Unsere Exponate

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Exponate, welche wir Ihnen auf der IMTS in Chicago vorstellen.

Wälzfräsmaschine LC 180 ChamferCut

Anfasen nach Ein-Schnitt-Bearbeitung

Der große Vorteil der Wälzfräsmaschine LC 180 mit der neuen separaten ChamferCut-Einheit ist das haupt-zeitparallele Anfasen in einer zweiten Bearbeitungsposition – sozusagen zwei Maschinen in einer. Die LC 180 Chamfer Cut kombiniert hohe Fasenqualität mit Ein-Schnitt-Bearbeitung. Dieses bereits seit Jahren etablierte Verfahren basiert auf bewährter Maschinentechnologie und wurde von Liebherr für neue Anwendungen geöffnet. Im Anschluss an das Wälzfräsen in gewohn-ter Ein-Schnitt-Strategie werden durch entsprechende Anfasfräser (ChamferCut) zusätzlich präzise und wiederhol-genaue Fasen erzeugt, bei höchster Wirtschaftlichkeit.

  • Hauptzeitparalleles Anfasen in einer zweiten Bearbeitungsposition
  • Hohe Fasenqualität mit Ein-Schnitt-Bearbeitung
  • HSK 50-Schnittstelle an Chamferspindel: Einfaches Rüsten durch Aufspannung des Fräsers auf einen Fräsdorn
  • Wälzfräserlänge muss nicht verkürzt werden
  • Separate Aufspannung für Verzahnen und Anfasen
    • Aufspannung zum Verzahnungsfräsen steifigkeitsoptimiert
    • Aufspannung zum Entgraten kollisionsoptimiert
  • Ohne Aufwürfe und Sekundärgrat
  • Wälzschleifmaschine LGG 180/280

    Die neue LGG-Generation: Span-zu-Span in 4 Sekunden

    • Ein-Tisch-Lösung
    • Höhere Qualität und Zuverlässigkeit über die komplette Serie
    • Span-zu-Span-Zeiten
      • Räder: 4 Sekunden
      • Wellen: 6,5 Sekunden
    • Einzigartige Möglichkeiten durch Mikrogeometrie
      • TF – Verschränkungsfreies Schleifen
      • DFT – Abweichungsfreies topologisches Schleifen
      • NEO – Geräuschanregungsoptimierte Modifikationen
      • GER – Gewälzte dreiecksförmige Endrücknahme
      • SSG – Shift-Strategie zur Geräuschreduzierung
      • DIP – Abrichter unabhängige Profilkorrekturen
    • Polieren
    • Verzahnungsmessung
  • Wälzstoßmaschine LS 180 F

    Bei der Entwicklung der neuen Stoßmaschine im Arbeitsbereich von 180 mm wurde der Fokus auf hohe Flexibilität und Produktivität gelegt. Durch den neuen, verfahrbaren Stoßkopf lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstücke mit verschiedenen Längen bearbeiten. Auch Mehrfachverzahnungen können mit dieser Maschine mühelos in einer Aufspannung bearbeitet werden. Diese LSF 180 ist perfekt geeignet für jeden Anwender in der Zahnradherstellung.

    • Verfahrbarer Stoßkopf
    • Kurze Rüstzeiten durch NC-Achsen
    • Werkzeugschnittstelle: SK 40
    • Hohe Produktivität mit 1.500 Doppelhüben/min
    • Zweibahn-Nockensystem mit automatischer Verstellung
    • Hocheffiziente Automation
  • Palettenhandhabungssystem PHS

    Die flexible Automation für Bearbeitungszentren

    • Modulares Baukastenkonzept für uneingeschränkte Flexibilität
    • Breites Einsatzspektrum von 500 - 13.000 kg Transportgewicht
    • Werkzeugmaschinen aller Hersteller integrierbar
    • Erweiterbar mit Werkzeughandling-Systemen
  • Rotationsladesystem RLS

    Der Start in die hocheffiziente Fertigung

    • Hohe Speicherdichte pro Aufstellfläche
    • Modulares Baukastenkonzept für uneingeschränkte Flexibilität
    • Breites Einsatzspektrum von 800 – 1.500 kg Transportgewicht
    • In zwei Baugrößen verfügbar
    • Werkzeugmaschinen aller Hersteller integrierbar
  • Liebherr bietet neue Werkzeuge für Wälzschälmaschinen

    Für Innenverzahnung – etwa von Hohlrädern von Planetengetrieben – ist meist das Räumen die gewählte Prozessart. Der Prozess Räumen bietet jedoch mehrere Nachteile. Die Werkzeugkosten sind die Höchsten im Vergleich mit allen anderen Verzahnungswerkzeugen. Das Wirkprinzip des Wälzschälens ist mehr als 100 Jahre alt.

    Jedoch konnte der Prozess niemals in der Vergangenheit erfolgreich in die Serie übertragen werden, da die Lebensdauer der Werkzeuge sehr begrenzt war. Jetzt hat die Liebherr-Verzahntechnik spezielle Werkzeuge entwickelt, die der sehr hohen Beanspruchung im Schälprozess standhalten.

    Während des Eingriffes ändert sich ständig der Frei- und Spanwinkel des Werkzeuges. Durch den kontinuierlichen Schneid- und Drückprozess wirken hohe Kräfte auf das Wälzschälwerkzeug. Durch das gleichzeitige Schneiden und Umformen ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Werkstoffe. Liebherr verwendet zwei unterschiedliche Werkstoffe sowie eine Kombination aus beiden:

    1. Werkzeuge aus PM-Stählen

    Werkzeuge aus PM-Stählen haben einen Kostenvorteil, unterliegen aber einem höheren Verschleiß.

    2. Werkzeuge aus Hartmetall

    Werkzeuge aus Hartmetall sind teurer in Herstellung und Material sowie aufgrund höherer Schleifzeiten und größerem Schleifmittelverbrauchs. Da sie in etwa dreimal so viel kosten wie PM-Werkzeuge, lohnt sich der Einsatz nur bei hohen Produktionszahlen.

    3. Werkzeuge mit Hartmetallplatten

    Werkzeuge mit Hartmetallplatten sind ein Kompromiss, der aufgrund des notwendigen Montagespiel zwischen Wendeschneidplatte und Grundkörper nicht für alle Anwendungsfälle geeignet ist. Diese Kombiwerkzeuge können allerdings die Standzeit im Schruppen erhöhen und bieten nach einer Fertigschlichtung mit konventionellen PM-HSS-Schälrädern höchste Qualität.

    Unsere Maschinen auf der AMB

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