21.08.2014 Fünfzig Liebherr-Mobilkrane LTM 11200-9.1 verkauft

  • Der Schwerlastkran von Liebherr hat sich gut im Markt etabliert.
  • Fünfzigster LTM 11200-9.1 wird an das japanische Unternehmen Yamagata für Einsätze in der Windkraft ausgeliefert.
  • LTM 11200-9.1 überzeugt mit seiner enormen Flexibilität im Einsatz.

Für einen Kran dieser Tragkraftklasse ist es eine tolle Zwischenbilanz: Im September wird der fünfzigste Liebherr-Großkran LTM 11200-9.1 ausgeliefert. Der Mobilkran mit 1.200 Tonnen maximaler Tragkraft geht an das japanische Unternehmen Yamagata. Geschäftsführer Koichi Sambonsuge besuchte im Juli das Liebherr-Werk Ehingen zur Inspektion des neuen Krans.

Von links nach rechts: Masanori Kanazashi (Liebherr Japan Co., Ltd.), Renate Dirr (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Gerald Henle (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Koichi Sambonsuge (Yamagata Co., Ltd.) und Christoph Kleiner (Liebherr-Werk Ehingen GmbH)

Von links nach rechts: Masanori Kanazashi (Liebherr Japan Co., Ltd.), Renate Dirr (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Gerald Henle (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Koichi Sambonsuge (Yamagata Co., Ltd.) und Christoph Kleiner (Liebherr-Werk Ehingen GmbH)

Der Kran der Superlative wurde im Jahr 2007 auf der Bauma in München erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und fand sofort großen Anklang in der Branche. Bis heute ist der LTM 11200-9.1 der stärkste Teleskop-Mobilkran im Markt. Gleichzeitig zählt der Teleskopausleger mit 100 Metern zu den längsten weltweit. Mit Gitterverlängerungen und Wippspitze können Hubhöhen bis 188 Meter erreicht werden.

Die bisher ausgelieferten fünfzig Krane gingen in die ganze Welt. Sieben LTM 11200 9.1 sind beispielsweise im Besitz deutscher Unternehmen, fünf der Krane sind in Mexiko, vier in Brasilien. Der neue Kran für Yamagata geht nach Japan, damit sind auch dort fünf Geräte im Markt.

Universell einsetzbarer Mobilkran

Der LTM 11200-9.1 zeichnet sich durch seine enorme Flexibilität im Einsatz aus. Neben Anwendungen in der Windkraft ist er optimal geeignet für unterschiedlichste Einsätze in der Industrie und bei Infrastrukturmaßnahmen. Beachtliche Tragkraftsteigerungen werden mit der Y-Teleskopausleger-Abspannung erreicht. Der LTM 11200-9.1 bewältigt so schwerste Hübe. Wenn große Ausladung gefordert ist, überzeugt der Neunachser mit der bis zu 126 Meter langen wippbaren Gitterspitze.

Das Unternehmen Yamagata Co., Ltd.

Die Unternehmensgruppe Yamagata Co., Ltd. hat ihren Hauptsitz in Ibaraki in Japan und beschäftigt über 1000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist auf Transporte aller Art spezialisiert. Besonders viel Erfahrung und Know-How verfügt Yamagata im Transport der Komponenten von Windkraftanlagen. Das Unternehmen wird seinen Tätigkeitsbereich in der Windbranche zukünftig ausbauen und gemeinsam mit einem Partner auch die Montage von Windkraftanlagen durchführen. Im Hinblick auf dieses Einsatzfeld orderte Yamagata den neuen LTM 11200-9.1 von Liebherr. Um den neuen Großkran sicher und effizient rüsten und betreiben zu können, wurden mehrere Mitarbeiter von Yamagata im Hersteller-Werk in Ehingen umfassend in Praxis und Theorie geschult – eine Selbstverständlichkeit bei Liebherr.

Nach Ankunft in Japan wird der Neunachser mit Abstand der größte Kran im Fuhrpark von Yamagata sein. Der zweitgrößte ist ein Liebherr LTM 1250 6.1. Der 250-Tonner wurde Mitte dieses Jahres ausgeliefert und soll überwiegend als Hilfskran für den LTM 11200-9.1 eingesetzt werden. Weiter sind vier Mobilkrane im Fuhrpark des Unternehmens sowie acht Geländekrane. Diese sind überwiegend bei Umschlagsarbeiten am Hafen tätig.

Der Teleskop-Raupenkran LTR 11200

Der Erfolg des LTM 11200-9.1 wird durch 16 ausgelieferte Teleskop-Raupenkrane LTR 11200 ergänzt. Mit besonderem Fokus auf die Windindustrie entwickelte Liebherr im Jahr 2009 ein neues Krankonzept aus dem Oberwagen des LTM 11200-9.1 und einem neu konzipierten Schmalspur-Raupenfahrgestell. Der LTR 11200 kann mit voller Ausrüstung auf schmalen Wegen verfahren und ist damit besonders wirtschaftlich in Windparks einsetzbar. Fünfzehn Geräte des Teleskop-Raupenkrans LTR 11200 sind weltweit im Einsatz. Ein weiterer Oberwagen ist auf einer selbstfahrenden Jack-Up-Barge montiert und wird zur Wartung von Windkraftanlagen auf hoher See eingesetzt.