10.09.2014 Liebherr-Radlader auf der NordBau 2014

  • Compactlader: Sicher und flexibel auf der Baustelle und beim Transport
  • L 550: Industriehubgerüst mit großen Kräften im oberen Hubbereich
  • L 566: Hohe Kipplasten bei gleichzeitig niedrigem Einsatzgewicht

Mit Vertretern der kleinsten Radlader-Modelle, den Compactladern, sowie zwei Großgeräten zeigt Liebherr auf der NordBau 2014 seine große Bandbreite für den Einsatz auf der Baustelle und für Industrieanwendungen.

Der Liebherr-Compactlader L 506 auf der Baustelle.

Der Liebherr-Compactlader L 506 auf der Baustelle.

Auf der NordBau 2014 zeigt Liebherr den Radlader L 506 Compact mit einem Gabelträger mit Gabelzinken. Die Maschine bringt in Standardausführung 5.180kg auf die Waage und erreicht eine Kipplast von 3.450kg. Der 4-Zylinder-Dieselmotor erzielt eine Motorleistung von 46kW / 63PS.

Den Radlader L 508 Compact stellt Liebherr auf der NordBau 2014 mit einer 1,0 m³-Erdbauschaufel mit Unterschraubmesser vor. In Standardausführung erreicht er eine Kipplast von 3.850kg und bringt 5.600kg auf die Waage. Der Compactlader wird von einem 4-Zylinder-Dieselmotor angetrieben und erzielt eine Motorleistung von 50kW / 68PS. Der Compactlader L 508 ist der einzige knickgelenkte Compactlader dieser Leistungsklasse mit weniger als 2,5 Meter Bauhöhe auf dem Markt.

Die Compactlader-Modelle L 506 und L 508 fallen durch ihre niedrige Bauhöhe von weniger als 2,5 Metern auf. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt der Maschinen automatisch nach unten, woraus sich eine hohe Kipplast bei größtmöglicher Standsicherheit ergibt – auch bei unebenen Geländeverhältnissen. Die geringe Bauhöhe und kompakte Bauweise machen den Compactlader zudem sehr flexibel; die Maschine passt durch jeden Tunnel und jede Unterführung. Der Transport mit einem Kipperfahrzeug oder in einem High Cube Container ist ebenfalls problemlos möglich. Bei einer Überstellung mit einem herkömmlichen Transportfahrzeug bleibt die erreichte Maximalhöhe bei unter vier Metern.

Beide Compactlader-Modelle bieten dem Fahrer dank ihrem überdurchschnittlich hohen Verglasungsanteil und der Anordnung der Rück- und Seitenspiegel eine optimale Rundumsicht. Diese wird zusätzlich durch das konische Hubgerüst unterstützt. Der Fahrer hat den Nahbereich rund um die Maschine im Blick und kann sofort reagieren. Damit ist größtmöglicher Schutz gewährleistet. Das gut abgestimmte Verhältnis zwischen Einsatzgewicht und Kipplast unterstützt die Produktivität des Gerätes. Die Parallelführung ermöglicht eine besonders schnelle und präzise Arbeitsweise.

Der Liebherr-Radlader L 550 im Industrieeinsatz.

Der Liebherr-Radlader L 550 im Industrieeinsatz.

Große Radlader auf der Nordbau: L 550 Industrie und L 566

Der auf der NordBau 2014 ausgestellte Radlader L 550 mit Industriehubgerüst ist mit einer 6m³ Leichtgutschaufel mit Unterschraubmesser ausgestattet. Die Maschine bringt in Standardausführung 19.000kg auf die Waage und erreicht eine Kipplast von 9.900kg.

Liebherr bietet neben der Z-Kinematik für Standardeinsätze auch eine P-/Industrie-Kinematik für Industrieeinsätze an. Ab dem Radlader L 514 bis zum L 580 stehen beide Hubgerüstvarianten preisneutral zur Auswahl.

Die Geometrie dieses Hubgerüstes erlaubt ein besonders hohes Drehmoment und große Kräfte im oberen Hubbereich. Das Industriehubgerüst ist serienmäßig mit hydraulischem Schnellwechsel-System ausgestattet, was den schnellen und sicheren Wechsel der vielfältigen Liebherr-Ausrüstungsoptionen gewährleistet. Die Parallelführung über den gesamten Hubbereich ohne Nachsteuern und die hervorragende Sicht auf alle Arbeitsbereiche sorgen für ein ermüdungsarmes und sicheres Arbeiten.

Mit dem 4-Zylinder-Dieselmotor von Liebherr verfügt der L 550 über eine Leistung von 129kW / 175PS und erfüllt die Emissionsrichtlinien Stufe IIIB / Tier 4i. Die präzise Kraftstoffeinspritzung durch die Common-Rail-Technologie optimiert den Verbrennungsprozess und reduziert die Schadstoffemissionen.

Der Dieselpartikelfilter mit Oxidationskatalysator kann bei den meisten Arbeitseinsätzen mittels Aktivregeneration während des Betriebs freigebrannt werden, so dass der Arbeitsprozess ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.

Der Liebherr-Radlader L 566 im Einsatz.

Der Liebherr-Radlader L 566 im Einsatz.

L 566: Hohe Kipplasten bei gleichzeitig niedrigem Einsatzgewicht

Der auf der NordBau 2014 ausgestellte Liebherr-Radlader L 566 ist in Standardausführung mit einer 4,00 m³-Erdbauschaufel mit Zähnen und Überlaufblech ausgestattet. Die Maschine wird von einem 6-Zylinder Dieselmotor angetrieben und bringt eine Motorleistung von 190kW / 259PS. Bei einem Einsatzgewicht von 23.150kg erreicht der Radlader eine Kipplast von 15.750kg.

Bei den Radlader-Modellen L 566 bis L 580 der Motorengeneration IIIB / Tier 4i ist der Dieselmotor längs im Heck eingebaut; die Ausgangswelle zeigt nach hinten. Der Dieselmotor wirkt so als Gegengewicht, was hohe Kipplasten bei gleichzeitig niedrigem Einsatzgewicht ermöglicht.