25.08.2016 Liebherr weitet Komponenten-Produktion für Windkraftanlagen nach Brasilien aus

Die ersten am Standort Guaratinguetá produzierten Großwälzlager wurden bereits an Kunden ausgeliefert

Die ersten am Standort Guaratinguetá produzierten Großwälzlager wurden bereits an Kunden ausgeliefert

Die Firmengruppe Liebherr plant in den weiteren Ausbau der Fertigung von Großwälzlagern, die beispielsweise als Schlüsselkomponenten für die Rotorblatt- und Azimutverstellung in Windkraftanlagen eingesetzt werden, zu investieren. Mit der zusätzlichen Fertigungslinie auf 6.000m² Werksfläche am Standort in Guaratinguetá (Brasilien) erweitert Liebherr das internationale Produktionsnetz für Komponenten. „Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Geschäftspartnern – daher steht auch bei der Produktion von Großwälzlagern am Standort Guaratinguetá für uns die Nähe zu führenden Herstellern aus der Windindustrie im Vordergrund“, sagt Oliver Wennheller, Vertriebsleiter für Großwälzlager und den Bereich Windenergie bei der Liebherr-Components AG. „Gleichzeitig sehen wir hier das Potenzial, den südamerikanischen Markt und weitere Industriezweige zu erschließen.“

Technisches Know-how und modernste Technik in Guaratinguetá

Ein moderner Maschinenpark für die neue Fertigungslinie und das umfassende Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Liebherr Brasil Ltda. gewährleisten die hohe Qualität der Komponenten aus Guaratinguetá. Die Produktion läuft mit unterschiedlichen Produktqualifizierungen an, sodass Kunden erste Großwälzlager bereits in der zweiten Jahreshälfte 2016 erhalten.

Die Lager mit einem Durchmesser von bis zu 4.500mm kommen zunächst primär in Windkraftanlagen für die Rotorblatt- und Azimutverstellung zum Einsatz. „Wir wenden bei den Lagern dieselben hohen Qualitätsstandards an, wie in unseren Produktionswerken in Biberach und Monterrey“, sagt Karl Glaser, Leiter Business Unit Großwälzlager bei der Liebherr-Components Biberach GmbH. „So können wir Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Lager über die gesamte Betriebsdauer hinweg gewährleisten.“