein echter Allrounder. Ohne Zusatzkosten können Kunden zwischen Parallel-Kinematik für Industrieeinsätze und Z-Kinematik für Standardeinsätze wählen.

Der Liebherr-Radlader L 542 ist ein echter Allrounder. Ohne Zusatzkosten können Kunden zwischen Parallel-Kinematik für Industrieeinsätze und Z-Kinematik für Standardeinsätze wählen.

Power-Allrounder für Industrieeinsätze

Liebherr-Kunden können die Radlader der mittleren Baureihe individuell konfigurieren: Ohne Zusatzkosten können sie zwischen Z-Kinematik für Standardeinsätze und Parallel-Kinematik für Industrieeinsätze wählen. Für kundenspezifische Bedürfnisse steht eine Vielzahl an Ausstattungsoptionen zur Verfügung.

Das Intermat-Exponat, der Liebherr-Radlader L 542, ist mit Flusensieb, reversierbarem Lüfterantrieb und grobmaschigem Kühler ausgestattet. Diese Optionen schützen den Radlader bei staubintensiven Einsätzen. Das Flusensieb scheidet grobe Staubpartikel ab und bewahrt Kühlerlamellen vor schneller Verschmutzung. Das grobmaschige Kühlernetz reduziert die Verschmutzung mit Flusen, Zellstoffen oder anderen Schmutzpartikeln. Mittels Drehrichtungsänderung bläst der reversierbare Lüfter Staubpartikel aus dem Kühler und reinigt die Kühleranlage. Diese Schutzmaßnahmen reduzieren den Reinigungs- und Wartungsaufwand und erhöhen die Maschinenverfügbarkeit.

Eine weitere Ausstattungsoption des Exponats L 542 ist das hydraulische Schnellwechselsystem LIKUFIX. Das praktische System hat sich bereits bei Liebherr-Hydraulikbaggern bewährt und ist für Radlader der mittleren Baureihe optional verfügbar. Mit dieser Liebherr-Entwicklung muss der Fahrer nicht mehr aussteigen, um die Ausrüstung seines Radladers zu wechseln. Er kann die Ausrüstung in Sekundenschnelle per Knopfdruck von der Kabine aus wechseln – vollautomatisch, sicher und leckölfrei. Mit LIKUFIX sparen Unternehmer bei jedem Ausrüstungswechsel wertvolle Zeit und der Fahrer kann produktiver arbeiten.

Downloads

Ansprechpartner

Martin Koller

Marketing und Public Relations

Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

Dr. Hans-Liebherr-Straße 4

5500 Bischofshofen

Österreich

  • Telefon+43 50809 11-475
  • Fax+43 50809 17-475