30.11.2017 Liebherr-France SAS investiert 6 Millionen Euro

Die Liebherr-France SAS wurde 1961 in Colmar gegründet. Das Unternehmen ist ein wichtiger Akteur innerhalb der elsässischen Industrielandschaft. Der Zuschnitt, der erste Schritt bei der Herstellung von geschweißten Teilen, ist gerade mit einer Investition in Höhe von insgesamt 6 Millionen Euro modernisiert worden.

Der Zuschnitt ist gerade mit einer Investition in Höhe von insgesamt 6 Millionen Euro modernisiert worden.

Der Zuschnitt ist gerade mit einer Investition in Höhe von insgesamt 6 Millionen Euro modernisiert worden.

Am Beginn der Produktionskette, dort wo jährlich fast 10.000 Tonnen Stahl angeliefert werden, ersetzt Liebherr-France SAS einen Maschinenpark. Hauptziel war die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Zuschnittsqualität sowie der Leistungsfähigkeit der Produktionsmittel. Auf eine 2013 begonnene Studie folgend, wurden die Maschinen 2016 bestellt. Im September desselben Jahres wurde mit dem Rückbau der alten Schneidehalle begonnen. Im September 2017 wurde die komplette Linie in Betrieb genommen.

In der neuen, halbautomatisierten Umgebung hat Liebherr-France SAS auch die Schulung der Mitarbeiter vor Ort sowie eine neue interne Organisation zur optimalen Verwaltung dieser neuen Anlage sichergestellt.

Die in Niederhergheim ansässige Schwestergesellschaft Liebherr-Location-France SAS war durch die Bereitstellung von Maschinen an diesem Projekt beteiligt. Das Schulungszentrum für Maschinenschweißen von Liebherr-France SAS, eine 2005 gegründete betriebsinterne Struktur, hat mit der Schulung zahlreicher Auszubildender ebenfalls zu dieser neuen Anlage beigetragen.

Vor der Halle 2, sind jährlich fast 10 000 Tonnen Stahl angeliefert.

Vor der Halle 2, sind jährlich fast 10 000 Tonnen Stahl angeliefert.

Fakten und Zahlen:

  • Gesamtinvestition in Höhe von 6 Millionen Euro (davon 2 Millionen Euro für Hoch- und Tiefbau)
  • Samstag 15. Oktober 2016: erster Spatenstich durch Liebherr
  • Dauer der Bauarbeiten: 12 Monate (Oktober 2016 bis September 2017)
  • 15 verschiedene Berufsgruppen
  • Bis zu 28 Personen/Tag
  • 3000 m2 Betonplatten abgerissen
  • 4000 m3 Erdaushub terrassiert
  • 1200 m3 Beton verarbeitet

Baugeschichte der Produktionshalle 2

  • 1963: Bau der Halle 2 mit einer Fläche von 3000 m2
  • 1967: Erweiterung der Halle 2 auf 1200 m2 mit dem aktuellen Schulungszentrum für Maschinenschweißen
  • 1973: Bau des Strahlraums mit 200 m2 (2017 abgerissen)
  • 1978: Herstellung und Montage des Hebezugs des Stahlparks mit einer Kapazität von 10 Tonnen und 55 m Reichweite, gefertigt in den Hallen von Liebherr-France SAS, als Ersatz für einen Mobilkran auf Schienen.
  • 1980: Teilweiser Abriss des Dachs von Halle 2 und Vergrößerung der Gebäudehöhe von 8,25 m auf 12,40 m.
  • 2016-2017: Projekt zur Umstrukturierung des Blechzuschnitts in drei Arbeitsphasen zur Anpassung an die Anforderungen und Bedürfnisse der Produktion:
    • 1. Bau eines neuen Gebäudes mit 300 m2 für eine neue, leistungsstärkere Strahleinheit
    • 2. Umstrukturierung der Werkstatt durch die Aufstellung mehrerer Blechschneide- und -verarbeitungslinien in der heutigen Halle 2
    • 3. Sobald die Anlage betriebsbereit war, wurde das Gebäude mit dem alten Strahlraum abgerissen und die Büros renoviert.