29.11.2017 Lateinamerikanische Liebherr-Händler tagen in Chile

Liebherr hat Vertriebspartner aus acht lateinamerikanischen Ländern zu einem Händlertreffen in Chile eingeladen. Der Fokus der dreitägigen Veranstaltung lag neben dem Besuch der Flughafenbaustelle in Santiago und der Vorstellung der Turmdrehkrane der NC-B-Baureihe auf dem Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Teilnehmer der Liebherr-Händlertagung in Chile – mit Familiengesellschafterin Stéfanie Wohlfarth (Mitte).

Die Teilnehmer der Liebherr-Händlertagung in Chile – mit Familiengesellschafterin Stéfanie Wohlfarth (Mitte).

Es war der Startschuss für eine noch engere Zusammenarbeit: Vertriebspartner aus Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien, Panama, Kuba, Paraguay und Brasilien haben an der ersten Tagung der lateinamerikanischen Liebherr-Händler teilgenommen. Von Herstellerseite kamen Vertreter aus Chile, Brasilien, Spanien, Deutschland und der Schweiz – darunter auch drei Biberacher Geschäftsführer sowie Stéfanie Wohlfarth, Familiengesellschafterin der Firmengruppe Liebherr und Enkelin des Firmengründers Hans Liebherr.

Die Veranstaltung war mehr als eine Plattform zum Austausch für die Sparte Turmdrehkrane: Auch Vertreter der Liebherr-Sparten Mining, Maritime Krane und Fahrzeugkrane waren mit dabei. Nach der Präsentation der Turmdrehkrane der NC-B-Baureihe besuchten die Teilnehmer die Flughafenbaustelle in Santiago. Beide Seiten des eigens für das Großprojekt gebildeten Konsortiums, die Baufirmen Vinci und Astaldi, präsentierten die Baustelle der Flughafenerweiterung Santiago International sowie einige zukünftige Projekte in Chile und den umliegenden Ländern.

Um viele Eindrücke reicher und mit durchweg positivem Fazit für Unternehmen und Händler beendeten die Teilnehmer die Tagung. Henning Köhler, Veranstaltungsorganisator und Spartenleiter für Südamerika, brachte es auf den Punkt: „Wir haben durch die Veranstaltung die Zusammenarbeit und die Strategie mit unseren Händlern weiter ausgebaut. Trotz der unterschiedlichen Marktanforderungen der südamerikanischen Länder ziehen wir an einem Strang – das konnte man in diesen Tagen richtig spüren."