21.07.2016 Liebherr-Stationärbetonpumpe fördert Beton für thyssenkrupp-Testturm über 230 Meter hoch

  • Hoher Anspruch an Gleichmäßigkeit der Beton-Belieferung
  • Bauwerk im Gleitschalverfahren in die Höhe gezogen
  • Höchste öffentlich zugängliche Besucherplattform Deutschlands

Leistung und Zuverlässigkeit der Liebherr-Stationärbetonpumpe THS 80 DH überzeugt beim Bau des höchsten Gebäudes Baden-Württembergs.

thyssenkrupp-Testturm für Aufzugstechnik mit Liebherr-Kran 280 EC-H 12

thyssenkrupp-Testturm für Aufzugstechnik mit Liebherr-Kran 280 EC-H 12

Derzeit entsteht in Rottweil, Baden-Württemberg ein Test- und Entwicklungsturm für thyssenkrupp-Aufzüge mit einer Gesamthöhe von 246 Metern und einem Durchmesser von 21 Metern, der künftig zwölf Aufzugschächte beinhalten wird. Ausführendes Bauunternehmen ist die Züblin AG Stuttgart.

Bei der Umsetzung eines Bauprojektes dieser Größenordnung kommt es neben einer perfekten Statik vor allem auf eine optimale Betonqualität an. Hier spielt die Gleichmäßigkeit der Betonlieferung eine wichtige Rolle. Um dies auch für diese extremen Höhen zu gewährleisten, kam Technik von Liebherr zum Einsatz.

Der Beton für die Gleitschalung wurde mit einem Liebherr-Turmdrehkran vom Typ 280 EC-H 12 Litronic nach oben befördert. Der Beton für die Zwischendecken wurde gepumpt. Hier setzten die Auftraggeber auf die Erfahrung der Betonpumpenunion Ulm und den Betonlieferant Bau-Union Rottweil.

Zum Einsatz kam die leistungsstarke und bewährte Liebherr-Anhängerbetonpumpe THS 80 DH mit einer maximalen Förderleistung von 50m³/h und einem Förderdruck von bis zu 160 bar (jeweils kolbenseitig). Diese umweltfreundliche Anhängerpumpe erfüllt die strenge Abgasnorm Tier 4.

In Rottweil wird mit der Liebherr-Anhängerbetonpumpe THS 80 DH Tier4 Beton in eine Höhe von 230 Metern gefördert.

In Rottweil wird mit der Liebherr-Anhängerbetonpumpe THS 80 DH Tier4 Beton in eine Höhe von 230 Metern gefördert.

Die Betonförderung erfolgte über die Liebherr-Stationärbetonpumpe THS 80 DH und einer senkrecht montierten Hochdruck-Steigleitung DN 125 in das jeweilige Stockwerk und wurde dort mit ca. 40 Metern Schlauchleitung verteilt. Die gepumpte Betonsorte C25/30 mit 16 mm Größtkorn in Konsistenzklasse F5 konnte problemlos in alle Höhen gefördert werden.

Im Inneren des Turms will thyssenkrupp künftig unter realen Bedingungen unterschiedliche Aufzugstypen testen, darunter auch den weltweit ersten Aufzug ohne Seil. Die geplante Besucherplattform in einer Höhe von 232 Metern über dem Boden wird Deutschlands höchster, öffentlich zugänglicher Aussichtspunkt sein - 80 Meter höher als die des Stuttgarter Fernsehturms.