Fans von der Liebherr Tischtennis-WM 2017 begeistert

50.000 Besucher werden zur Liebherr Tischtennis-WM 2017 erwartet.

50.000 Besucher werden zur Liebherr Tischtennis-WM 2017 erwartet.

Schon seit Tagen herrscht bei der Liebherr Tischtennis-WM 2017 in Düsseldorf reges und fröhliches Treiben. Tausende Fans aus nah und fern nutzen die Gelegenheit, Idole wie Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Petrissa Solja oder auch einen nur selten in Deutschland auftretenden Superstar wie Chinas Olympiasieger Ma Long aus nächster Nähe erleben zu können - und sind begeistert.

"Ich bin extra aus Karlsruhe angereist. Eine WM in Deutschland ist etwas Besonderes, das wollte ich mir nicht entgehen lassen", erzählt Samira über ihre Gründe für ihren Besuch im Rheinland. Die Berufssoldatin ist eine große Bewunderin von Rekordeuropameister Timo Boll. Als aktive Bezirksliga-Spielerin verfolgt sie aber auch das Geschehen im Damen-Bereich sehr aufmerksam: "Es gibt ja schon einige Unterschiede im Spiel von Männern und Frauen, deshalb möchte ich mir gerne auch einmal etwas von den chinesischen Spielerinnen abschauen."

350 Freiwillige sorgen für einen reibungslosen Ablauf und das Wohlbefinden der Sportler und Besucher.

350 Freiwillige sorgen für einen reibungslosen Ablauf und das Wohlbefinden der Sportler und Besucher.

Gleich aus dem benachbarten Neuss kommt Rentnerehepaar Edith und Wilfried jeden WM-Tag über den Rhein in die Messehallen. "Unser Sohn spielt gerne Tischtennis und hat uns überzeugt, uns solch ein Ereignis einmal anzuschauen", sagt Edith lächelnd. Die Eindrücke an den ersten Tagen sind durchweg positiv: "Die Größe der Halle ist enorm, aber auch die Spiele sind spannend und interessant." Die Sympathien des Paares gehören Timo Boll. "Unser Sohn sagt, dass Timo ein super Spieler ist, also drücken wir ihm die Daumen", erklärt Tischtennis-Laie Wilfried.

Als Geheimtipp hat Selina die zweite Spielhalle für sich entdeckt. "In der großen Halle spielen zwar alle Stars, aber in dieser kleinen Halle ist man noch viel näher an den Boxen und Spielern dran", sagt die Jura-Referendarin aus Datteln, "und der Sport ist oft genauso gut."

Der Potsdamer Sportstudent Florian hatte schon an den ersten beiden Tagen seinen Spaß. "Wenn man die vielen Spieler aus den kleinen Ländern in der Qualifikation sieht, ist man gleich noch mehr motiviert, sich auch einmal richtig reinzuhängen." Als selbst ernannter "Timo Boll der Kreisklasse" ist der Hobby-Spieler aber auch schon als Autogrammjäger erfolgreich gewesen. "Ich habe schon von allen deutschen und sogar von fast von allen chinesischen Spielern Autogramme ergattern können. Die bekommen daheim in meinem Regal einen Ehrenplatz. Außerdem ist in der großen Halle eine tolle Stimmung - manchmal sogar fast wie in einem Fußball-Stadion."