26.03.2014 Liebherr investiert mehr als 200 Mio. CHF am Standort Bulle

Für die Entwicklung und Fertigung von Common-Rail-Einspritzsystemen ist bis 2016 ein komplett neues Werksgebäude geplant.

Für die Entwicklung und Fertigung von Common-Rail-Einspritzsystemen ist bis 2016 ein komplett neues Werksgebäude geplant.

Die Firmengruppe Liebherr wird am Entwicklungs- und Fertigungsstandort Bulle (Kanton Freiburg / Schweiz) in den nächsten sechs Jahren mehr als 200 Mio. CHF (rund 160 Mio. EUR) investieren. Durch signifikante Kapazitätserweiterungen in den Bereichen Dieselmotoren und Einspritzsysteme wird der Gesellschaft Liebherr Machines Bulle SA weiteres Wachstum ermöglicht.

Liebherr entwickelt und produziert in Bulle Diesel- und Gasmotoren, Einspritzsysteme, Hydraulikkomponenten und Verteilergetriebe. Diese kommen zum einen in den Maschinen und Geräten der Firmengruppe zum Einsatz, werden aber auch zunehmend von Kunden außerhalb der Firmengruppe nachgefragt.

Die Montagekapazität für Dieselmotoren wird deutlich erhöht und die Fläche für Motorenprüfstände erheblich vergrößert. Neue Maschinen im Produktionsbereich bilden die Grundlage für den weiteren Ausbau des Motorenportfolios der Liebherr Machines Bulle SA, das momentan sechs Grundmotoren vom Vierzylinder-Reihenmotor bis zum Zwölfzylinder-V-Motor umfasst.

Die Produktion von Common-Rail-Einspritzsystemen, die in Bulle seit 2012 in Serie gefertigt werden, soll auf mehr als 100.000 Systeme pro Jahr gesteigert werden. Damit schafft Liebherr die Voraussetzungen auch externe Kunden zuverlässig zu bedienen. Der neue Werksbereich für die Entwicklung und Herstellung von Einspritzsystemen mit einer Fläche von 9.000 m² soll bereits 2016 eröffnet werden.

Die Modernisierung der Service- und Logistikinfrastruktur durch eine neue Lagerhalle sowie ein Logistikzentrum und die Erweiterung des Schulungszentrums kommen allen Geschäftsbereichen des Standorts zugute.

Mit der Investition sichert Liebherr den langfristigen Fortbestand des Standortes in Bulle und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die meisten der neuen Stellen sind für qualifizierte Facharbeiter in der Produktion vorgesehen, sehr viele aber auch für hochqualifizierte Ingenieure und Spezialisten.

Die Investition unterstreicht die strategische Bedeutung, welche der Sparte Komponenten innerhalb der Firmengruppe Liebherr zukommt. Die hohe Fertigungstiefe kann dadurch nachhaltig beibehalten werden.