11.11.2016 Liebherr-Mobilbagger A 924 Litronic bei Brückenerneuerung im Einsatz

Leistungsstark und effizient: Der Liebherr-Mobilbagger A 924 Litronic mit Böschungsausrüstung bei der Brückenerneuerung an der L474

Leistungsstark und effizient: Der Liebherr-Mobilbagger A 924 Litronic mit Böschungsausrüstung bei der Brückenerneuerung an der L474

Die Unternehmen Arikon Straßen-, Tiefbau und Abriß GmbH und Arikon Hoch- und Ingenieurbau GmbH erhielten im Zuge des Baus der Landesstraße 474 den Zuschlag für das ca. 1,6 Mio € teure Brückenbauprojekt über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG nahe Peitz. Dem eigentlichen Neubau geht der Bau einer Behelfsumfahrung einschließlich Behelfsbrückenbauwerk voraus. Der Startschuss für die Brückenerneuerung fiel am 05. September 2016. Bis November 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und eine neue Brücke die sich in einem schlechten baulichen Zustand befindliche aktuelle Brücke über die Eisenbahnstrecke Cottbus-Guben ablösen.

Bevor die Baumaßnahmen an der Brücke beginnen konnten, mussten einige Erdarbeiten erfolgen. Die Firma Arikon Straßen-, Tiefbau und Abriß GmbH aus Genshagen begann deshalb zunächst mit der Stabilisierung des Hangs. Dafür kam ein Liebherr-Mobilbagger A 924 Litronic mit Böschungsausrüstung zum Einsatz, welcher damit startete, den Mutterboden an der 22 m hohen Böschung abzutragen. Durch den weiterhin fließenden Verkehr auf einer Fahrbahnspur war es für den Maschinenführer von Vorteil, die im Ballastgewicht integrierte Rückraumüberwachungskamera im Einsatz zu haben. Dadurch hatte der Fahrer seine Umgebung immer im Blickfeld und konnte sich komplett auf seine Arbeit konzentrieren. Der EW-Unterwagen mit 2,75 m Breite und 4-Punkt-Abstützung sorgte für einen stabilen Stand. Die neuen Liebherr-Reifen ohne Zwischenring stabilisierten die Maschine zusätzlich und beugten starken Fahrbahnverschmutzungen vor. Mit dem leistungsstarken Liebherr-Dieselmotor D 934 mit einer Leistung von 140 kW war der Mobilbagger A 924 die ideale Baumaschine für die Arbeiten am Hang. Die Optimierung des Betriebspunktes sorgte für eine herausragende Kraftstoffeffizienz bei maximaler Leistung. Der Kraftstoffverbrauch lag nach 40 Betriebsstunden bei 10,6 l/h. Das innovative SCR-System aus eigener Entwicklung von Liebherr sorgte effektiv für die Reduktion der Abgasemissionen und hatte keine Leistungseinbußen zur Folge.