23.01.2015 Liebherr erhält in Paris zwei Intermat-Innovationspreise

Laudator Michel Ducasse (Director Eurovia) und Thomas Haas (Geschäftsführer der Liebherr-France SAS) nach der Überreichung des Goldenen Intermat-Innovationspreises in der Kategorie „Equipment & Components“ für das neue Kranfahrer-Aufzugsystem „LiUP“.

Laudator Michel Ducasse (Director Eurovia) und Thomas Haas (Geschäftsführer der Liebherr-France SAS) nach der Überreichung des Goldenen Intermat-Innovationspreises in der Kategorie „Equipment & Components“ für das neue Kranfahrer-Aufzugsystem „LiUP“.

Im Rahmen der internationalen Fachpressekonferenz „Pré-Intermat“ am 22. Januar 2015 in Paris wurde Liebherr als einziger Hersteller mit zwei Innovationspreisen ausgezeichnet. Die Auszeichnung in Gold in der Kategorie „Equipment & Components“ ging an das neuentwickelte Kranfahrer-Aufzugsystem „LiUP“, eine silberne Trophäe in der Kategorie “Engineering & Systems” ging an das neue Demolition Control System (LDC) für Liebherr-Abbruchbagger.

Derzeit erhältliche Kranführeraufzüge sind außerhalb des Kranturmes installiert und müssen somit bei jeder Demontage des Krans ebenfalls demontiert werden. Mit dem innovativen LiUP-System von Liebherr ist der Lift dauerhaft im inneren des Turms vorinstalliert. Die Betriebskosten für die Nutzung des Kranaufzugs werden so erheblich reduziert. Ein weiteres innovatives Merkmal ist die Reduzierung des Energieverbrauchs durch eine Batterie, die durch die Abfahrten des Aufzugs aufgeladen werden.

Das einzigartige neue LDC-System von Liebherr liefert dem Betreiber von Liebherr-Abbruchbaggern jederzeit Informationen zur genauen Position der Abbruchausrüstung um die Stabilität der Abbruchbagger zu garantieren. Mit diesem System ist eine erweiterte Reichweite innerhalb sicherer Betriebszustände möglich. Ein e wesentliche Herausforderung bestand darin, das LDC-System in die Elektronik des Baggers zu integrieren und zugleich das Handling der Maschine für den Betreiber zu vereinfachen. Dies wurde durch die Entwicklung einer automatischen Erkennung der Ausrüstungslängen und durch den Einbau von Winkelsensoren erreicht.